In den USA hat Facebook einen neuen Versuch zur Beilegung eines Streits um eine Werbeform gestartet. Nutzer hatten sich mit einer Sammelklage gegen die sogenannten "Sponsored Stories" gewehrt. Die umstrittene Werbeform zeigt den Namen von Nutzern, die auf einer Fanseite den "Like"-Button geklickt haben, in einer bezahlten Anzeige. Facebook strebt nun einen Vergleich an, der dem Unternehmen insgesamt 20 Millionen Dollar kosten soll. Um bis zu zehn Millionen Dollar will das Social Network für Anwaltskosten aufkommen und zusätzlich können Nutzer jeweils bis zu zehn Dollar Schadenersatz verlangen.
125 Millionen Nutzer betroffen
Der ursprünglich eingereichte Vergleich sah keine Zahlung an die Nutzer vor und wurde von dem Richter Richard Seeborg am 17. August zurückgewiesen. Im ersten Vergleich wäre eine Zahlung von zehn Millionen Dollar an eine Datenschutz-Organisation vorgesehen gewesen. Der jetzt eingereichte Vergleich betrifft etwa 125 Millionen Nutzer, deren Name in "Sponsored Stories" auftauchte. Dass jeder einzelne die vollen zehn Dollar erhält, ist bei einer Gesamtsumme von 20 Millionen Dollar nicht möglich.
(Red. )
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