Facebook: Mehr mobile Nutzung als am PC - aber kein Handy

31.01.2013 | 10:20 |   (DiePresse.com)

Das Social Network wird immer stärker unterwegs genutzt. Dennoch will Firmenchef Zuckerberg kein eigenes Smartphone rausbringen.

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"Es gibt keinen Zweifel. Facebook ist ein mobiles Unternehmen." Mit dieser Aussage bestätigte Firmenchef Mark Zuckerberg einen Trend, der sich schon länger abzeichnet. Das weltweit mit einer Milliarde Nutzern beliebteste Social Network wird immer weniger auf Computern und immer mehr auf Smartphones und Tablets genutzt. 157 Millionen nutzen das Portal sogar nur noch über Mobilgeräte. Das macht sich auch in den Umsätzen bemerkbar, die Facebook im Rahmen seines Geschäftsberichts veröffentlichte. 23 Prozent der Einnahmen kommen inzwischen aus dem mobilen Bereich. Vor ein paar Monaten waren es nur 14 Prozent.

Kein Facebook-Phone

Dennoch erteilte der Firmengründer den Gerüchten eines eigenen Facebook-Handys eine Absage. "Wir werden kein Telefon bauen", sagte Zuckerberg. Das sei nicht die richtige Strategie für das Unternehmen. Selbst wenn man zehn Millionen Stück eines solchen Geräts verkaufen würde, würde man damit nur ein Prozent der Nutzer erreichen. Dennoch reißen die Gerüchte rund um ein mögliches Facebook-Phone nicht ab.

Fokus auf Apps

Zuckerberg will sich stattdessen verstärkt auf die App-Entwicklung konzentrieren. Facebook müsse "auf allen Geräten", die von den Nutzern verwendet werden, "wirklich gut" gemacht sein. Was genau ihm dabei vorschwebt, erklärte der Firmenchef allerdings nicht. Ziel seien "mobile first"-Benutzererfahrungen. Dadurch könne man auch die Umsätze ankurbeln, verspricht er.

Facebooks Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2012 sind auf der Website des Unternehmens abrufbar.

(Red.)

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