Papst Benedikt XVI. soll seinen eigenen YouTube-Kanal erhalten. Nach Angaben von Associated Press arbeitet der Vatikan mit YouTube-Eigentümer Google zusammen, um Texte und Videos von Papstreden, als auch Nachrichten rund um den Pontifex, direkt auf besagtem Kanal zu senden. Die Pressestelle des Vatikan bestätigte die Meldung, weitere Informationen würden im Laufe der Woche folgen. An der Erstellung des Kanals werden sich auch das Vatikan TV Center und Radio Vatikan beteiligen.
Während die katholische Kirche in Sachen Sexualität und Gleichstellung von Frauen der Zeit noch hinterher hinkt, wird sie gegenüber neuen Technologien immer offener. Vertreter der Kirche sind überzeugt, dass moderne Technik in der heutigen Zeit unerlässlich sei, um die Frohe Botschaft zu verbreiten.. Bereits unter Papst Johannes Paul II. hatte der Vatikan begonnen, päpstliche Lehren und Veröffentlichungen auf seine Website zu stellen. Kürzlich wurde sogar ein iPhone-Gebetsbuch vom Vatikan befürwortet. Benedikt XVI. selbst scheint auch ein wenig technologieverliebt zu sein. Beizeiten verwendet er auch Akronyme und im Internet gebräuchliche Abkürzungen. Im Juli 2008 schickte er eine SMS an jugendliche Gläubige in Sydney, Australien, die er mit dem Kürzel "BXVI" signierte.
(Ag./Red.)
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