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"World of Warcraft"-Erweiterung bringt neue Herausforderungen

02.12.2008 | 10:45 |   (DiePresse.com)

"Wrath of the Lich King" ist die zweite Erweiterung für das Online-Rollenspiel "World of Warcraft". Sie hat sich in den ersten 24 Stunden bereits fast drei Millionen Mal verkauft.

"In den rauen, eisigen Weiten der Nordlande hat Lichkönig Arthas Ereignisse in Gang gesetzt, die zur Vernichtung allen Lebens in Azeroth führen könnten." Mit dieser unheilvollen Ankündigung beginnt die zweite Erweiterung von World of Warcraft (WoW) mit dem Titel "Wrath of the Lich King". Die Fans des Online-Spiels haben die Botschaft angenommen: In den ersten 24 Stunden wurde das Spiel weltweit mehr als 2,8 Millionen Mal verkauft.

Die Entwickler des Spiels fordern die WoW-Szene zu neuen Taten heraus: "Nur die mächtigsten aller Helden werden es wagen, sich dem Willen des Lichkönigs zu widersetzen, um seiner Schreckensherrschaft ein für alle Mal ein Ende zu bereiten." Die bisherige Spielwelt wird um neue epische Spielinhalte erweitert. Die Spieler können in neuen Stufen mächtige Fähigkeiten erlangen und einen zusätzlichen Kontinent erforschen.

Scheue Nachtelfe

Natürlich geht es auch wieder gegen andere Heldenfiguren und um das Schicksal von ganz Azeroth. Leiramara ist eine Nachtelfe und steht am Anfang ihre Heldenkarriere in der Welt von World of Warcraft. Nachtelfen sind sehr scheu und naturverbunden. Sie sind rechtschaffen und gerecht, haben aber einen leichten Hang zur Überheblichkeit, da sie die sterblichen Mitbewohner von oben herab betrachten. Da sie sich nachts am wohlsten fühlen und düstere Kräfte haben, stoßen sie auf ein gewisses Misstrauen.

Am Beginn der Heldengeschichte muss Leiramara im Laubschattental eine Reihe einfacher Aufgaben erfüllen. In diesem kleinen Außenposten im Nordosten von Teldrassil gilt es zunächst, sich mit dem Spielsystem von World of Warcraft vertraut zu machen. Jeder Charakter ist einzigartig, und der weitere Weg im endlosen Spiel wird von dem Menschen vor dem Computer gesteuert. Die Entwicklung eines Charakters ist nicht linear und die Aneignung neuer Fähigkeiten bleibt jedem Spieler überlassen.

Mit dem "Todesritter" zur Höchsstufe

Neben neuen Regionen, Monstern, Dungeons und Quests wird die Höchststufe für Spielercharaktere in der Geschichte um den "Lich King" auf Stufe 80 angehoben. Dies bringt neue Zauber und Talente mit sich. Darüber hinaus ist der "Todesritter" verfügbar, eine sogenannte Heldenklasse, die mit Stufe 55 in das Spiel einsteigt. Wie bei der ersten Erweiterung haben die Entwickler die maximale Stufe erhöht, die ein Charakter erreichen kann. Wer nur ab und zu in die Welt von Azeroth einsteigt, der wird Wochen oder gar Monate für das Erreichen der höchsten Stufe brauchen.

Mit der "Inschriftenkunde" ist ein neuer Beruf hinzugekommen. Mit dessen Talenten lassen sich Rollen erstellen, die die Zauber und Fähigkeiten des eigenen Charakters und die der anderen Spieler dauerhaft verstärken. Spielercharaktere haben zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten, wie etwa neue Frisuren und Tänze. Auch die Möglichkeiten für Kämpfe gegen reale Mitspieler wurden erweitert. Schlachten mit Belagerungswaffen und zerstörbaren Gebäuden sollen dem Spieler noch mehr Abwechslung bieten.

Jugendverbot

Echte spielerische Innovationen bietet "Wrath of the Lich King" zwar nicht. Die Erweiterung stellt World of Warcraft aber auf eine neue Stufe. Das Spiel hat einen erheblichen Suchtfaktor. Wer hier einmal einsteigt, kann sich dem Geschehen kaum noch entziehen.

Das Windows-Spiel (ab XP) erfordert eine Prozessorleistung von mindestens 1,3 Gigahertz, mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und eine 3D-Grafikkarte. "World of Warcraft: Wrath of the Lich King" wird von Vivendi zum Preis von rund 30 Euro vertrieben. Hinzu kommt eine monatliche Spielgebühr von 13 Euro. Das Spiel hat keine Jugendfreigabe.

 

(Ag. )


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