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"Die USA können ganzen Ländern das Internet abdrehen"

17.08.2009 | 08:22 |  Daniel Breuss und Sara Gross (DiePresse.com)

Der Geschäftsführer der österreichischen Registrierungsstelle für Internet-Adressen plaudert im DiePresse.com-Interview darüber, wer die Fäden des Internets in der Hand hält und wann das WWW aus allen Nähten platzt.

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Web-Links:

  • Nic.at
  • ICANN
  • Stopline
  • CERT

DiePresse.com: Es gibt immer wieder Berichte, dass das Web aus allen Nähten platzt. Gibt es künftig noch genug IP-Adressen?

Richard Wein: Es ist eine Tatsache, dass die IPv4-Adressen irgendwann zu Neige gehen. Unter Experten spricht man von bis zu zwei Jahren. Deshalb hat die IETF (Internet Engineering Taskforce) das IPv6-Protokoll entwickelt. Nun wartet alle Welt auf den Umstieg, aber keiner tut etwas, weil es einfach noch keinen wirtschaftlichen Druck gibt. In den nächsten zwei drei Jahren wird sich das meiner Meinung nach dramatisch ändern. Es gibt schon einige Tendenzen der Verknappung in einigen Regionen.

Wer müsste das in die Hand nehmen?

Im Prinzip alle Beteiligten am Internet. Angefangen von den Providern wie UPC, die Telekom bis hin zu den Hardwareherstellern, Softwareherstellern - Microsoft zum Beispiel. Die ICANN gibt Adressblöcke an sogenannte Regional Organisations - in Europa etwa RIPE in Amsterdam - die die Adressblöcke wiederum an Provider verteilt. Diese Blöcke sind natürlich weltweit nicht gleichmäßig aufgeteilt. Zum Beispiel Südamerika hat einen ganz geringen Anteil, die USA logischerweise den größten. Da gibt es jetzt bereits Schwierigkeiten, das gerecht aufzuteilen.

ICANN
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Kalifornien, die auf Basis eines Vertrags mit dem US-Wirtschaftsministeriums die Verwaltung der Top Level Domains inne hat. Damit ist die ICANN defacto der US-Regierung unterstellt. Diese mächtige Stellung der USA bei der Verwaltung des Internets wird regelmäßig scharf kritisiert. Der Vertrag der ICANN mit dem Handelsministerium muss alle zwei Jahre erneuert werden. Im September 2009 ist es wieder so weit.

Ursprünglich waren ja auch Domains kostenlos. Kann es nun passieren, dass man auch für seine IP-Adresse bezahlen muss?

Denkbar wäre es. Bei den Domains war es allerdings eine andere Entwicklung. In Österreich wurde die Domain .at auf Initiative der Universität Wien 1988 eingetragen. Der der heutige Informatik-Chef der Uni Wien, Peter Rastl, hat einfach ein E-Mail an Jon Postel (Mitentwickler des Internet-Vorläufers ARPANET, Anm.) geschickt, er möge die Domain eintragen. Das ist also äußerst salopp gelaufen. Man konnte sich damals gar nicht vorstellen, dass eine Privatperson eine Domain haben könnte. Erst wie der Universität Service und Verwaltung über den Kopf gewachsen sind, hat man begonnen Gebühren zu verlangen. Das war in ganz Europa ähnlich.

.tel, .hansi. Wieviele Top-Level-Domains (TLDs) braucht die Welt?

Schätzungen gehen ab 2010 von bis zu 2000 neuen TLDs aus. Ob das dann kommt, wird sich zeigen. Ich glaube, dass sich das sehr stark selbst regulieren wird. Vor allem in Hinblick auf die Preise, die man bezahlen muss, um eine TLD zu bekommen und sie dann zu betreiben.

"Man munkelt, die USA hätten dem Irak das Internet abgedreht."
Richard Wein, Nic.at

Wie groß ist der Einfluss der USA durch die ICANN auf das Internet?

Rein theoretisch hat die USA die Möglichkeit, die ICANN zu beeinflussen. Sogar soweit, dass sie einzelne TLDs und damit Länder oder Regionen vom Internet abschneiden könnten. Man munkelt, das sei beim Irak passiert. Theoretisch ist diese Möglichkeit sehr groß. In der Realität nimmt das US-Wirtschaftsministerium relativ wenig Einfluss auf den Betrieb, aber sie könnten.

Vor kurzem haben Demokraten im Kongress gefordert, die ICANN für immer an die USA zu binden

Der Vertrag der ICANN mit dem Wirtschaftsministerium der USA läuft Ende September aus. Viele haben gefordert, die ICANN in die Freiheit zu entlassen. Die Hoffnung, dass die Regierung unter Obama liberaler reagiert als etwa unter Bush hat sich aber zerstreut. Natürlich hat die ICANN eine Machtposition - sie ist eine Art Regierung des Internets, aber ich glaube, es ist immer noch die beste Form.

Warum wäre eine internationale Lösung nach dem Modell der UNO keine vernünftige Alternative?

(c) DiePresse.com (Breuss) Richard Wein

(c) DiePresse.com (Breuss) Richard Wein

Weil bei der UNO Beschlüsse und Entscheidungen eine unglaublich lange und zähe Angelegenheit sind. Das Internet lebt aber von Geschwindigkeit und wenn die Verwaltung nicht in privater Hand gelegen wäre, wären wir heute nicht da wo wir sind. Sie sind es gewohnt, dass das Internet auch funktioniert, wenn Sie irgendwo in Thailand aus dem Flugzeug steigen. Das kann nur so sein weil man sich auch im letzten Winkel von Thailand an die selben Standards hält wie etwa in Wien. Dazu braucht es weder eine Regierung, noch Gesetze. Das würde mit einer UNO-artigen Struktur nie funktionieren, denn irgendjemand hat immer etwas dagegen.

Wenn die USA einzelnen Ländern aber tatsächlich das Internet abdrehen können ...

Die Frage ist, was die Alternative ist. Ich bin der Meinung, dass die Struktur bei ICANN gut ist, wie sie ist und dass sich das sehr bewährt hat. Natürlich gibt es Verbesserungspotential, aber ich glaube nicht, dass ein multinationales Gremium eine bessere Lösung wäre. Ich habe einmal eine UNO-Sitzung verfolgt - das ist ein Trara-Spiel (sic). Wenn irgendein kleines Land nicht will oder kann, geht das ganze nicht durch.

Sie haben keine Bedenken gegenüber einer US-Oberherrschaft bei der ICANN?

Ich würde mir wünschen dass der Vertrag in einer anderen lockeren Form fortgesetzt wird. Ich glaube aber, dass die jetzige Struktur der ICANN immer noch das Beste ist, was wir haben können.

Weiter zu Seite 2: Welche Interessen spielen wirklich eine Rolle im Internet?

Richard Wein, Nic.at
Richard Wein ist seit 2000 Geschäftsführer der österreichischen Registrierungsstelle für Domains. Nic.at verwaltet die Daten aller Domains mit .at, .co.at und .or.at. Egal, wo die Domain angemeldet wurde. Die Nic betreibt auch die Meldestelle für Kinderpornografie Stopline und die nationale IT-Security-Stelle Cert.at.

 

 

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26 Kommentare
 
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Völliger Unsinn

Die Macht der Amerikaner hält sich in Grenzen. Schon gar nicht sind die Amis in der Lage, dass Internet abzuschalten. Wie soll das funktionieren? Wenn Amerika das Internet innerhalb der USA lahmlegt, und das können sie, dann betrifft das nicht den Rest der Welt. Dann werden eben die verbleibenden, weltweit verstreuten Nodes genutzt. Das ist schließlich der Hintergedanke des Internets. Solange es funktionstüchtige Nodes gibt, braucht man sich um die funktionsfähigkeit des Internets keine Sorgen machen

mfg jo

Gast: Penicillin
17.08.2009 23:45
0 1

...,was nun der Menschheit ,

in der Zukunft noch alles beschert wird,wird in
den Köpfen,einer "Bande"! von V...........n,uns allen ,die wir von Glückseligkeit noch träumen
serviert werden!.
Leider müssen es die kommenden Generationen,-die von den mächtigen niedergeknüppelt werden büssen!
Ja ,weil die "Duckmäuserschaft"!,sich schleichend
obrigkeitsdenkend in den vielen machtlosen
"Duldern"! eingeschlichen hat!
Gute Nacht-liebe brave Bürger.

Diese drängenden Fragen...

...nach UNO-Aufsicht anstatt der ICANN, die von den pösen USA kontrolliert werden könnte, sind unsinnig.

Angst hätte ich viel mehr vor Zensur von UNO-Organen, weil dort die nicht-westlichen Staaten die Mehrheit haben, und auf alle möglichen verrückten Ideen kommen könnten, was man alles den Internet-Usern nicht zumuten kann...

Also bitte weiterhin ICANN, die haben auch bisher sehr unabhängig und politisch neutral agiert.

0 0

Re: Diese drängenden Fragen...

Es ist kluger, wenn du deinen Wiederstand aufgibst...
Die Welt wird demnaechst von den dir Fremden Maechten regiert...

Gast: hmv
17.08.2009 16:27
1 0

genießen wir jeden tag, an dem das internet noch frei ist!


Antworten Gast: somebody
17.08.2009 21:14
0 0

Re: genießen wir jeden tag, an dem das internet noch frei ist!

Leider sind diese Tage schon vorüber!

Observer2
17.08.2009 15:42
0 0

Jedes Wort verändert die Welt


...ähnlich der Metapher vom Flügelschlag eines Schmetterlings, der der Auslöser für einen Hurricane am anderen Ende der Welt gewesen sein könnte.

Das Internet hat es immer wieder gezeigt, wie sich Gutes ohne jeglicher kommerziellen Werbung verbreitet, also praktisch durch "Mundpropaganda".

Kann mich erinnern, wie mir jemand erklärte "Google" wäre eine Meta-Suchmaschine und die würde auch bei allen anderen Suchmaschinen suchen. (Quatsch)

Jedenfalls überzeugte mich das Ergebnis - sodass ich seitdem nie wieder wo anders suchte.

Geld bringt das Schlechteste des Menschen zum Vorschein.

Vielleicht bringt das Internet das Beste zum Vorschein ?

Peregrin
17.08.2009 14:09
0 0

ipv6

Dass die Einfuehrung nicht und nicht klappt, liegt daran, dass die unfaehigen Designer des protokolls auf das Problem der Umstellung keinen Gedanken verschwendet haben. Man haette ja auch zB den ipv4-Adressraum in den ipv6-Adressraum einbetten koennen.

Observer2
17.08.2009 13:50
0 0

Wollen wir Microsoft oder Linux ?


Microsoft bietet mit 80% Marktanteil für Hard- und Software-Entwickler den grössten Anreiz.
(sehe ich bei meinem Mac)

Der Windows-Wasserkopf hat sich mittlerweile selbst ausgeknockt.
(selbst nur noch für Spezialprogramme in Verwendung)

Das Internet ist der demokratischste Platz.

Top und Flop liegen sehr knapp nebeneinander und können sehr schnell kippen.
(Yahoo/Google, mySpace/Facebook,....)

Peer-to-Peer Tauschbörsen höhlen durch den steten Tropfen den Stein.
(Kopierschutz, Preise von Musik und Software...)

Das Internet ist aber auch der exponierteste (ungeschützt, freistehend) Platz.

Das scheinen immer wieder Kriminelle zu unterschätzen.

Also egal wer das Internet kontrolliert, es wird nie anonym sein.

Mit zunehmender Datenvernetzung werden wir uns damit abfinden MÜSSEN, politisch korrekt zu handeln, da unser scheinbar anonymes Handeln eben nicht anonym bleibt.

Re: Wollen wir Microsoft oder Linux ?

die political correctness in ihrer heutigen form ist nichts anderes als rassismus gegen den okzident bei gleichzeitiger tabuisierung der kritik an nicht-okzidentalen kulturen und gesellschaftsmodellen.

es wäre gegen die fundamentalsten errungenschaften des humanismus würde der westen sich dieser faschistoiden gedankendiktatur dauerhaft unterwerfen.

angesichts der wahlergebnisse zB in den niederlanden, in dänemark, wohl bald im uk, in frankreich und vielleicht auch bald in deutschland (spd und grünen absturz) ist aber die hofnung berechtigt, dass die bevölkerung sich diese moral-ideologische bevormundung nicht länger gefallen lässt :)

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Re: Re: Wollen wir Microsoft oder Linux ?

für ihren beitrag gebührte ihnen eigentlich fünf grüne plus!

mfg
mc

Gast: Astrowolf
17.08.2009 11:39
0 1

Der übliche miese Trick!

Als "Netjunkie" kann ich nur bestätigen, dass ich im Net Infos gefunden habe, welche mir kleinen "niemand" keine Bibliothek der Welt gegeben hätte.

Genau darum geht es ja, wir sollen weder von einem "Alex Jones", noch von einem "Phil Schneider", einem "Al Bielek", einem "Max Keiser", und, und, und erfahren. Wir sollen unser "Wissen" gefälligst wieder aus den "staatlich genehmigten Medien" schöpfen. Die GUTE ALTE ZENSUR soll wieder eingeführt werden - MAN WILL DAS VOLK MIT DER WAHRHEIT NICHT IRRITIEREN! Sonst würden wir nämlich erfahren, dass WIR ALLE ROTHSCHILDLOHNSKLAVEN sind, und das brauchen wir nicht wissen.

Wir sollen brav weiter arbeiten, uns über die unfähigen Politiker aufregen, oder einkaufen gehen, fernsehen, oder das Auto waschen - basta.

Selbstbestimmung, Freiheit, oder gar DIREKTE DEMOKRATIE werden TOTGESCHWIEGEN.

So steigt man mit der üblichen "Masche" in die Diskussion ein, indem man von "technischen Grenzen" spricht, und uns langsam an die REGULIERUNG gewöhnt. (Wie damals auch bei der AIDS-Lüge und den Kondomen - als es auch um "elegante Bevölkerungsreduktion" ging.)

Man spricht so lange darüber, bis es jeder als SELBSTVERSTÄNDLICH empfindet!

WEHRET DEN ANFÄNGEN UND SEID WACHSAM, denn die INTERNETZENSUR KOMMT!

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Re: Der übliche miese Trick!

hy
wollt nur wissen
was mit den kondomen und der aids lüge genau gemeint ist?

Re: Re: Der übliche miese Trick!

er meint vielleicht die - zugegebenermaßen (rein taktisch) brilliante - strategie der marxisten der 60er jahre, der westlichen welt den genozid an bisher 1,2 milliarden babies alleine in den letzten 30 jahren in form der 'schwangerschaftsunterbrechung' als 'akt der freiheit' zu verkaufen.

Gast: Bohr Well
17.08.2009 10:36
0 0

Guter Platz

Ein guter Platz für ein posting um zu fragen, wohin eigentlich die Kopie des Postings ging, die man die letzten beiden Jahre mit der Sicherheitsfrage losschickte.
Vielleicht weiß das der Herausgeber. Vielleicht kennt er auch den Grund der Koinzidenz des abrupten Endes dieser Vorgangsweise mit den dzt. politischen Fragen zur Datensicherheit.

Gast: mike
17.08.2009 10:02
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Die Freiheit des Internets

ist mbE. bei den USA immer noch besser aufgehoben als in einer EU, die ihre Bürger mit erkennbarem Mißtrauen betrachtet ..

Antworten huhu
17.08.2009 17:52
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Re: Die Freiheit des Internets

Besser mit "erkennbarem" Misstrauen, als hintergründig und unterschwellig;)

Re: Re: Die Freiheit des Internets

ja die EU ist fürchterlich transparent und vor allem so offen gegenüber ihren bürgern. da hat man noch das gefühl, dass man als bürger ernstgenommen wird.

wo gibts das sonst, dass eine regierung die bürger so lange abstimmen lässt, bis sie endlich die richtige antwort gefunden haben ?

in den usa wird einmal abgestimmt und das wars dann ... ein skandal ;)

Antworten Gast: Bohr Well
17.08.2009 10:31
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Re: Die Freiheit des Internets

Bitte welche Freiheit meinen Sie. Vielleicht jene, dass Buchhändler die Lesegewohnheiten ihrer Buchkäufer melden mußten? Erlass Hauptamt Heimatschutz.

Re: Re: Die Freiheit des Internets

in europa reichts schon wenn man das falsche tshirt trägt oder den arm im falschen winkel vom körper streckt.

natürlich ist der ehschonwissen in europa ein riesenproblem, millionen von menschen drohen ihm zu verfallen, während der auslöser für die maßnahme der homeland security ein paar verwirrte einzelfälle waren. man schätzt, dass in europa in den letzten 50 jahren mindestens 100 personen von rechtsradikalen elementen getötet wurden. das ist doch grund genug zur besorgnis.
die amis mit ihren 5000 islamtoten (die ruhen jetzt in frieden, heißt ja nicht umsonst 'islam ist frieden™') in den letzten 10 jahren spielen sich da groß auf, dabei waren das eh hauptsächlich nur juden. habe ich ihre gedankenwelt halbwegs korrekt erfasst ?

Antworten Antworten Gast: Löser
17.08.2009 11:08
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Re: Re: Die Freiheit des Internets

melden schon - in den USA ist aber noch keiner wegen freier Meinungsäusserung verhaftet worden, auch Mein Kampf kann man kaufen, mag wohl gemeldet werden aber das ist es dann auch schon


Antworten Antworten Antworten toranaga
17.08.2009 13:00
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Re: Re: Re: Die Freiheit des Internets

werte( r) "löser",

mag sein, dass in den usa für gewöhnlich niemand aus dem juristischen titel "meinungsäußerung" verhaftet wird.
jedoch brauchen die nsa und ähnliche org. nicht einmal einen grund angeben, wenn sie missliebige menschen inhaftieren, foltern oder sonstwie (evtl. auf subtilere art) "fertigmachen" wollen. beispiel dafür ist nicht nur das kz auf guantanamo, die usa betreiben weltweit solche camps.

mfg, t.


Re: Re: Re: Re: Die Freiheit des Internets

ein präfekt hier in frankreich wurde neulich von seinen aufgaben entbunden, weil eine flughafenangestellte behauptet hat, er hätte sie 'rassistisch' beleidigt.

na, ohne prozess, ohne überhaupt irgendein verfahren. es hat ausgereicht, dass sos racisme (die franz. schwesterorganisation von sos gutmensch) das publiziert hat.

europa steckt mittlerweile bis zu den haarspitzen in der scheibe.

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da wurde eng mit M$ zusammengearbeitet!

wichtige Infrastruktur wie z.B. in Krankenhäusern mit derart gefährdeter SW zu betreiben könnte als fahrlässig gewertet werden.
*g*

Antworten Gast: Dave
17.08.2009 16:50
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Re: da wurde eng mit M$ zusammengearbeitet!

Angenommen, diese "wichtige Infrastruktur" würde mit Open-Source betrieben werden. An wen hätte man sich denn wenden sollen, wenn da mal ein Problem auftritt (Ja, auch in Linux gibts hin und wieder schwere Sicherheitslücken)?

Ich finde es schon richtig, dass man in diesem Fall auf Software setzt, wo man im Fall des Falles auch weiß an wen man sich wenden muss, damit einem geholfen wird. Genau das ist IMHO das Problem, warum sich Linux (zumindest im beruflichen Umfeld) nie wird durchsetzen können.

Re: Re: da wurde eng mit M$ zusammengearbeitet!

das stimmt nicht ganz weil linux die möglichkeit bietet, eine vollständig kontrollierbare umgebung zu bauen in der wirklich nur jene module vorhanden sind, die für den jeweiligen zweck gebraucht werden. vor allem für geräte mit wenig resourcen (zB gps geräte, gateways, unterhaltungselektronik, etc. kommt fast ausschließlich linux zum einsatz.

auf bankomaten sieht man manchmal noch windows was mich eigentlich sehr erstaunt.

 
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