Facebook-Manager stoßen Aktien in Millionenhöhe ab

03.11.2012 | 10:50 |   (DiePresse.com)

Geschäftsführerin Sheryl Sandberg alleine erlöste 7,44 Mio. Dollar. Für Anleger wurde die Aktie seit dem Börsengang zur Enttäuschung.

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Mehrere ranghohe Manager des Onlinenetzwerks Facebook, darunter Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, haben in den vergangenen Tagen Aktien des US-Unternehmens abgestoßen. Allein Sandberg verkaufte nach Angaben der US-Börsenaufsicht vom Freitag Anteile im Wert von 7,44 Millionen Dollar (knapp 5,8 Millionen Euro). Auch die Führungskräfte Ted Ullyot, Spillane David und Michael Schroepfer stießen den Angaben zufolge Aktien in Millionenhöhe ab.

Nach dem Facebook-Börsengang im Mai war in den vergangenen Tagen die Frist abgelaufen, innerhalb derer Mitarbeiter des Konzerns ihre Anteilsscheine nicht verkaufen durften. Sandberg veräußerte der Börsenaufsicht zufolge am Mittwoch 339.512 Aktien zum Preis von je 21,09 Dollar und 13.392 Aktien zum Preis von je 20,79 Dollar. Sie hält demnach allerdings weiterhin rund 18 Millionen Scheine.

Der Facebook-Börsengang am 18. Mai war eine der größten Neuemissionen aller Zeiten. Für Anleger wurde die Aktie aber zur Enttäuschung, weil sie seither stark an Wert verlor. Facebook hat nach eigenen Angaben mehr als 950 Millionen aktive Nutzer und ist das größte soziale Netzwerk der Welt. Kritiker bemängeln jedoch das Fehlen eines überzeugenden Geschäftsmodells.

(APA/AFP)

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19 Kommentare
Gast: Geldgier!!
03.11.2012 19:01
2

Bitte wer braucht Facebook?? Keiner

Die 30 Tage Freundschaftsanfragen Blockierung ist bei Facebook eine Frechheit. Ich hatte sie über 24 mal schon gehabt. Die Facebook Aktie ist keine 2$ wert. Es lebe google + etc. Über 83 Millionen Fake Profile lassen die gelten?? Ist doch ein Witz.

jeder darf verkaufen, der hat, doch es ist ganz elenfer Stil gegenüber den Aktionären u der Firma sich so zu verhalten

Zuckerbergs, Sandbergs u. Co. man hätte Ihnen nie trauen sollen - der dies tat.

Gast: phj
03.11.2012 16:25
1

Sheryl Sandberg hat, nachdem die Behaltefrist

abgelaufen ist, einen Bruchteil davon verkauft.
OK, das ist ihr gutes Recht und hätte, wäre ich in Besitz solcher Aktien, dasselbe getan.

Ein anderer FB-Manager hat aber sofort nach Haltefristende ca. 60% seiner Aktien verkauft. Andere ca. die Hälfte.

Alle diese Verkäufe deuten auf ein weiteres Sinken des Aktienkurses hin.

Wer kauft den Schrott zu ca. 20 $ ?


Re: Sheryl Sandberg hat, nachdem die Behaltefrist

Ja stimmt der ganze Artikel ist laecherlich 7 mio $ das sind unter 1 prozent vo. Sandys anteilen das Problem an dem Artikel ist dass er urspruenglich mit 700 mio $ geschrieben wurde und da hatte er relevanz

Gast: Rondon
03.11.2012 15:12
1

Diaspora*

Facebook ist am Ende. Weiter geht es dezentral und OpenSource bei Diaspora*: http://www.freitag.de/autoren/the-babyshambler/support-diaspora-2013-das-system-sind-wir

Wer braucht schon Konzerne?

Userhinweis

7,44 MILLIONEN ist korrekt!


Ich versteh nicht für was man Facebook Aktien halten soll ...

... so etwas ist eine reine "Luftblase", jedes Investment in diese ist rausgeschmissenes Geld, die Seite ist maximal für Werbung gut.

Stürtzen die FB-Server mal ab ist die Kohle weg, womöglich ist das der Grund warum die Reichen daran gebundem werden sollen.

Big Brother is watching you.

Gast: mattgg
03.11.2012 12:57
2

Es sind 7.44 Millionen und nicht 744

Bitte bei solchen Zahlen nachprüfen!

Gast: Jo
03.11.2012 12:34
3

Wahnsinn ...

... welche Summen da im Spiel sind. Im besten Wortsinn ver-rückt. Weitab jeder Grundlage, auch nach Halbierung des Startkurses.

Und wenn die Manger dem ganzen nicht trauen, warum sollte es dann ein anderer noch tun?

Antworten Gast: Jogiwan
03.11.2012 14:50
1

Re: Wahnsinn ...

Jetzt unabhängig von der Höhe der Summen, ist das ganze für mich eine ziemliche non-story. Im Gegensatz zu der reißerischen Überschrift.

Wenn sich leitende Manager nach Ablauf der Haltefrist von ein paar ihrer Aktien trennen sagt dass nicht wirklich viel aus. Immerhin hat sich Sandberg von, ca. 350.000 Aktien getrennt und hält noch immer 18 Millionen Stück. Gibt auch andere Quellen die 20 Millionen Stück als ihren aktuellen Aktienbestand angeben. Wenn man es großzügig sieht hat Sandberg also gerade mal 2% ihrer Facebook Aktien verkauft.

Da gleich von einem Mangelnden Vertrauen der Manager zu sprechen halten ich für etwas übertrieben.


Antworten Gast: So wie ich das verstehe...
03.11.2012 12:51
1

Re: Hmmmmmmmm

Ist der Artikel jetzt falsch und war zuvor richtig. Der von tagpfauenauge80 verlinkte Artikel besagt das die Aktien von Sandberg absofort frei handelbar sind. Dabei wurde der Teil der für Steuern abgeführt werden muss einbehalten und die restlichen, ca. 18 Millionen Aktien gehören nun Sandberg. Da steht aber nichts davon das sie die Aktien verkauft hat.

Der Aktienverkauf wird unter anderem in folgenden Artikel erwähnt: http://www.bloomberg.com/news/2012-11-03/facebook-coo-sandberg-sells-7-44-million-in-stock.html

Und der stimmt mit der alten Form von diesem Presse Artikel überein.

Also meiner Meinung nach ist die Überschrift FB Manager stoßen Aktien in Milliardenhöhe ab komplett falsch. Nach meinem Verständins ist aufgrund der Sperre der Aktien, der Besitz erst jetzt an die Manager übergegangen, und diese haben dann einen Bruchteil ihrer Aktien zu Geld gemacht.

Falls ich falsch liege wäre es nett wenn mir jemand meinen Denkfehler erklären könnte! Danke!

Antworten Gast: Sehr aufmerksamer Leser
03.11.2012 12:08
0

Re: Hmmmmmmmm

Nicht ungewöhnlich und auch keineswegs das erste Mal, dass sich die APA um den Faktor 100 irrt.

Antworten Antworten Gast: Gast685
03.11.2012 14:34
4

Re: Re: Hmmmmmmmm

Dort sitzen auch lauter sozialistische Bildungsverlierer aus der Gesamtschule!

Würde mir nie Aktien ohne realen Wert kaufen!

Selber Schuld, wohl aus der dot.com Blase nichts gelernt!

Aber Ihre Arbeit lassen Sie sich in Euro bezahlen?

Hat Ihre Arbeit denn etwa keinen realen Wert?

Antworten Gast: Skeptischer
03.11.2012 11:19
1

Re: Würde mir nie Aktien ohne realen Wert kaufen!

Zwar besser als Nichts, aber was hilft es wenn der (behauptete und gehandelte) Börsenwert einer AG das Tausendfache seiner realen Maschinen und seines Vermögens repräsentiert?

Es ist alles eine Blase.

Antworten Antworten Gast: drohne x1
03.11.2012 12:06
1

Re: Re: Würde mir nie Aktien ohne realen Wert kaufen!

Das ist doch Blödsinn, wenn ich Hausnummer in einen Computerchiphersteller, welcher Marktführer in einem bestimmten Segment ist, investiere, dann übersteigt dessen Firmenwert auch den Wert seiner Maschinen und seines realen Vermögens.

Der Ausblick und das Potential ist aber trotzdem messbarer und "durchsichtiger" für die Zukunft.

Es geht um die Exklusivität des Know How und dieses ist bei FB einfach nicht gegeben da es genug Anbieter solcher Plattformen gibt.

FB ist zwar der Größte jedoch beschränkt sich die Exklusivität allein auf die Vorreiterrolle, vom Know How her ist es mehr oder weniger business as usual und von daher komplett überbewertet.

Die Vorreiterrolle ist schnell weg oder "verschmilzt" mit anderen Anbietern.

Antworten Antworten Antworten Gast: Skeptischer
03.11.2012 12:27
2

Re: Re: Re: Würde mir nie Aktien ohne realen Wert kaufen!


Auch richtig, aber auch Know How und Exklusivität können dahinschmelzen und dann bleibt nur noch der Maschinenpark und die leeren Werkhallen übrig. Siehe Kodak, HP, u.a. Es gibt nicht mehr Viele die ein Monopol auf exklusives Know How haben.
Hände weg von Papierwerten - und dazu zählen auch Aktien.

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