Twitter muss Video-App Vine mit Altersgrenze versehen

Pornografische Inhalte bescheren der App für Sechs-Sekunden-Clips einen holprigen Start. Twitter bemüht sich um Schadensbegrenzung.

Twitter muss VideoApp Vine
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Twitter muss VideoApp Vine
(c) REUTERS ( Albert Gea Reuters)

Erst kürzlich startete die Video-App Vine mit starker Twitter-Unterstützung in den USA. Was für Twitter eine Art Instagram für Videos werden sollte, beschert dem Unternehmen nun mehr Sorgen. Schon bald nach dem US-Start tauchten pornografische Inhalte in der App auf. Damit nicht genug, landete ein Porno-Clip versehentlich in der Sektion "Editor's Pick", wurde also explizit empfohlen. Die Folge: Dei App verlor die Gunst von Apple und rutschte im App Store aus allen Empfehlungs-Bereichen. 

Twitter bemüht sich seither um Schadensbegrenzung und hatte zunächst einige einschlägige Tags wie #porn blockiert. Jetzt wurde die App zusätzlich mit einer neuen Altersbeschränkung versehen. US-Medien berichten, dass seit dem jüngsten Update nach dem Öffnen der App bestätigt werden muss, dass man über 17 Jahre alt ist. In den Nutzungsbedingungen sind pornografische Inhalte nicht ausdrücklich untersagt. Dort wird lediglich für einen verantwortungsvollen Umgang geworben.

Vine lässt Nutzer sechs Sekunden lange Clips aufzeichnen, die in einer Endlosschleife abgespielt in den Twitter-Feed eingebunden werden können. 

 

(Red. )

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