Der Microblogging-Dienst Twitter hat einen Filter integriert, der Links auf gefährliche und manipulierte Websites unschädlich machen soll. Sobald jemand einen solchen Link versenden will, meldet Twitter kurz, dass die Adresse auf eine schädliche Seite führt und löscht die Nachricht nach ein paar Sekunden. Nach Angaben von Computerworld nutzt das Portal dafür eine Sicherheitsschnittstelle von Google.
Schutz nur unzureichend
Twitter war in den letzten Monaten öfter wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen in der Kritik gewesen. Experten sehen in der neuen Maßnahme aber nur einen kleinen Schritt. Wenn gefährliche Links in abgekürzter Form hinter Verkürzungen von Tinyurl.com oder Bit.ly versteckt werden, erlaubt Twitter den Versand anstandslos. Allerdings nutzt zum Beispiel Bit.ly ebenfalls die Schnittstelle von Google. Damit ist zumindest ein zweites Fangnetz für Twitter-Benutzer vorhanden.
(Red.)
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