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Firefox und Opera profitieren von Leck im Internet Explorer

20.01.2010 | 12:16 |  (DiePresse.com)

300.000 mehr Benutzer als sonst luden Firefox übers Wochenende herunter. Inzwischen warnt Deutschland auch vor Microsofts Mail-Programm Outlook. Ein außerplanmäßiges Update für den Internet Explorer kommt.

Von Freitag bis Montag konnten Mozilla-Entwickler 300.000 mehr Downloads ihres Browsers Firefox registrieren als sonst üblich. Der Anstieg wird mit einer Warnung des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärt, in der Benutzern angeraten wird, auf den Internet Explorer zu verzichten. Ähnliches vermeldet Opera. Wie Golem berichtet hat der norwegische Browser-Hersteller seine Downloads von 18.000 auf 37.000 steigern.

Outlook-Benutzer gefährdet

Bis die gefährliche Sicherheitslücke im Internet Explorer behoben ist, empfiehlt auch Frankreichs CERTA eine Abstinenz vom Microsoft-Browser. Microsoft hat ein außerplanmäßiges Update für den Internet Explorer bereits angekündigt. Inzwischen hat das BSI eine weitere Warnung für Microsofts E-Mail-Programme Outlook, Outlook Express, Windows Mail und Windows Live Mail ausgesprochen. Zwar rät die Behörde nicht von der Nutzung ab, empfiehlt aber diverse Sicherheitseinstellungen.

Lücke im Internet Explorer von Hackern genutzt

Wann Microsofts Notfall-Update erscheint, ist noch unbekannt. Der nächste reguläre Patch Day ist für den 9. Februar geplant. Bis dahin raten Experten zur Vorsicht. Die Lücke im Browser wurde scheinbar von Hackern genutzt, um bei Google in China einzudringen. Daraus entbrannte ein Streit um Zensur in China, der nach wie vor andauert.


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