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"KZ-Nutten": Schüler nach Facebook-Nachricht angezeigt

30.01.2012 | 07:53 |   (DiePresse.com)

Der Jugendliche aus Kärnten bezeichnete Mitschülerinnen als "KZ-Nutten". Der Schuldirektor hat die Staatsanwaltschaft informiert.

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Ein Schüler der Kärntner Tourismusschule (KTS) in Warmbad bei Villach hat Mitschülerinnen im auf Facebook als "KZ-Nutten" beschimpft. Der Jugendliche wurde daraufhin von KTS-Direktor Gerfried Pirker angezeigt. "Ich sah mich gezwungen, die Staatsanwaltschaft zu informieren", bestätigte Pirker einen Bericht der "Kleinen Zeitung" vom Samstag.

"Wir wollen mit der Qualität von Schülern werben, die ausgezeichnet werden. Mit dieser Sache können wir keine Werbung machen, das kann man nicht so einfach hinnehmen", meinte Pirker. Zum Hintergrund: Einige Schüler hatten sich via Facebook auf derbe Art beschimpft. Als Tiefpunkt bezeichnete der betroffene Schüler einige Mitschülerinnen als "KZ-Nutten". Die jungen Frauen informierten daraufhin den Direktor.

"Komplette Zigeuner-Nutten"?

Pirker führte dann mit dem Minderjährigen und dessen Eltern ein Gespräch und wies auf die mögliche nationalsozialistische Wiederbetätigung hin. Der Schüler verteidigte sich damit, dass "KZ-Nutten" nichts mit Konzentrationslagern zu tun habe, sondern vielmehr "Komplette Zigeuner-Nutten" gemeint sei. "Die Eltern sind bestürzt", sagte Pirker.

Ein Schulausschluss stehe vorerst nicht im Raum, da es sich dabei um ein sehr komplexes Verfahren handle, und letztlich auch nicht der Direktor darüber entscheide. "Was den strafrechtlichen Aspekt betrifft, sind wir auch nicht zuständig, deshalb wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet", so Pirker.

Zwangsprostitution in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten galt lange als Tabuthema. Ab 1942 wurden mehrere Hundert Häftlingsfrauen in zehn Konzentrationslagern von der SS zur Sex-Zwangsarbeit gezwungen. Sie mussten privilegierten männlichen Häftlingen zu Diensten zu sein. Die perfide Idee stamme von SS-Führer Heinrich Himmler persönlich. In den vergangenen Jahren widmeten sich mehrere Ausstellungen - etwa in den ehemaligen Konzentrationslagern Mauthausen, Ravensbrück und zuletzt in Buchenwald - dem Thema.

(APA)

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26 Kommentare
 
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Gast: Kaktus25
03.02.2012 17:21
0 0

Frechheit

Die Aussage des Direktors in der Kleinen Zeitung, der Junge sei stolz auf den Medienwirbel ist unzumutbar. Als "mediengeil" würde ich hier wohl eher den Direktor beschreiben! Einen solchen blödsinn zu behaupten grenzt meiner Meinung nach an RUFMORD!!!!!!

Ich finde es erschreckend dass man einen Jungen, der halt mal einen verbalen Aussetzer hatte so in die MANGEL nimmt weil die Jugendlichen unter sich bleiben sich sowieso nichts schuldig!

Das sich nun der junge Mann bei so einen Medienwirbel unwohl fühl steht sicher außer Frage!!

Ich denke er bereut es sehr, denn schließlich hat er sich auch entschuldigt - was übrigens leider in keiner Zeitung steht!!!

Das sich Journalisten den Kopf über soetwas zerbrechen ist ein WITZ! Denn Strache sagte vor kurzem etwas weit aus schlimmeres und er wird kaum der Wiederbetätigung beschuldigt oder in die Mangel genommen also was ist in unserem Land wohl wirklich los????

Gast: JackRyan
31.01.2012 13:07
0 0

Pädagogisch wertvoll?

Also ich halte die Reaktion des Direktors für vollkommen falsch.

Klar ist diese Aussage nicht zu tollerieren, das Ganze jedoch aus eigener Hilflosigkeit an die Staatsanwaltschaft zu übergeben wird keinerlei Effekt erzielen. (Der Tatbestand der Wiederbetätigung ist nicht wirklich gegeben, der Beschuldigte is Minderjährig, das Posting längst gelöscht usw....).

Mein Vorschlag: Beim nächsten Wandertag geht es ab nach Mauthausen, dort referiert der Beschuldige vor versammelter Klasse / Schule über das NS-Regiem und die Zwangsprostitution in Konzentrationslager.

Ergebniss: Pädagogisch und menschlich wertvoll.

Mr. Bond
31.01.2012 00:39
0 0

Armer Bub?

Ganz nachvollziehen kann ich nicht, warum der Schüler hier im Forum so glühend verteidigt wird...mit >14 Jahren sollte man heutzutage
a.) wissen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, und
b.) schon mal was vom Verbotsgesetz gehört haben.
Wenn ich zu schnell fahre, muss ich auch die Strafe bezahlen, ganz egal, ob ich es absichtlich getan habe, weil mir die Beschränkung sinnlos erschienen ist oder nicht.

Und ganz ehrlich, "Komplette Zigeuner-Nutten"? Der wird schon gewusst haben, was er schreibt...immer das gleiche, zuerst will man halt "cool" sein und wenns Konsequenzen gibt, sind alle ganz kleinlaut...für eine Verurteilung wegen NS-Wiederbetätigung wird sowas kaum reichen (wär wohl auch etwas überzogen), aber vielleicht ist ihm das eine Lehre für die Zukunft und er passt besser auf, was er im Internet veröffentlicht...

Gast123
30.01.2012 14:30
5 0

Political Correctness bis zum Untergang - Wer einen NS-Terminus verwendet steht schon mit einem Fuß im Kriminal

Worin soll hier ein Verstoß gegen das Verbotsgesetz vorliegen? Eine nationalsozialistische Wiederbetätigung bloß in der Voransetzung eines NS-Terminus (KZ) vor ein gebräuchliches vielleicht auch milieubedingtes Schimpfwort zu sehen ist an Dummheit kaum noch zu überbieten.

Dass sich beide Parteien anscheinend beleidigt haben und das mehr oder minder öffentlich auf facebook ist bereits irrelevant. Einer hat eben den Fehler gemacht das Wort KZ zu gebrauchen, womit die andere Seite automatisch pardoniert ist. Das ist linke Logik und Gerechtigkeit.

Gast: Lecter
30.01.2012 13:31
8 0

Kampf gegen Rechts

Der Kampf gegen Rechts wird immer verkrampfter und lächerlicher. Die verpolitisierung der Schulen bringt mangelhaft qualifizierte Leute in leitende Positionen wo sie einfach nicht hingehören.

Gast: Relaxed
30.01.2012 13:05
3 0

Wiederbetätigung?

Ein Schüler beschimpft andere und wird wegen Wiederbetätigung angezeigt? Sind da alle noch bei Trost? Verboten wurde die öffentliche „Leugnung, Verharmlosung, Gutheißung und Rechtfertigung“ nationalsozialistischer Verbrechen. Tut er denn das damit? Will er diese Nazi-Zustände wieder einführen oder heißt er diese gut? Glaubt das einer ernsthaft? Wie bescheuert muss dieser Direktor nur sein!

Man kann doch nicht jeden Jugendlichen vor Gericht stellen, weil die auf noch so unangebrachteste Weise rumschimpfen. Die wollen doch nur einen emotionalen Effekt erzielen und probieren dabei alle Begriffe, die emotional beladen sind.

Ein Pädagoge sollte das wissen ... wenn er was kann ... vorallem sollte er mit dieser Situation umgehen können. Dieser Direktor braucht dafür Staatsanwalt und Presse. Demnächst vielleicht sogar das Jagdkommando. kann ja sein, dass ein Schüler mal eine schnelle Bewegung auch macht!

Jetzt geht man auf einen Minderjährigen los, aber die Nazis, die frisch fröhlich ihrer Ideologie fröhnen und diese auch gedruckt verteilen, die läßt man rumlaufen.

Gast: yoshi1
30.01.2012 12:38
11 0

unfassbar.

1. Wäre das wenn man schon so verwegen ist einen 15-Jährigen anzuzeigen ein Tatbestand des §115 StGB (Beleidigung) , hier ernsthaft wegen Wiederbetätigung anzuzeigen.. dazu gehört schon ein gehöriges Maß an Dummheit. (Vorausgesetzt der Jugendliche ist nicht zufällig wirklich jener Gesinnung zuzuordnen)

2. Ist damit nun niemandem geholfen. Anstatt schulintern Disziplinarmaßnahmen zu ergreifen muss sich nun ein Staatsanwalt damit rumschlagen der die Anzeige ohnehin fallen lassen wird. Viel Kosten für (so überhaupt) eine geringe Strafzahlung.

3. Wäre ich ein Elternteil des Schülers, ich wäre auf den Lehrer/Direktor nun wesentlich schlechter zu sprechen als auf meinen Sohn. Der Direktor hat mit dieser idiotischen Aktion vermutlich selbst einen Keil zwischen sich und die Eriehungsberechtigten getrieben. Anstatt dass im Vati den Marsch bläßt wird der dumme Junge dann vermutlich von ihm in Schutz genommen werden.

Was für eine Leistung!

Gast: luke
30.01.2012 12:02
9 0

also bitte

wegen so einer aussage gleich wieder den verbotsparagraphen zu bemühen, ist ja wohl weit übertrieben.
wenn mich mein strafrechtsunterricht nicht ganz täuscht, müsste doch eine anzeige wegen beleidigung reichen...

12 1

In einem vernünftigen Schulbetrieb würden alle einander beschimpft habenden Schüler zum Nachsitzen...

... verdonnert werden, die Direktion würde Gespräche mit den Eltern und den Klassenvorständen führen und die Angelgenheit wäre aus er Welt.

Ein Schuldirektor, der wegen so etwas die Staatsanwaltschaft einschaltet, gehört entlassen und auch als Lehrer nicht mehr weiterbeschäftigt.

Diesem Direktor wünsche ich persönlich, daß er vom Schicksal die gerechte Antwort für SEIN unglaubliches Mißverhalten bekommt!!!!

Einfach unglaublich, diese Geschichte!!!

Antworten starfish
30.01.2012 12:34
1 6

Re: In einem vernünftigen Schulbetrieb würden alle einander beschimpft habenden Schüler zum Nachsitzen...

unglaublich ,ja
auch unglaublich das mindestens ein Drittel der Jugendlichen mit den Begriff Auschwitz nichts mehr anzufangen wissen heute
da empfindet man so Bezeichnungen in einem öffentlichen Forum schon mal als Lappalie ,gell

1 1

Ein generelles Problem...

Über diesen bedauerlichen Anlaß hinaus muß endlich einmal generell thematisiert werden, daß Schüler einander, für jeden zu sehen, die übelsten Beschimpfungen, Beleidigungen und Demütigungen um die Ohren hauen! Da müssen die auf diese Weise angegriffenen Klassenkameraden schon ein ziemlich stabiles Nervenkostüm haben, um all das zu verdauen. Auch Videos mit Prügelszenen sind heute keineswegs selten; auch das stürzte die jeweiligen Opfer schon oft in tiefe Depressionen. Selbst Selbstmorde hat es bereits, leider öfter als man vielleicht denkt, gegeben. Vor einiger Zeit stürze sich etwa auch bei uns ein Bub, dem im Internet grundlos Homosexualität vorgeworfen wurde, in tiefer Verzweiflung wegen dieses Internet-Prangers vor einen Zug gestürzt. Und als KZ-Nutte beschimpft zu werden ist schließlich auch nicht leicht zu verkraften. Besonders in diesem zarten Alter! Ein historischer Nachhilfeunterricht wäre jedenfalls genau das, was dieser kleine Rotzlöffel gut brauchen könnte!

Gast: ungutistdas
30.01.2012 11:13
6 0

bisher noch nie was von KTS gehört

der KTS-Direktor Gerfried Pirker meint "Wir wollen mit der Qualität von Schülern werben, die ausgezeichnet werden. Mit dieser Sache können wir keine Werbung machen, das kann man nicht so einfach hinnehmen"

nur jetzt kennt jeder die schule wegen dem vorfall, wegen was anderem sind die noch kaum in erscheinung getreten

setzen nicht genügend herr direktor - der schuss ging gewaltig nach hinten los - die frage ist ja auch warum ist das vorher noch keinem an der schule aufgefallen

langsam zustände wie in amerika, jeder geht wegen jedem zeug sofort vor gericht - bin ich froh nicht mehr kind zu sein - bist laut, anzeige wegen ruhestörung, spielen auf der straße veboten, spielen im garten veboten, alles verboten - langsam ist es wie vor 70 jahren einfach alles verboten

12 1

Wiederbetätigung???

Da hat einer das Gesetz wieder seeehr freizügig ausgelegt. Ich halt nix von derart derben Beleidigungen, aber dass der DIREKTOR ihn BEI DER STAATSANWALTSCHAFT ANZEIGT, ist die Höhe!
Wollt er sich wohl schnell noch die Hände reinwaschen, bevor das an die Presse geht. Der Schüler ist quasi das Bauernopfer.

0 5

hat was

die Ausrede hat ja schon fast hump-dumpesque Züge. Noch dazu wird das Geschriebene dadurch nicht wirklich viel besser. (Wobei auch das ist Hump-dumpesque)

Gast: metrum
30.01.2012 10:28
17 0

"Die Kirche im Dorf lassen..."

Streit und Beschimpfungen zwischen Jugendlichen gab es immer schon und wird es immer geben. Wer auf jemanden wütend ist bemüht in der Regel alle möglichen unnötigen Ausdrücke. Das Problem der heutigen Zeit ist, dass wir selbst alles sofort öffentlich machen. In der Folge gelangt jeder kleine Bockmist in die Medien und wird dort in gewohnt reisserischer Art hochgespielt. Je nach Thema folgen dann unmittelbar alle Gutmenschen, Weltverbesserer und Moralapostel. Bei allem Verständnis für einen umsichtigen Umgang mit einer schwierigen Vergangenheit darf übertriebene "political correctness" nicht zur Kriminalisierung und Ausgrenzung Jugendlicher führen. Vielleicht denken wir alle mal darüber nach welche unsinnigen Kraftausdrücken wir selbst als Kind oder Jugendliche aus Ärger und Wut benutzt haben bevor wir vorschnell andere verurteilen.

Antworten Gast: Bullying
30.01.2012 11:18
0 2

Re: "Die Kirche im Dorf lassen..."

Vielleicht haben Sie recht, und es war nur bedingt harmlose Beschimpfung, wobei die Zigeuner-Variante die schlimmere ist. Aber in Zeiten des gezielten Terrorisierens von Mitschuelern (bullying) das bis zum Selbstmord fuehren kann, finde ich die Vorgangsweise des Direktors verstaendlich und verantwortungsvoll. Sollen wenigstens unsere Kinder wieder Respekt lernen, den die Erwachsenen in missverstandener Antiautoritaet verlernt haben. Lg

Gast: Sinja
30.01.2012 10:14
0 4

Idiotisches Posting

Früher haben sich die Jugendlichen persönlich Unfreundlichkeiten aller Art gesagt, heute geht es via Facebook. NUR: Facebook verzeiht und vergisst nichts. Aber auch gar nichts!
Dieses Posting ist wahrscheinlich die Spitze des Eisbergs, viele, viele anderen mit ähnlich dummen Sprüche werden täglich verschickt.
Ob dieser Spruch tatsächlich als Wiederbetätigung gewertet werden kann muss wohl der Staatsanwalt entscheiden. Abgesehen davon ist er eine ganz üble Beleidigung der Empfänger(innen). Welche junge Frau lässt sich schon so titulieren, selbst wenn die ersten beiden Buchstaben nicht dabei sind?

Gast: Vater zweier Kinder
30.01.2012 10:13
10 0

Nutte ist schlimm, KZ ist schlimm, wie schlimm muß dann erst KZ-Nutte sein.

Bei allem Mitgefühl für die Opfer von NS-Greueltaten muß man dieses Problem wohl eher von einer pädagogischen Seite als von einer politischen sehen.

Wenn ein unter 10-jähriger in einer (dummerweise schriftlichen) Verbalattacke das Wort Nutte, Zigeuner oder ähnliches gebraucht, dann ist primär davon auszugehen, daß er den Sinn dieser Worte noch nicht begriffen hat. Er hat sie wahrscheinlich von Erwachsenen, aus Filmen oder von anderen Kindern aufgeschnappt, und lediglich verstanden, daß diese Worte geeignet sind, den anderen zu verletzen. Die geeignete Erziehungsmethode besteht hier in Erklärung und Aufklärung gefolgt von verbaler Abrüstung.

Bei dem Bildungsniveau, das ich bei durchschnittlichen Jugendlichen wahrnehme, ist mit höchster Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß der betroffene Jugendliche keine Ahnung hatte, was eine KZ-Nutte tatsächlich war, geschweige denn, daß er sich der Greuel eines KZ wirklich bewußt wäre. Es ist offensichtlich, daß das Wort KZ-Nutte, das ein Opfer bezeichnet, kein Schimpfwort ist.

Hier aufgrund dieses einen Vorfalls von Wiederbetätigung zu sprechen ist wohl völlig übertrieben und pädagogisch kontraproduktiv.
Eine vernünftige Vorgangsweise wäre das strafweise verfassen einer 10-seitigen Hausarbeit über die Zwangsprostitution in KZ, natürlich basiernd auf entsprechendem Material zum Selbststudium.

Anschließend sollte eine angemessene (schriftliche) Entschuldigung erfolgen.

1 0

Wie kommens auf unter 10j?

In die Tourismusschule gehen nur Schüler 14+

Qualtinger
30.01.2012 09:57
17 0

Bullshit!

Diese NS Phobie geht mir schön langsam auf die Nerfen.
Ignoriert doch einfach diesen Blödsinn!
Wenn die Herrschaften keine Aufmerksamkeit erhalten ergibt sich das von selber.
So wird nur das Thema geschürt!
Q.

0 20

Welche Nazis verteilen negative Stricherl?

Nachdem man von Jugendlichen ein Mindestmaß an Intelligenz und Einfühlungsvermögen verlangen kann sind solche Taten auch zu ahnden.

In dem Alter hat man die Konsequenzen für seine Taten zu tragen.
Wenn es die Eltern nicht schaffen ihr Kind zu erziehen, muss das die Gesellschaft vornehmen!

Gast: Doesntmatter
30.01.2012 09:40
6 0

Reine provokation

Nazi-Vokabular bietet halt die höchstmögliche verbale Provokationsstufe dar, Teenager verwenden sowas durchaus auch ohne zu wissen was sie genau sagen, sondern um absolut zu provozieren, nach der alten Presseregel: Negative Aufmerksamkeit ist besser als keine Aufmerksamkeit.
In diesem Sinne ist das Einschalten der Staatsanwaltschaft genau das richtige, den Presseartikel hätte man aber vermeiden sollen.

Gast: Rechenschaft
30.01.2012 09:22
2 12

sehr geehrte Eltern!

Gratulation den Eltern für Ihre Erziehungsarbeit! Es fragt sich nur aus Sicht dieser Eltern, ob Ihre Bemühungen erfolglos oder erfolgreich waren. Beide Interpretationen für diese Abkürzungen sind inakzeptabel. Den Burschi würde ich zur Gedenkstätte Mauthausen schleifen und mal nachdenken lassen.Nach erfolgreichem Abschluss der Tourismusschule gibts als Belohnung einen Ausflug nach Polen, Ausschwitz..

chron22
30.01.2012 09:10
1 15

Lächerlich

Ich hoffe keiner kauft ihm das mit den "Zigeuner-Nutten" ab.

Antworten klaus h
30.01.2012 09:34
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Re: Lächerlich

Der Ausspruch selbst ist verblödet, beleidigend und äußerst flegelhaft, aber das als Wiederbetätigung zu bezeichnen, das finde ich lächerlich.

Gast: Keno Gissi
30.01.2012 08:24
2 22

Der Schüler verteidigte sich damit, dass "KZ-Nutten" nichts mit Konzentrationslagern zu tun habe, sondern vielmehr "Komplette Zigeuner-Nutten"

Wehret den Anfängen.
Dieser Typ ist schwer gestört.
Der Dir. hat völlig richtig gehandelt!

 
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