Entwickler outsourcte seinen eigenen Job an Chinesen

16.01.2013 | 14:29 |   (DiePresse.com)

Statt zu arbeiten surfte der Angestellte lieber und kaufte auf eBay ein. Für "seine" Arbeit erhielt er Bestnoten. Er soll mehrere hunderttausend Dollar auf die Weise eingenommen haben.

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Warum sich selbst einen "Haxn ausreißen", wenn man jemand anderen schuften lassen kann? Diesen Gedanken hatte offenbar ein Entwickler, der seine Arbeit nicht selbst erledigte, sondern sie nach China auslagerte. Das führte er nicht nur bei einer, sondern mehreren Firmen gleichzeitig durch. Der Trick flog nur auf, weil eines der Unternehmen Unregelmäßigkeiten in seinen Dateizugriffen bemerkte. Das Protokoll zeigte an, dass der Mitarbeiter sich über China per VPN eingewählt hatte, dabei saß er physisch vor seinem Rechner im Büro.

Facebook und eBay statt Arbeit

Der vom US-Telekomunternehmen Verizon beschriebene Fall des Entwicklers "Bob", der bei einem anonymen "Infrastrukturunternehmen" arbeitete, sorgt für Verwunderung. Während all seine Arbeiten von China aus getätigt wurden, erhielt der Entwickler Bestnoten in Mitarbeiterbewertungen. Er wurde als Experte in sieben Programmiersprachen angesehen. Tatsächlich las er an einem typischen Arbeitstag acht Stunden Reddit, kaufte eine Stunde auf eBay ein und verbrachte jeweils zwei weitere Stunden auf Facebook und LinkedIn.

Dem Bericht zufolge strich "Bob" mit seinen Machenschaften "mehrere hunderttausend Dollar pro Jahr" ein. Offensichtlich genug, um davon leben und gleichzeitig einige Programmierer in China bezahlen zu können.

(Red.)

 
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14 Kommentare
dux2
20.01.2013 13:30
0

schlechte recherche. ;)

Für mich stellen sich ganz klar folgende Fragen:

|> rechtliche Situation Österreich?
- lässt sich das auch hier umsetzen
- Darf man die umgesetzten Überlegungen zur Produktionsauslagerung von Konzernen als 1zu1 Kopie für die Softwareproduktion als Privatperson(/Angestellter) verwenden
- Was tut man dagegen, dass die Chinesen nicht mehr bloß Billigproduzenten von Waren sind; wie konnte das passieren ;)

|> wurde der Mann bereits zum Abteilungsleiter befördert?
|> kann man den auf Facebook liken?

kasnudeln
17.01.2013 20:13
1

8 1 2

kommt in Summe auf 11 Stunden pro Tag :D
das musst mal absitzen ^^

JosefGott
16.01.2013 22:22
3

Ich verstehe jetzt nicht wo das Problem ist.

das mache ich genauso dass die Arbeit nach China ausgelagert wird. 1/10 der Personalkosten eingespart. Mehr Gewinn, mehr Zeit.

Antworten Niemand...
17.01.2013 08:50
1

Re: Ich verstehe jetzt nicht wo das Problem ist.

na-ja. Wenn es um "sensible" Entwicklungen geht, die das Unternehmen geheimhalten möchte sind diese in China sicher sehr gut aufgehoben

benutzername1
16.01.2013 21:48
0

gibt sogar ein Buch dazu

die 4-Stunden-Woche.

Shazmandur
16.01.2013 21:29
3

und?

Wo liegt das Problem?

Antworten Anton auf der Wieden
16.01.2013 22:04
8

Re: Wo liegt das Problem?

Das Problem liegt darin, dass die Gesellschaft einem unselbständigen Lohnabhängigen so viel Selbständigkeit weder zutraut noch zugesteht.

Terrorgon
16.01.2013 17:52
9

respekt

Auf s ne gute Idee muss mal man kommen!!

Antworten wolfc
16.01.2013 18:21
4

Re: respekt

echt wahr. saugeil ! der ist mein held

tomschi
16.01.2013 17:38
12

Bei einer Privatperson...

...spricht man von "Machenschaften", wenn sie das Gleiche macht, wie große internationale Konzerne.

Seismograph
16.01.2013 16:42
9

Ist doch gut der Mann,

ich würde ihn sofort einstellen, liefert erstklassige Arbeit ab.

Antworten Bluesman
16.01.2013 18:06
1

Re: Ist doch gut der Mann,

aus China.

Nur der Vollständikeit und Korrektheit halber.

Antworten Antworten Seismograph
17.01.2013 12:41
3

natürlich auch der Mann in China

aber das perfekte Organisieren der Sache ist auch sehr gute Arbeit

Alien
16.01.2013 16:22
8

Net schlecht

Ein durchschnittlicher 13h Arbeitstag. Alle Achtung.

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