26.05.2012 15:40 | Meine Presse Merkliste 0

Doubles: Wer ist Werner Failmann?

24.10.2011 | 17:03 |   (Die Presse)

Auf Facebook und Twitter sind Doubles von Bundeskanzler Werner Faymann aufgetaucht. Was haben sie zu sagen? Der Social-Media-Auftritt des echten Bundeskanzlers wird unterdessen bereits seit Monaten angekündigt.

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„Nachdem das Inseratengeschäft so anstrengend ist, kann Kanzler #failmann nicht twittern. Dieser Account soll zeigen, wie es sein könnte, wenn er wollte.“ So lautet das Twitter-Profil von Werner Failmann. Daneben steht ein Bild des echten Werner Faymann (SPÖ). Werner Failmann hat mittlerweile über 300 Tweets erstellt. Er lobt die Tageszeitungen „Krone“, „Österreich“ und „Heute“. Er verspricht, den Euro zu retten, und erklärt Journalisten, sie sollten ihre Interviews mit den Worten „Geliebter Kanzler“ einleiten. „Mittwoch ist Nationalfeiertag“, las man Montagvormittag: „Ich feile an einer Presseaussendung, um das Volk zu motivieren. Was sollte drinstehen?“ Failmanns über 1000 „Follower“ können ihm antworten.
Die Polit-Persiflage auf Twitter gibt es seit 19. 10. Einen Tag später eröffnete Failmann ein Profil auf Facebook. Anspielungen auf die Inseratenaffäre ziehen sich als roter Faden durch seine Postings. „Grüß Gott“, eröffnete er sein Facebook-Profil, „Österreich ist ein schönes Land. Und auch eine gute Zeitung.“ Unklar ist, wer sich hinter den Failmann-Profilen versteckt. Armin Wolf zwitscherte gestern, Dienstag: „Investigativreporter, die ich schätze, tippen auf jemand vom ,Profil‘.“

Der Social-Media-Auftritt des echten Bundeskanzlers wurde seit Monaten angekündigt. Am 19. 10. gab die Projektbeauftragte, Angelika Feigl, bekannt, dass der Kanzler ab dem Nationalfeiertag bei Twitter und Facebook vertreten sein würde. Ein Team von sieben Mitarbeitern soll sich um Faymanns Profile kümmern, auf Facebook will der Kanzler mitunter selbst Postings verfassen. Das BZÖ nennt das Projekt, das 180.000 Euro koste, Geldverschwendung und kündigte eine parlamentarische Anfrage an. ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl findet Faymanns Internetauftritt „lachhaft“.

„Wenn jemand traurig ist, dann freut uns das nicht“, postete Failmann am 20. Oktober: „Wir wollen die Menschen lachen sehen. Aber nicht über uns, bitte.“ sig

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46 Kommentare
 
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in die geschichtsbuecher...

...eingehen wollte er, als jener kanzler der oesterreich sicher durch 'die krise' gefuehrt hat.
so jedenfalls die antwort auf eine reporterfrage bald nach amtsantritt.

damit wird er letztlich irgendwie recht haben.

es sind naemlich leute seines zuschnitts die, immer brav den zurufen der medien und der wirklich maechtigen folgend, die krisen der letzten jahre mit verursacht und am koecheln gehalten haben.

solche marionetten, noch dazu wenn sie im koalitionspartner quasi einen siamesischen zwilling vorfinden, koennen nicht anders als uns durch die von ihnen mit verursachte krise fuehren.
weil man da bloss re-agieren muss und auch das durch einen laechelanfall sich eruebrigen kann.

leider ist das wahlvolk von dieser peinlichen doko-soap eingelullt und daemmert vor sich hin, bis es den sprit, telefon und strom nicht mehr wird zahlen koennen.
wer uns dann wohl den zahn ziehen wird?
da schwant einem jemand...

aber vorerst weiterlachen.
der ganze pubertaere failmann unsinn a la florian scheuba und konsorten hilft bloss der laura rudas, die in den startloechern scharrt, als naechste krisenbewaeltigerin' :-((((((

all das kommt raus, wenn den leuten ein gutes buch (etc etc) zu muehsam ist.

Zwanglos
26.10.2011 19:41
0 0

Werner beinhart

Könnte das nicht einfach eine geschickte Doppelstrategie sein?

Einen Persiflage Account anlegen der einerseits die Sympathie der Desinteressierten und Gegner gewinnt, andererseits Aufmerksam für den künftigen offiziellen Account generiert?

Eine bessere Teaser-Kampagne hätte es für den sozialistischen social Auftritt jedenfalls nicht geben können, zielgruppenorientiert, kostengünstig und viral.

liber
26.10.2011 14:27
0 0

F wie Faymann

erinnert irgendwie an das Wort klonen?
Wer ist das wirklich?

0 0

Akte Failmann geschlossen

Die Sache ist geklärt, Andrea Pavlovic-Meixner, grüne Gemeinderätin in Graz, hat sich zu Failmann bekannt.

Gast: Cynikus
26.10.2011 02:55
0 0

Failmann rulez!


Failmann ist eindeutig der ganz viel bessere Faymann und sollte umgehend auf den obersten Regierungssitz befördert werden.

Als Koalitionspartner würde sich "Kaiser" Robert Palfrader empfehlen. Oder, wie Failmann ihn wohl in die Regierung rufen würde, "Österreich braucht den Mann mit der Krone - und am besten noch Heute!"

Doch seien wir nicht ungerecht - Was wäre Failmann denn ohne Faymann? Erst durch das Original gewinnt die Kopie ihren (Irr-)Witz.

Failmann, twittere - wir followen Dir!

Gast: Selbstinszenierung auf Sozialistisch = immer auf Steuerzahlerkosten
25.10.2011 18:26
8 0

180.000 Euro + jahrelang Monatsgehälter für 7 (!) Mitarbeiter

weil unserem Bundeswerner selbst nichts einfällt und kann er überhaupt rechtschreiben?

Gast: GastXy
25.10.2011 15:35
2 1

dernfns denn des

Kanzler Faymann, der sogar zu Bilderbergertreffen eingeladen wird und auch sonst immer freundlich ist, muss ernst genommen werden. Koste es was es wolle.

Gast: Anderl74
25.10.2011 15:14
9 0

'Werner Failman' das superste seit langem...

endlich mal etwas, das diesem Kanzlerdarsteller gerecht wird. HAHAHAHAHAA, jede Wortmeldung ein Treffer...

Gast: Nase voll
25.10.2011 13:46
23 0

Zum Weinen...

Gestern den ehemaligen dt. Kanzler Helmut Schmidt auf 3SAT gesehen. Verfügt mit 93 Jahren über scharfsinnigen Verstand, Witz, Ironie und ist herrlich politisch unkorrekt (Raucht und steht dazu...). Man möchte weinen, wenn man das gegenwärtige Personal in Österreich betrachtet. Nicht einmal Witze über diese Figuren sind in irgendeiner Weise komisch.

Gast: Mr. D
25.10.2011 12:44
11 0

Für

mich ist dieser Werner Faymann ein klassischer Fall von DEFAULT ums mit den Worten der Ratinagenturen auszudrücken, so wie der Rest der österreichischen Regierung!

Vielleicht wirds ja beim nächsten mal besser

Antworten Gast: das hirn
26.10.2011 10:27
0 0

Re: Für

es kann nur besser werden, wenn der wernzi in die versenkung verschwindet und die schwarz-rote lähmung ein ende findet. leider ist zu befürchten, dass die nächste kanzlerkandidatin frau doris wird. dann schauen wir blöd aus der wäsch´.

11 0

Ich glaube ja,...

...der Failmann ist in Wahrheit die Laura. Die will sich fuer die permanente Schmach raechen. Dabei ist sie wirklich naturinkompetent, ich kann da gar nichts dafuer...

5 6

Also, ich find das gar nicht nett

Twitter und Facebook sind die Medien der Zukunft. In nicht ferner Zukunft werden sie genauso wichtig sein wie heute die Krone oder Oesterreich. Nur viel billiger. Da ist ein Anfangsinvestment von Euro 180.000 wohl angebracht.

Antworten Bolzen
25.10.2011 11:52
12 0

Re: Also, ich find das gar nicht nett

Für unseren Kanzlersimulator ist ohnehin nichts teuer genug.
Vor allem wenn es aus öffentlichen Geldern kommt.

8 1

Re: Re: Also, ich find das gar nicht nett

Na, bitte, woher denn sonst? Vielleicht aus meiner Privatschatulle?? Da hoert sich aber jetzt jeder Spass auf!!!

Gast: Ed Moschitz
25.10.2011 11:26
19 0

180.000 Euro

Eines muss man unserem Bundeswerner schon lassen: Wenn er was angeht, dann wird geklotzt und nicht gekleckert. Mit 180.000 Euro für einen pfiffigen Webauftritt kann er sich dem schönen KHG durchaus ebenbürtig fühlen. Er sieht zwar nicht so gut aus, aber dafür muss er nicht umständlich die Industriellenvereinigung um eine unversteuerte Spende anbetteln sondern lässt sich das gleich korrekt und ehrlich aus Steuergeldern bezahlen. Wer bei der SPÖ ist, dem kann eh nie was passieren, denn die Sozialdemokraten sind sowieso immer die Guten.

Freundschaft Genossen!

Antworten Gast: Sonnen Schein
25.10.2011 13:29
8 0

Re: 180.000 Euro

Der KHG hat wenigstens eine HP bekommen, einen FB oder Twitter Account macht jeder normale Mensch in 2 Sekunden.

"Ein Team von sieben Mitarbeitern [...]"

Zeigt sich wieder wie weit unsere Clowns von jeglicher Normalität entfernt sind.

Antworten Antworten Gast: fraglich
25.10.2011 14:29
4 0

Re: Re: 180.000 Euro

... und wer bezahlt den Spaß??? 7 Mitarbeiter für ein bisschen posten und twittern aus der Staatskasse -hui, wenn das nicht bisschen realitätsfern ist!
Gibt es für diese 7 Personen keine "gscheite" Arbeit?

Gossert
25.10.2011 09:03
4 0

Facebook Nachteil

Unter politischen Konkurrenten ist es üblich einen Clone anzulegen um ihm zu schaden.

Ein Spiel was meiner Erfahrung nach die Jungen in der SPÖ gerne spielen:

- Facebook Account anlegen
- Namen auf z.B. Werner Faymann ändern
- Sein Profilbild kopieren

- Blöde Sachen posten....(tiefer noch als das Niveau der eigenen Partei)

Gast: Ute V
25.10.2011 08:42
17 0

Sinnloses Steuergeldverschleudern

Für Personen die so trübe, farblos und völlig daneben sind, helfen die besten und teuersten "Twitter" Experten nichts.

Darabimo
25.10.2011 08:08
12 1

Frechheit siegt

Was haben wir uns nicht alle über Karl Heinz Grasser aufgeregt. Aber das kümmert unseren Werner doch nicht.

Gossert
25.10.2011 07:40
13 1

Das auch noch ....

Als ob nicht einer schon Strafe genug ist?

PS: Da wird mir als Steuerzahler Angst und Bange

marcopolo
25.10.2011 07:28
26 1

Social Media Auftritt von Faymann

Liebe SPÖ Wähler,
Bitte lasst Euch das auf der Zunge zergehen. Euer Werner gibt € 180.000 für seinen persönlichen Social Media Auftritt aus. Wie lange müsst Ihr denn arbeiten um sich zusätzlich zu den täglichen Kosten eine derartige Ausgabe leisten zu können?

Antworten Gast: fraglich
25.10.2011 14:37
4 0

Re: Social Media Auftritt von Faymann

... andere bauen sich um 180.000 EUR ein Haus, mieten jahrelang eine Wohnung, können jahrelang eine Familie ernähren etc. es würde viele Dinge geben, die man um EUR 180.000,- tun kann und die mit Sicherheit effektiver und der Welt dienlicher ist als ein derart eigentümlicher, egoistischer Internetauftritt eines Politikers.

WER braucht soetwas? Ehrlich gesagt, ich bin schockiert, dass soetwas überhaupt hinausposaunt wird, man würde annehmen, dieses Team und seine Leitfigur würden erartig ungeheuerliche Geldverschwendungen eher geheim halten, statt den Bürger damit auf die Palme zu bringen ;-)

3 0

Re: Social Media Auftritt von Faymann

und beschäftigt 7 Mitarbeiter nicht zu vergessen...

Antworten Gossert
25.10.2011 07:44
13 1

Re: Social Media Auftritt von Faymann

Geld der Steuerzahler für Werbemaßnahmen zu entfremden hat vermutlich Tradition.

Genauso wie das befördern von faulen Studienabbrechern in die höchsten Ämter der Nation.


 
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