Der IT-Konzern Apple ist in den vergangenen Wochen Ziel eines Hacker-Angriffs geworden. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass irgendwelche Daten das Unternehmen verlassen hätten, teilte Apple am Dienstag mit. Nur eine geringe Anzahl von Computern von Mitarbeitern sei von Schadsoftware befallen gewesen.
Die Hacker hätten das selbe Programm eingesetzt, mit dem im vergangenen Monat das Online-Netzwerk Facebook ins Visier genommen wurde. Auch Facebook hat nach Angaben vom Wochenende keine Anzeichen dafür, dass Nutzerdaten in Mitleidenschaft gezogen worden seien. In beiden Fällen diente eine zuvor nicht bekannte Schwachstelle in der Java-Software als Einfallstor. Apple will die Sicherheitslücke umgehend stopfen.
Bloomberg berichtet, dass Experten davon ausgehen, dass die Angriffe von Osteuropa oder Russland aus gefahren wurden. Die Art der Schadsoftware entspreche eher Kriminellen als von Regierungen beauftragte Spionage. Möglicherweise hatten es die Angreifer auf Betriebsgeheimnisse oder Forschungsergebnisse abgesehen, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden können.
(APA/dpa/Red. )
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