Die eBay-Tochter Paypal macht gemeinsame Sache mit der britischen Polizei und Musikindustrie. Der Online-Bezahldienst verweigert Musikshops im Internet seine Dienste, wenn diese nicht über die entsprechenden Lizenzen der Musikindustrie verfügen. Diese "illegalen Musikangebote", erklärt der internationale Verband der Musikindustrie IFPI, hätten nach einer ähnlichen Kooperation mit Visa und Mastercard auf PayPal umgesattelt. "Deshalb sind wir gemeinsam mit der Londoner Polizei auf Paypal zugegangen. Ich freue mich, dass sie sofort positiv reagiert haben", meint IFPI-Chef Frances Moore.
"Konten können jederzeit geschlossen werden"
Paypal hat bereits in der Vergangeneheit mit umstrittenen Maßnahmen auf sich aufmerksam gemacht. So sperrte der größte Zahlungsdienst im Internet Ende 2011 das Konto von Wikileaks und Support-Foren füllen sich mit immer mehr Beschwerden über willkürliche Kontosperren von Kunden. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen behält sich Paypal "nach eigenem Ermessen" vor, "Konten jederzeit zu schließen". Seit einigen Tagen fordert Paypal zudem Onlineshops dazu auf, das US-Embargo gegen Kuba von 1962 umzusetzen und Waren aus Kuba aus dem Programm zu nehmen. Andernfalls drohe eine Sperre, berichtet Golem.de.
(Red. )
E3 2013Alles über das wichtigste Event der Branche
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
iOS 6Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad
Wii UNintendo präsentiert Gamepad und Miiverse
Angry-Birds-FrustAlternativen für iPhone und Android