Amazon verkauft in den USA erstmals mehr E-Books als gedruckte Bücher. Bereits zuvor war das für einzelne Arten von Büchern - wie Hardcover oder Taschenbuch - der Fall. Von 1. April bis 19. Mai kamen bei Amazon USA auf 100 gekaufte Bücher 105 gekaufte E-Books. Dabei wurden ausschließlich die kostenpflichtigen Werke gezählt.
In Europa ist das Geschäft mit den digitalen Büchern von Amazon noch nicht ganz so groß. Lediglich in Großbritannien ist es gelungen, mehr E-Books als Hardcover-Bücher zu verkaufen. Dass es in anderen Ländern nicht so gut klappt, liegt daran, dass das fremdsprachige Angebot gering ist. Obwohl im April ein eigener deutscher "Kindle Store" eröffnete, beschränkt sich das Angebot deutschsprachiger E-Books auf etwa 30.000. In den USA umfasst das Angebot rund 950.000 digitale Bücher.
Besitzer des Amazon-E-Readers Kindle sind auf den Amazon-Bücherladen angewiesen, da die Geräte lediglich das Amazon-Format für E-Books anzeigen. Das offene epub-Format wird nach wie vor nicht unterstützt.
(sg)
Amazon Kindle: Der elektronische Buchersatz im Test





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