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Nur noch Facebook: Ski-Firma K2 dreht Homepage ab

19.07.2010 | 09:57 |   (DiePresse.com)

Fanpage statt Homepage: K2 ist die erste große Firma, die ihre Webpräsenz komplett in das weltgrößte Online-Netzwerk verlagert. Nur wer Fan wird, darf sich die neue Kollektion ansehen.

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Der Ski-Hersteller K2 Sports ist die erste große Firma, die ihre eigene Homepage abdreht und die Webpräsenz komplett auf Facebook verlagert. Dazu hat K2 eine umfangreiche Fanseite eingerichtet, die bereits fast 26.000 Facebook-Mitliedern "gefällt".

Nur wenn man die Schaltfläche "gefällt mir" anklickt erhält man Zugriff auf Fotos und Infos zu neuen Produkten. Unter der ursprünglichen Firmen-URL k2skis.com ist nur noch ein Verweis auf die Facebook-Gruppe zu finden.

Laut den Statistiken von "All Facebook" hat der Schritt bisher jedoch nicht zu einer stärkeren Steigerung der Facebook-Fans geführt. Wie auch schon zuvor verzeichne die Gruppe zwischen 100 und 200 neuen Fans täglich.

(Red.)

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4 Kommentare
greebo
19.07.2010 14:14
3 0

Privatsphäre versus Ski-Info

Sorry K2, aber da ist mir meine Privatsphäre im Internet mehr wert als eure Ski. Mal ganz abgesehen davon dass Facebook lang nicht so verbreitet ist wie manche Marketing-Genies vielleicht meinen.

Gast: xom
19.07.2010 11:33
6 0

facebook

Abgesehen davon ich zwar ein Ski- nicht aber ein Facebook-Fan bin. Wegen einer "Ski-Kollektion" werde ich mich sicher nicht bei Facebook registrieren?!?
Wenn ich mir die Produkte einer Firma (soweit sinnvoll) nicht mehr im Internet ansehen kann, ohne irgendwo Mitglied zu sein - ist das Unternehmen für mich (persönlich) nicht mehr interessant!

Marketing Masturbation

Nur so kann man den zunehmenden Schwachsinn aus gutbezahlten Marketingetagen nennen. Wer sich in der Wirtschaft nicht der harten Realität aussetzen und nur so tun will als ob, der geht ins Marketing.

Diese Maßnahme ist einfach kurzsichtig und dumm.

4 0

Unternehmerischer Schwachsinn

Facebook - ob erfolgreich oder nicht - ist ein privates Unternehmen, das jederzeit seine AGB ändern könnte und speziell Firmen diese "exklusive" kostenlose Nutzung für deren Angebote abdrehen könnte.

Auch wenn man meint kurzfristige Parallelarbeiten (eigene HP + Facebook) auf diesem Weg reduzieren zu können ist man immer auf die Möglichkeiten beschränkt, die FB bietet - und das kann sich jederzeit ändern.