Die Europäische Kommission hat China zu einem Verzicht der Zensur im Internet aufgerufen. Die geplante Einführung eines Internet-Filters für Seiten mit pornografischem Inhalt ziele klar darauf ab, "das Internet zu zensieren und die Meinungsfreiheit einzuschränken", kritisierte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel.
Die Filter-Software ist vom 1. Juli an auf allen in China verkauften Computern Pflicht. Die chinesischen Behörden geben an, damit die Jugend schützen zu wollen. Neben der oft geäußerten Kritik, dass damit die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden könnte, wird auch die Sicherheit des Programms "Green Dam - Youth Escort" bezweifelt.
"Das Blockieren oder Filtern bestimmter Internet-Inhalte ist für die EU völlig inakzeptabel", erklärte Medienkommissarin Viviane Reding. Peking müsse die Einführung des Filters verschieben und die EU über die Pläne aufklären. Nach chinesischen Medienberichten blockiert der Filter etwa auch wissenschaftliche Seiten zur Sexualität.
(Ag./Red.)
Sonnen-Anbeter Gadgets für heiße Tage
Unschöne Anglizismen Sprechen Sie Facebookisch?
Android Das beste Zubehör für Google-Smartphones
Windows-Mustang Wenn Microsoft Autos bauen würde
iPhone vs. Android Die derzeit besten Foto-Apps