Die französische Regierung hat Facebook-Manager wegen einer angeblichen Daten-Panne in die zuständige Behörde zitiert. Bei dem Treffen in der Datenschutzbehörde am Dienstag sollten die Manager erklären, warum private Nachrichten von Facebook-Nutzern in der Chronik ihres Profils auftauchten und somit einer breiten Öffentlichkeit im Internet zugänglich sein können. Tatsächlich ist diese angebliche Panne aber offenbar gar nicht passiert.
Die betroffenen Nutzer hatten sich an eine französische Tageszeitung gewandt und mit dem Bericht über ihre quasi veröffentlichten privaten Nachrichten für Aufregung gesorgt. Facebook prüfte das Problem und bemerkte dabei, dass es sich gar nicht um private Nachrichten handelte. Die beanstandeten Einträge waren schon immer Einträge an der (seinerzeit sogenannten) Pinnwand der Nutzer. Facebook solle nun dennoch darlegen, wie es zu der Annahme zahlreicher Nutzer habe kommen können, dass ihre privaten Daten nicht vertraulich behandelt worden seien, ließ die Behörde wissen.
(APA/Reuters/Red. )
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