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Facebook gibt Startschuss für Börsengang

02.02.2012 | 06:53 |   (DiePresse.com)

Am Mittwoch veröffentlichte das weltgrößte soziale Netzwerk seinen Börsenprospekt, mit dem es bei Investoren für seine Aktien wirbt.

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Facebook gibt den Startschuss für seinen lange erwarteten Börsegang. Das weltgrößte soziale Netzwerk beantragte am Mittwoch seinen Sprung aufs New Yorker Börsenparkett. Den Papieren zufolge will der Konzern mit der Emission bis zu fünf Milliarden Dollar (3,80 Mrd. Euro) einsammeln - und damit die Hälfte dessen, was zuletzt immer wieder in den Medien kursierte. Es handelt sich trotzdem um den größten Börsengang eines US-Technologieunternehmens. Konkurrent Google hatte bei seiner Premiere 2004 knapp 1,7 Milliarden Dollar erlöst. Das 2004 vom Harvard-Studenten Mark Zuckerberg gegründete Facebook verfügt heute weltweit über 845 Millionen Nutzer, 483 Millionen besuchen täglich die Facebook-Seite.

"Es gibt einen großen Bedarf und die große Gelegenheit, jeden in der Welt zu vernetzen, jedem eine Stimme zu geben und dabei zu helfen, die Gesellschaft für die Zukunft vorzubereiten", sagte Zuckerberg. Facebook sei nicht gegründet worden, um ein Unternehmen zu sein, sondern, um eine "soziale Mission zu erfüllen". "Wir entwickeln keine Dienste, um Geld zu machen; wir verdienen Geld, um bessere Dienste zu entwickeln."

Erster Einblick in Bilanz

Bei der Beantragung des Börsegangs gab das Netzwerk erstmals Einblick in seine Bilanz. Demnach stieg der Gewinn 2011 um 65 Prozent auf eine Milliarde Dollar. Der Umsatz lag bei 3,71 Milliarden Dollar, ein Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Investoren stellen sich aber die Frage, ob diese Zahlen die kolportierte Firmenbewertung von 75 bis 100 Milliarden Dollar rechtfertigen. Facebook selbst lässt in dem Börsenprospekt noch keine Rückschlüsse zu, welchen Wert das Management dem Unternehmen zumisst. Weder wird die Anzahl der auszugebenden Aktien angegeben, noch der Preis für das einzelne Papier.

Bereits seit Tagen ist die Wall Street in heller Aufregung. Investoren hoffen auf ein lukratives Investment, Banker und Aktienhändler auf satte Gebühreneinnahmen. Hauptkonsortialführer des Börsengangs sind Morgan Stanley, Goldman Sachs sowie JP Morgan. Zudem begleiten die Bank of America, Merrill Lynch und Barclays Capital die Emission. Facebook könnte erstmals im Mai auf dem Kurszettel erscheinen.

Zuckerberg Milliardär

Im Mittelpunkt der Facebook-Euphorie steht der 27-jährige Zuckerberg. Spätestens durch den Hollywood-Film "The Social Network" über die Entstehungsgeschichte des Konzerns wurde er weltweit bekannt. Noch heute absolviert der Milliardär wichtige Termine in T-Shirt und Turnschuhen. Zugunsten des Börsengangs will Zuckerberg beim Gehalt erst mal zurückstecken. Ab 2013 soll dieses effektiv nur noch bei einem Dollar jährlich liegen, hieß es in den Börsenpapieren. Derzeit betrage das Grundgehalt rund eine halbe Milliarde Dollar. Nach Forbes-Angaben vom März beläuft sich Zuckerbergs Vermögen auf geschätzte 13,5 Milliarden Dollar.

Gründer Zuckerberg wollte die Kontrolle über sein Unternehmen lange nicht aus der Hand geben. Statt eines Börsengangs sammelte er in mehreren nicht öffentlichen Finanzierungsrunden Geld von großen Investoren ein. Und obwohl er Unternehmensteile verkaufte, hielt er die Zügel stets fest in der Hand, wie das Börsenprospekt zeigt: Weil andere Anteilseigner ihm ihre Stimmen übertragen haben, liegen 57 Prozent aller Stimmrechte in seiner Hand.

Die Unterlagen für den Börsengang geben erstmals auch Aufschluss über die Zusammenarbeit von Facebook mit dem Online-Spieleerfinder Zynga. Der Anbieter von "Farmville" stand im vergangenen Jahr für zwölf Prozent des Facebook-Umsatzes. Dieser wiederum setzt sich zu 85 Prozent aus Werbeeinnahmen zusammen. Zynga war erst im Dezember an die Börse gegangen und nahm rund eine Milliarde Dollar ein. Das war vielfach als Testlauf für Facebook gesehen worden.

 

(Ag.)

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27 Kommentare
 
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Fa.Zockerberg

mit den Daten von Lemmingen,hier auch Follower genannt , lässt sich offensichtlich gutes Geld verdienen
in einer Firma mit 8 Mio Mitgliedern
die sich zudem social network nennt

Re:korrektur

beachtliche 800 mio

Gast: gast1984
02.02.2012 10:20
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Dotcomblase 2.0


VERHEERENDES SIGNAL!

"Ich bin doch blöd, wenn ich noch arbeiten gehe!", wird sich nicht nur so mancher Jugendliche nach Erhalt dieser Information denken.

Mit irgendeiner PEINLICHBANALEN DODELIDEE ins Net gehen, und mal schnell die "große Kohle abzocken"!?!

Genau das ist die vielzitierte "Vorbildwirkung"!!!

WIE WÄRE ES, WENN ALLE BERUFSTÄTIGEN WELTWEIT FÜR EINE WOCHE IHRE PRODUKTIVE ARBEIT NIEDERLEGEN, UND FÜR EINE WOCHE "ZUCKERBERG" SPIELEN?

(= keine Lebensmittel, keine Lieferung, kein Verkauf, keine Waren, TOTALE STILLSTAND!!!)

Wo sind die Gewerkschaften, welche zu derartigen Aktionen aufrufen? (Ach ja, die sind ja nicht mehr auf unserer Seite.....)

Dann würde sich der "Wert" der "Zuckerbergaktien" ganz schnell zeigen - nämlich NULL!!!


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Re: VERHEERENDES SIGNAL!

Es gibt halt nur sehr wenige Leute, die neue Ideen haben und die verdienen dann eben sehr viel weil sie es damit der breiten Masse jener, die nur eingelernte Vorgänge abarbeiten können oder kräftige Arme haben erst die Möglichkeit bieten, diese einzusetzen.

Ohne gute Ideen läuft garnichts außer Landwirtschaft.

Re: VERHEERENDES SIGNAL!

Da macht dieser "dolm" in jungen jahren milliarden. Und ihnen, dessen ueberragenden intelligenz und brilliante ausbildung eine solche "dodelidee" verunmoeglicht, bleibt nur unverstaendnis, neid und das warten auf die (beamten?)pension.

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Re: Re: VERHEERENDES SIGNAL!

Sehe ich auch so. Die Leute werden auf Bravsein und Teamfähigkeit gedrillt und sind trotz tollem Wissens lebensunfähig.

Zuckerberg kann man wohl nur gratulieren. Wenn es nicht so viele Dumme gäbe dann wäre er jetzt nicht reich. Die Dummen sind also selbst schuld.

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Re: VERHEERENDES SIGNAL!

Man sollte nie vergessen, dass die braven Arbeiter und Angestellten immer irgendjemanden brauchen, der ihnen Arbeit gibt, weil sie das eben selbst nicht können.

Im Idealfall wäre jeder in der Lage selbst für seine Leistungen Abnehmer zu finden und zu arbeiten. Die meisten können aber nur unselbständig arbeiten.

Wenn alle Berufstätigen ihre Arbeit niederlegen wird derjenige, dem die Firma gehört auf kleinerer Flamme selbständig arbeiten - weil er das eben kann - und alle Beschäftigten werden arbeitslos sein.

Antworten Gast: Halbwissen
02.02.2012 10:28
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GRANDIOSES SIGNAL !!!

Wenn jemand ein Unternehmen gründet, Risiko eingeht und hart arbeitet wird er reich und ist nicht wie in Österreich der "Gschöde" ( der Trottel der Nation ) !

Alle Leistungsfähigen die was schaffen wollen, auf in die USA !!!


Wow!

Eine Luftnummer, die 5 Milliarden wert ist!?

Antworten Gast: Halbwissen
02.02.2012 09:52
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Re: Wow!

10 Prozent werden platziert !

50 Milliarden ist dann der Börsenwert !

Gast: Hanss1313
02.02.2012 09:22
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die nächste Internet Blase

Was macht Facebook eigentlich so interessant? Soviel ich mitbekommen habe ist, dass man süchtig danach ist. Was FB wirklich tut, wissen die wenigsten. Ah ja, ausser Blödeln, leute einfach zu irgendwelche Parties einladen, wo dann zig tausende kommen, oder man sich über FB verabredet und dann ermordet wird, u.v.m.


WELCH VERKEHRTE WELT!?!

Wie lange soll dieser BETRUG noch dauern???

Wann kommt endlich der ERLÖSENDE CRASH???

Früher einmal orientierte sich der WERT einer Firma an deren VERMÖGEN = Grundstück, Fabrik, Lagerbestände aber auch Auftragslage.

Heute bestehen Firmen scheinbar NUR NOCH AUS IDEELLEN "Werten" = REINE GLAUBENSSACHE!?!

So mögen eben zahlreiche "Gläubige" (= spätere GLÄUBIGER) dann ihrer zukünftigen FEHLINVESTITION nachtrauern.....

(Schön, dass Hr. "Sakkaböag" - wie es in Ö1 so tarnend verzerrt wurde - noch kurz vor "Ladenschluss" einigen Milliarden abdrückt.....möge er damit noch "glücklicher" werden.....)

ad VERMÖGEN und so

1. "Vermögen" lässt sich auch aus der Sicht seines zeitwörtlichen Gebrauchs betrachten, wie zB: Wir vermögen Träume zu realisieren. Das passt haargenau zu jenen, die Kapital geben, weil auch sie Träume haben, die das wirtschaftlich verwertbare Potenzial ihres ausgesuchten Begehrobjekts betreffen.

2. Früher einmal hat es Tulpenspekulationen gegeben. Früher einmal wurde mit Eisenbahnen spekuliert. Ja, früher einmal war alles viel besser.

Die Dosis macht das Gift - oder?

Grundsätzlich haben Sie recht - auch früher wurde betrogen, keine Frage.

Im Lichte der heutigen Finanzwelt erscheinen damalige Gauner allerdings wie EHRENMÄNNER!?! Damals gab es nämlich so etwas wie "Augenmaß" oder "Gaunerehre".

Heute hingegen wird "abgezogen" WAS GEHT! (Selbst Geldstrafen werden schon in die "Nutzenkalkulation" aufgenommen!? = der legere Mittelfinger als Zeichen des "Respektes" vor der Gesellschaft!)

Ich wage nicht - so wie Sie - zu behaupten, dass "früher alles besser war". Die EINSTELLUNG der Leute war eine andere: MAN GLAUBTE NOCH AN IDEELLE WERTE! Heute wird im MATERIERAUSCH um das "goldene Kalb" getanzt, dass einem schlecht wird!

(WIE SCHNELL WIRD SICH DIES WANDELN, UND EINSTIGE BESCHEIDENHEIT WIRD ZURÜCK KEHREN!!!)

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Re: Die Dosis macht das Gift - oder?

Es war nie anders. Wir leben heute auch in der guten alten Zeit von morgen.

die nächste Blase

dies zeigt den totalen Wahnsinn recht deutlich. Siemens hat einen Wert von 66 Mrd. €. In diesem Unternehmen arbeiten viele 100.000 Menschen und produzieren mit ihrer Arbeit Güter. Im Zuckerberg Unternehmen arbeiten ein paar Tausend, der WErt des Unternehmens ist virtuell und pass auf eine CD. Jedem vernünftigen Menschen leuchtet ein, daß dies ein künstliches Gebilde ist, das von den Geschäftemachern aufgeblasen wurde, um dabei wieder mit Luft Geld zu verdienen. Solange es so viele unmoralische Menschen gibt, die sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen und so lange es die vielen Dummen gibt, die einer solchen Luftblase mit Belanglosigkeiten wie z.B. den aktuellen Stuhlgang oder "ich langweile mich" befüllen, so lange wird der Irrsinn weiter gehen.

Antworten Gast: ido
02.02.2012 09:37
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Re: die nächste Blase

vor allen Dingen ist facebook eine Firma die mit wenigen clicks - erst heute wurde die Zahl genannt - mehr als 800 Mio. Menschen erreichen kann (!!!)
Damit kann Siemens nicht mithalten, und vmtl., außer ev. google, auch keine andere Firma der Welt.
Die Meinung, das der kolportierte Wert von 75-100 Mrd. überzogen ist, teilen die Meisten, der Börsengang mit 5 Mrd. USD wirkt dagegen realistisch wenn nicht sogar konservativ.

Unmoralisch ist daran gar nichts, wenn man es nüchtern betrachtet...

Re: die nächste Blase

Der Wert von Facebook ist sicherlich nicht die Software von Facebook (wobei die kaum auf eine CD passt wenn man an die Frameworks, die Tools, die PHP-Erweiterungen in nativem Code, usw. denkt)

Facebook ist ein Unternehmen das Daten sammelt und diese verkauft. Das ist deren Kerngeschäft, nicht "Likes" verteilen.

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Re: Re: die nächste Blase

Richtig. Und da das mittlerweile jeder weiß, sind das nur Daten von Leuten, die vielleicht nicht wirklich interessant sind. D.h. die Daten, die sie jetzt schon haben sind noch was wert, aber die Daten die noch kommen zwar nicht wertlos, aber erheblich weniger wert.

Dass nur 10% an Aktien aufgelegt werden ist schlau und die werden allein deswegen jetzt steigen.

Facebook müsste eigentlich durch die Datenschutzgesetze in vielen Ländern in Schranken gewiesen werden, dann wäre der Wert dahin.

Mit Goldman Sachs im Boot hat Facebook aber sozusagen die Lizenz für freien Zugriff auf Privatdaten. Wenn Goldman Sachs Länder downrated dann überlegen sich die ob sie auf den Schutz ihrer Bürger bestehen ;-)

Wer seine Daten dort ablädt durch Nutzung ist einfach selbst schuld. Dem wird niemand helfen. Es wird aber weiterhin genügend Dumme geben. Insofern dürfte es schon funktionieren.

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
02.02.2012 11:36
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Re: Re: Re: die nächste Blase

Die Daten stammen von der Masse und die ist sehr wohl interessant. Ob die Masse dumm oder nicht spielt dabei keine wesentliche Rolle.

Und mit neuen Themen die die Welt bewegen entstehen neue Daten.

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Re: Re: Re: Re: die nächste Blase

Selbstverständlich sind die auch was wert. Aber die Daten von Leuten, die auch etwas nachdenken können sind mehr wert, weil die idR auch mehr Geld zur Verfügung haben.

Gast: Bärenfalle...
02.02.2012 06:28
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Ja, so ist die Welt.

Zuckerberg sammelt Daten von Privaten, verkauft sie weiter und wird unser Held und Milliardär.

Asange sammelt Daten der Regierungen, gibt sie gratis weiter, bekommt seine Konten gesperrt landet als staatsfeindlicher Bösewicht im Knast.


Antworten Gast: Halbwissen
02.02.2012 10:07
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Re: Ja, so ist die Welt.

Es ist gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. ( Voltaire )

Gast: Besucher
02.02.2012 04:39
6 2

Aktie

Ich wünsche allen zukünftige Facebook Aktionären, dass Sie mit Pauken und Trompeten bankrott gehen. Facebook ist eine amerikanische Luftblase par Excelounce. Jeder der da mitmacht hat das amerikanische Prinzip immer noch nicht kapiert -> Rauptierkapitalismus auf kosten von Menschrechten.

Gast: Argesauge
01.02.2012 23:30
5 1

Haha

Drum kann man nicht austreten
drum werden die Daten nicht gelöscht
jeder Account ist bares

WIDERLICHE FIRMA

austreten jetzt!


 
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