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Anonymous Austria veröffentlicht neue Daten

28.09.2011 | 20:53 |   (DiePresse.com)

Über simple Internet-Recherche dürfte die Gruppierung etwa Daten aus Ministerien und einer Umfrage der Stadt Wien gefunden haben.

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AnonAustria, der Österreichableger der Internet-Gruppierung Anonymous, hat am Mittwochabend wieder Daten via Twitter veröffentlicht.

Betroffenen waren offenbar alte Daten von Ministerien, eine Umfrage der Stadt Wien oder auch das Strahlenregister. Das Material dürfte aber nicht die Brisanz haben, wie jenes der Tiroler Krankenkasse (TGKK), das am Mittwoch in die Hände von AnonAustria geraten ist.

"Das meiste war übrigens Müll", räumt die Gruppe via Twitter ein. Anonymous dürfte die Daten jedoch durch simple Internetrecherche bekommen haben. "Das findet man durch eine einfache Suche bei Google", schrieben sie. Dass man "einfach so" auf Informationen aus dem Zentralen Melderegister komme, ist für die Gruppe "grob fahrlässig".

Erst am Mittwoch in der Früh hat Anonymous behauptet, im Besitz von 600.000 Datensätzen von Versicherten bei der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK), darunter auch von Prominenten wie Schlagersänger Hansi Hinterseer, Schauspieler Tobias Moretti und Skifahrerin Nicole Hosp, zu sein (Zum Bericht: "Haben 600.475 Tiroler Krankenkassendaten").

(Ag./red.)

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22 Kommentare
Gast: einHacker
23.10.2011 11:21
0 0

Anonymus Lächerlichkeit

Kurz und schmerzlos. Unverständlich was man um diesen Typ herum für einen Wirbel veranstaltete.

Das *Eindringen* u.a. in die öffentlichen Dienststellen, die extrem schwach abgesichert sind *Kinderkram* in der Szene.

Diese Handlungsweise von Anonymus stellt eine Beleidigung für *echte Hacker* dar. Das ist die Wahrheit.

Was dieser Typ verwendet kann jedermann- frau aus dem Netz herausladen und anwenden.

Gast: hmks Comment
23.10.2011 11:20
0 0

Anonymus Lächerlichkeit

Kurz und schmerzlos. Unverständlich was man um diesen Typ herum für einen Wirbel veranstaltete.

Das *Eindringen* u.a. in die öffentlichen Dienststellen, die extrem schwach abgesichert sind *Kinderkram* in der Szene.

Diese Handlungsweise von Anonymus stellt eine Beleidigung für *echte Hacker* dar. Das ist die Wahrheit.

Was dieser Typ verwendet kann jedermann- frau aus dem Netz herausladen und anwenden.

iffb
29.09.2011 16:15
2 0

ist ja lustig

die daten im netz geben wohl mehr her als die bei gerichten. suche da einen verurteilten, der mir rund 150.000,-€ ausständig ist, nur gibts keine daten über diese person. komisch (dr. michael pongracz, geb.: 29.06.1948). rennt als u-boot oder so)

Antworten JosefGott
29.09.2011 16:32
0 0

Re: ist ja lustig

Nicht nur Ihnen schuldet der Typ etwas Geld.

Gast: Koarl1
29.09.2011 15:55
0 4

Es gehört eine einfaches Gesetz her...

..das besagt "Beschaffung, Besitz und Weitergabe fremder Daten ist mit 20 Jahre Haft zu ahnden"... Es gibt sehr viele hier in Forum die das für eine gelungene Scherz auffassen, nur dann, wenn die eigene Konten und Sparbücher einmal auf Null stehen werden wach...

Gast: Altemanze Bri L-R
29.09.2011 12:13
0 0

die Möglichkeiten des I-Net sind fast unbegrenzt, was Daten anbelangt...

und zwar in ALLE Richtungen.

Wer heute die Macht hat, kann damit fast Alles machen (das geschieht längst auch), ergo braucht diese neue Datenmachtfülle in den Händen bisheriger Machthaber dringend NEUE Korrektive.

...na ja, vielleicht gibts aber mal längere Stromausfälle...Sonnenflecken etc...Aliens...AKW-Unfälle...

Gast: _hw_
29.09.2011 11:40
1 0

suchen

ist suchen im internet in AT strafbar?
mehr tut ja "Anonymous" gar nicht.

Gast: b52
29.09.2011 10:29
1 4

 

Die "Umfrage der Stadt Wien", die angeblich gehackt/geleakt/was auch immer wurde, steht hochoffiziell als "Open Government Data" auf wien.gv.at zur Verfügung.

So lächerlich...da haben sich wohl AnonAustria als auch die Zeitungsschreiberlinge, die das einfach übernehmen, wieder mal als besonders intelligent ausgezeichnet...

Gast: Nnsdfsdfk
29.09.2011 09:51
1 0

Jetzt sind simple Google Anfragen also auch schon Hacks...

Uhhh! Die Experten...

Gast: LowTec44
29.09.2011 09:20
1 0

Ich glaub fast

da möchte jemand die Security Consulting Firmen pushen. Denn jeder Bericht dieser Art hat zur Folge, dass die betroffenen Firmen irgendwelche "Experten" hinzuziehen und neue HW und SW kaufen.

Das ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Man könnte fast sagen, die "Hackergruppe" anonymous.austria unterstützt mit ihren Aktionen die Wirtschaft. Die Leute werden wohl ihre Gründe dafür haben.

Antworten Gast: Kibietz
29.09.2011 15:04
0 0

Re: Ich glaub fast

Provisionen? Korruption? Lobbiing?

Oder einfach die Freiheit?

Keine Sorge egal was für Sicherheitssoftware zum Einsatz kommen sollte, die Hacker sind meist schon 2 Schritte voraus.
Allerdings gegen Dummheit, pysikalischen Datenklau und Google wird das beste Sicherheitequipment auch nix bringen.

Antworten Antworten Gast: LowTech44
29.09.2011 22:25
1 0

Re: Re: Ich glaub fast

Es stellt sich vielmehr die Frage, welchen Beruf die Mitglieder dieser "Hackergruppe" haben.

Schliesslich soll es auch Feuerwehrleute geben, die Brände legen.

Aber das ist sicher nur eine dieser Verschwörungstheorien.

Gossert
29.09.2011 08:55
5 1

Tolle Jungs!

Stetig, ohne dass wir es merken werden wir kontrolliert.

Tagtäglich werden persönliche Daten von Uns gespeichert und für Werbezwecke ...verkauft.

Der Datenschutz in Österreich ist zahnlos. Banken, große Firmen, oder Netzbetreiber kennen (wenn sie wollen) unseren Kontostand unsere Schulden oder unseren Gesundheitsbefund.

Das was die Jungs hier tun wird sozusagen mit jedem Einzelnen von Uns täglich und ganz legitim angestellt.

Warum also die ganze Aufregung, wenn doch eh alles so transparent ist?

Nun weil sich die vielen korrupten Ö. Politiker und ihre Lobbisten nun fürchten müssen, dass ihre gut gehüteten Machenschaften ans Tageslicht kommen.

ÖBB, Asfinag,....

Aber keine Angst,
die Gesetzte in Österreich wurden ohnehin so verunstaltet, dass weder Aussagen per Telefon noch illegal besorgte Daten vor Gericht Gültigkeit haben.


Gast: Datensicherheit
29.09.2011 07:33
2 0

Was denken sich die Institutionen dabei?

Wie kann es sein, dass Daten, die sicher sein sollen, einfach so durch googeln im Netz auffindbar sind?

Was denken sich die Institutionen dabei?

Das sind Daten, die einer Institution im Glauben, dass diese die Daten nicht missbraucht, anvertraut werden. Das ist ein echter Skandal!

0 0

sind ihnen die erweiterten google-funktionen nicht geheuer?

also ich gehöre nicht zu anonaustria, werde aber meine daten sortieren, damit ich mich nicht als bauernopfer eigne.

(weil mein beitrag entfernt wurde)

Antworten Gast: gast11
29.09.2011 00:41
0 0

Re: sind ihnen die erweiterten google-funktionen nicht geheuer?

typisch script kiddie!

kann sensitive daten finden, aber den browser nicht aktualisieren. *fg*

1 0

das organigramm der sicherheitsakademie des innenministeriums

1.) google-suche nach:
site:bmi.gv.at filetype:pdf

2.) bsp: sicherheitsakademie [http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_SIAK/SIAK_Organigramm_0807_DBold.pdf]

3.) seite lässt sich nicht anzeigen, also zurück zur suche

4.) und via googles "schnellansicht" (oder cache) auf folgendes dokument zugreifen:
http://goo.gl/MTMfh

wäre das doc nicht über 4 jahre alt, hätte ich ein anderes beispiel gefunden.

0 1

Re: das organigramm der sicherheitsakademie des innenministeriums

oops... der erste link funkt auch -%5D (ohne die eckige klammer) nicht! :P

Antworten Antworten emma48
29.09.2011 07:34
0 0

Re: Re: das organigramm der sicherheitsakademie des innenministeriums

nachgegangen und ooops Funktioniert. Ohne die eckige Klammer

0 0

Re: Re: Re: das organigramm der sicherheitsakademie des innenministeriums

tatsächlich!

bleibt eigentlich nur die möglichkeiten, dass meine firewall "scharf" war und sämtliche staatliche institutionen blockierte, den google-cache aber akzeptierte!

vielen dank für dieses (peinliche) AHA-erlebnis!

*rotwerd*

SeloX
28.09.2011 21:16
3 0

Sehr einfach

Alles was Anonymous Austria gefunden hat lässt sich mit Suchbefehlen bei Google finden.

Beispiele:
site:bmgf.gv.at/ *.txt
site:bmi.gv.at *.txt
site:bmi.gv.at *.pdf

Antworten Gast: Gastastast
29.09.2011 10:10
0 1

Re: Sehr einfach

Aber genau das ist ja das erschreckende daran.