Einen ungewöhnlichen Schneeballeffekt hat ein Video ausgelöst, das eine Tierquälerin in Aktion zeigt. Eine junge Frau ist zu sehen, wie sie sechs Welpen in einen Fluss wirft. Die Tiere waren vorher achtlos in einen Kübel übereinander gestapelt worden. Während die winselnden Welpen in den Fluss geworfen werden, johlen die Beteiligten. Zahlreichen Internet-Nutzern geht das zu weit. Sie suchen jetzt nach der Identität der Tierquälerin. Eine entsprechenden Facebook-Gruppe kann bereits mehr als 7500 Mitglieder vorweisen.
19-Jährige aus Deutschland bloßgestellt
Neben wüsten Beschimpfungen und Todesdrohungen gegen die Tierquälerin gibt es in der Gruppe auch Teilnehmer, die aktiv nach der Täterin suchen. Inzwischen wurde eine 19-Jährige aus Deutschland als mutmaßliche Täterin identifiziert. Ihr Foto, ihre Telefonnummer und ihre Wohnadresse wurden online gestellt. Zahlreiche hasserfüllte Mitglieder der Gruppe kündigten an, ihr böse Briefe zu schicken, andere wollten ihr direkt Gewalt antun.
Vermutlich ist das junge Mädchen aber gar nicht die Täterin. Die US-Tierschutzorganisation PETA vermutet den Ort der Ertränkungen in Bosnien und Herzegowina. Gleichzeitig lobt PETA eine Belohnung von 2000 US-Dollar für Informationen aus, die zur Ergreifung der Täterin führen.
Britin sperrt Katze 15 Stunden lang ein
Erst vor einer Woche hatte eine Frau aus Großbritannien für Aufregung gesorgt, die die Katze ihrer Nachbarn für 15 Stunden in eine Mülltonne sperrte. Auch sie wurde Ziel einer Online-Hetzkampagne, zeigte sich davon aber unberührt. "Ich weiß gar nicht, was die ganze Aufregung soll, das ist doch nur eine Katze", sagte die 45-Jährige. Die Überwachungskamera ihrer Nachbarn hatte sie bei der Tat gefilmt.
(db)
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