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USA: Amazon verkauft mehr E-Books als Bücher

20.05.2011 | 08:37 |   (DiePresse.com)

Auf 100 verkaufte Bücher kamen bei dem Onlinehändler zuletzt 105 verkaufte E-Books. Das deutschsprachige Angebot ist nach wie vor gering.

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Amazon verkauft in den USA erstmals mehr E-Books als gedruckte Bücher. Bereits zuvor war das für einzelne Arten von Büchern - wie Hardcover oder Taschenbuch - der Fall. Von 1. April bis 19. Mai kamen bei Amazon USA auf 100 gekaufte Bücher 105 gekaufte E-Books. Dabei wurden ausschließlich die kostenpflichtigen Werke gezählt

In Europa ist das Geschäft mit den digitalen Büchern von Amazon noch nicht ganz so groß. Lediglich in Großbritannien ist es gelungen, mehr E-Books als Hardcover-Bücher zu verkaufen. Dass es in anderen Ländern nicht so gut klappt, liegt daran, dass das fremdsprachige Angebot gering ist. Obwohl im April ein eigener deutscher "Kindle Store" eröffnete, beschränkt sich das Angebot deutschsprachiger E-Books auf etwa 30.000. In den USA umfasst das Angebot rund 950.000 digitale Bücher.

Besitzer des Amazon-E-Readers Kindle sind auf den Amazon-Bücherladen angewiesen, da die Geräte lediglich das Amazon-Format für E-Books anzeigen. Das offene epub-Format wird nach wie vor nicht unterstützt. 

Amazon Kindle: Der elektronische Buchersatz im Test

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(sg)

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10 Kommentare
Gast: Klaus
22.05.2011 21:47
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Frage der Kultur

In Europa wurden Bücher schon gelesen da wurden begnadigte Mörder in die Kolonien geschickt (anstatt daß sie aufgehängt wurden).

Ein Buch in Papierformat hat unter anderem auch etwas mit Kultur zu tun. Dazu kommen dann Fragen wie offene Formate, Tracking, Weitergabe/Tausch, Datenschutz, etc.

Gast: nebu
22.05.2011 08:42
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fast richtig..

"Dass es in anderen Ländern nicht so gut klappt, liegt daran, dass das fremdsprachige Angebot gering ist"

FALSCH, dass es in anderen nicht so gut klappt liegt eventuell daran, dass kindle bücher bisher nur auf amazon.com und amazon.co.uk verfügbar waren; das deutsche angebot launchte erst vor ca. 5 wochen; wie soll etwas nicht gut klappen, was es gar nicht gibt?!

weiter

"Obwohl im April ein eigener deutscher "Kindle Store" eröffnete, beschränkt sich das Angebot deutschsprachiger E-Books auf etwa 30.000. In den USA umfasst das Angebot rund 950.000 digitale Bücher."

HALLO ??? in den usa bietet amazon ebooks auch schon 4 jahre an und in deutschland gerade mal 5 wochen; ausserdem ist english weiter verbreitet als deutsch! klar das das angebot hier größer ist;

zeigen sie doch bitte einen deutschen händler auf der mehr als 25.000 deutsche ebooks anbietet! amazon hatte hier zum deutschlandstart mehr ebooks am start als jeder mitbewerber; hinzu kommt, dass eben seit dem launch mittlerweile 6.000 deutsche ebooks hinzugekommen sind und man kann davon ausgehen, dass bis zum jahresende mind. 20-25.000 deutsche ebooks verfügbar sind, wenn nicht sogar mehr;

ich persönlich glaube kaum, dass es sich ein verlag seit dem launch in deutschland leisten kann neue werke nicht als print UND digitale version anzubieten; daher wird die anzahl der ebooks in der nächsten zeit meiner meinung nach sehr stark anziehen;

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Bin ich altmodisch?

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, ein Ebuch zu kaufen. Entweder ein richtiges Buch aus Papier, oder - wenn schon virtuell - dann gleich gratis runterladen.

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Re: Bin ich altmodisch?

Das Altmodische ist ja nicht immer sooo schlecht. ZB kann man ein konventionelles Buch auch ohne Strom lesen und an längere Stromausfälle werden wir uns ja bald gewöhnen müssen... ;-)

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Re: Re: Bin ich altmodisch?

Bedenken hätte ich wegen der Haltbarkeit. Gestern sind mir Bücher aus den späten 40er bzw. 60er Jahren in die Hände gefallen. Leicht vergilbt, ein wenig brüchig, aber sonst gut lesbar. Ich habe starke Zweifel, daß ein heute gekauftes E-Buch in 50 oder 70 Jahren noch vorhanden und lesbar ist.

Re: Bin ich altmodisch?

Jede neue Technologie schürt zunächst einmal Ängste. Ob man sie als sinnvoll erachtet oder nicht, ist natürlich Einstellungssache und eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Der Amazon-eBook-Store bietet übrigens eine ganze Reihe von Klassikern zum kostenlosen (!) Download an. Diese Ausrede entfällt also schon mal. :-)

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Re: Re: Bin ich altmodisch?

Ja, gratis ist schon einmal ein Argument dafür. Weiters spricht das Gewicht dafür. Ein Kinderl ist sicher leichter als ein paar Bücher.
Ich sehe schon den theoretischen Nutzen, aber ... nunja, ich habe auch ein Presse-Abo, obwohl man die Artikel schon am Vortag online lesen kann. Papier liegt einfach gut in der Hand, und physisches Umblättern ist ganz etwas anderes als virtuelles Umblättern.

Gast: tg
20.05.2011 17:07
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Ich frag mich ja...

...warum solche Angebote - egal ob digitale Musik, Filme oder Bücher - in Europa immer viele Jahre später als in den USA angeboten werden.

An der Technik kanns nicht liegen, an den Übersetzungen auch eher nicht (die Bücher gibts ja schon auf Deutsch...).

Also kann es wohl nur (lizenz)rechtliche Gründe haben, die es verunmöglichen dass die Angebote zeitnah in Europa gestartet werden...

Eigentlich traurig, dass das vereinte Europa immer noch ein (rechtlich) so ein zersplittertes Gebiet ist dass alle technischen Innovationen zuerst mal in den USA passieren...

Rueker
20.05.2011 10:30
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Format Unterstützung

Der letzte Absatz ist nur halb richtig, zwar unterstützt der Kindle nicht das epub-Format, aber durchaus mobi, pdf, txt, tpz und drm-freie epub Bücher lassen sich zu mobi umwandeln.
Man ist also nicht ausschließlich auf den Amazon Store angewiesen.

Gast: gl
20.05.2011 09:33
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Kindle3

es gibt bereits den Kindle 3 und nun auch deutsche bücher... hier sollte sich die redaktion mal updaten.