Bereits zum dritten Mal wird am Mittwoch der "Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten" vergeben. Die Negativauszeichnung wurde 2008 ins Leben gerufen und geht zurück auf ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz, der damals vom "scheiß Internet" sprach, in das sich junge Menschen "verkriechen" würden.
In den Vorjahren wurden unter anderem A1-Boss Hannes Ametsreiter für seine Ablehnung der Netzneutralität, die "Datenrüpel" Anonymous Austria und Medienstaatssekretär Josef Ostermayer für das Ende des ORF-Portals Futurezone ausgezeichnet. Vergangenes Jahr wurde der kurz "Wolo" genannte Preis nicht vergeben. Diesmal finden sich unter den Nominierten unter anderem Sony, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Amazon, zum wiederholten Male Wolfgang Lorenz selbst und "Digitaltherapeutin" Anitra Eggler. Die Gala findet am 20. Februar in Wien statt.
(Red.)
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