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Internet Explorer sticht Firefox in Unternehmen locker aus

28.11.2008 | 11:38 |   (DiePresse.com)

Aufgrund einiger vom Microsoft-Broswer abhängiger Programme ist es für Firmen fast unmöglich, auf Alternativen umzusteigen. Auch fehlt bei Firefox und Co. eine zentrale Verwaltung.

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"Unternehmen sind vom Internet Explorer abhängig geworden." Diese Einschätzung traf Ray Valdes, Vizepräsident von Gartner Research, in einem Interview mit ZDNet Asia. Die meisten Firmen könnten nur schwer oder gar nicht vom Internet Explorer auf einen alternativen Browser, wie Firefox, Opera oder Safari, umsteigen. Viele Softwaresysteme und Appliktionen wären vom Grundgerüst des Microsoft-Browsers abhängig, so zum Beispiel auch das E-Mail-Programm Outlook.

 

Internet Explorer bietet zentrale Kontrolle

Ein weiterer Grund für die Abhängigkeit sei die Möglichkeit, den Internet Explorer zentral verwalten und administrieren zu können. Firefox zum Beispiel würden Valdes zufolge Mechanismen für Gruppeneinstellungen fehlen. "Den Browser zentral zu kontrollieren, stellt eine Schlüsselanforderung für Unternehmen dar", konstatiert der Gartner-Analyst. Durch diese konzentrierte Verwaltung des Programms könnte die Sicherheit im Unternehmen erhöht werden. Auch könnten die Firmen dadurch besser einschränken, auf welchen Websites ihre Mitarbeiter surfen dürfen.

 

Ständiges Wettrüsten

Der Internet Explorer hält immer noch den größten Marktanteil im Browser-Markt. Viele Entwickler und Webdesigner legen ihre Produkte daher darauf aus, dass sie möglichst gut mit dem Microsoft-Programm zusammen funktionieren. Firefox und Konsorten haben in der Vergangenheit immer wieder für den User brauchbare Features eingebaut. Allerdings wurden diese auch vom Internet Explorer adoptiert. Ein Beispiel dafür ist das Browsen mit Registerkarten ("Tabs"). Opera hatte dieses Feature bereits 1994 implementiert, Mozilla (später Firefox) folgte 2001, der Internet Explorer zog erst 2006 nach.

(Ag.)

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6 Kommentare
Gast: wwwprofi
30.03.2009 18:59
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Kontrolle über IE Cache im AD?

Der IE sammelt bei uns pro User schnell mal 1GB Daten im Cache.

Ich habe schon viele Optionen entdeckt, mit denen man den IE im ActiveDirectory konfigurieren kann, aber die Cache-Größe leider nicht.

Wie patched ihr in Eurer Firma den Firefox? Den Usern rechte geben in c:\programme\mozilla firefox\ oder über eine Softwareverteilung?

Bin um jeden Tipp dankbar!

--
wwwprofi@gmail.com

Gast: GAst
28.11.2008 19:01
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Achtung - Weltverschwörung

Eine Kampagne von Microsoft ? Nicht nur das, es ist eine weitere Verschwörung der Pro-Microsoft Aliens. Aber zum Glück gibt es soviele intelligente Wesen auch hier auf der Erde ( z.b. Ludwig, Herbi und Virus ), die alles aufdecken ! Danke, ihr Intelligenz-Bolzen.

Antworten Herbi70
29.11.2008 13:57
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Re: Achtung - Weltverschwörung

Können Sie auch etwas Vernünftiges zum Thema beitragen oder beschränken Sie sich lieber darauf andere zu maßregeln? Würde mich interessieren in welchem Unternehmen Sie arbeiten und welchen Background sie haben. Ich wüsste nämlich nicht was an meiner Aussage so falsch sein sollte.

Gast: Ludwig
28.11.2008 13:37
0 0

Kampagne von Microsoft?

Dieser Beitrag sieht für mich eher wie eine Kampagne von Microsoft aus.
Mit einem guten Netzwerk lässt sich sehr viel steuern, unter anderem auch der Zugriff ins Internet von Mitarbeitern.
Fast alle Programme unterstützen beispielsweise den FF.

Antworten Herbi70
28.11.2008 14:49
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Re: Kampagne von Microsoft?

Gebe Ihnen vollkommen recht. Der sogenannte Gartner-Experte hat wohl noch nie ein größeres Unternehmen mit zigtausend Clients von innen gesehen. Ganz abgesehen davon installieren viele Unternehmen sowieso den IE als auch den FF parallel. So kann sich der User selbst aussuchen welchen Browser er lieber bedienen möchte.

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Re: Kampagne von Microsoft?

Bin ganz Ihrer Meinung!

Währe nicht das erste Mal wo Microsoft die absolute Frechheit beherrscht sich selbst zu beschönigen, obwohl die eigene Firma gerade wegen Monopol verklagt wurde.