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Video: Böser Sarkasmus gegen Internet-Sperren

15.09.2009 | 15:48 |   (DiePresse.com)

Ein neuer Kurzfilm rechnet mit deutschen Blockaden für Websites mit Kinderpornografie ab. Nicht nur die Effektivität der Sperren wird bezweifelt, die Filmemacher sehen die Meinungsfreiheit in Gefahr.

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Ein neues Video auf YouTube wendet sich mit bitterbösem Sarkasmus gegen die in Deutschland beschlossenen Internetsperren. Unter dem Namen RetteDeineFreiheit.de wird darin mit allen Argumenten der Befürworter abgerechnet und die Sinnlosigkeit der Netzsperren hervorgehoben. Gleichzeitig erheben die Produzenten den Vorwurf, dass das eigentliche Problem der Kinderschändung nur ignoriert wird.

Film: Nach Kinderpornos folgt Meinungsfreiheit

Der deutsche Filmemacher Alexander Lehmann, der schon mit dem Video Du bist Terrorist eine Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherung gestartet hatte, steckt auch hinter dem neuen Video. Wie schon zuvor erzählt ein Sprecher mit süßlich-sanfter Stimme, wie gut es ist, dass der Staat jetzt Websites blockiert. In Zukunft soll damit auch die Meinungsfreiheit und Regierungskritik eingeschränkt werden, postuliert der Film.

Filmemacher will Problembewusstsein schaffen

Lehmann will damit nicht nur bei Kritikern der Netzsperren Solidarität schaffen, sondern vor allem Menschen ansprechen, die von den Problemen, die Internet-Sperren mit sich bringen, bisher nicht gewusst haben. Seit die Pläne der deutschen Regierung bekannt wurden, hat es auch international massiv Kritik an dem Vorhaben gegeben.

RetteDeineFreiheit.de

(db)

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1 Kommentare
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Sehr gut gemacht.

Schlüssig und klar argumentiert, trotz aller Bissigkeit. Hoffentlich schauen sich das genügend Entscheidungsträger an.