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Australierin betrügt Web-Betrüger und landet vor Gericht

23.02.2012 | 08:21 |   (DiePresse.com)

Die Frau prellte die eigentlichen Opfer der Betrüger um 32.000 australische Dollar. Auslöser war ein weit verbreitetes Betrüger-E-Mail.

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Eine Australierin hat Internetbetrüger ausgetrickst und muss sich deshalb selbst wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Die alleinerziehende Mutter bekannte sich am Donnerstag in Brisbane schuldig, die Betrüger ihrerseits um 32.000 australischen Dollar (25.600 Euro) erleichtert zu haben, berichtete die Lokalpresse. Das Urteil folgt später.

Die Frau hatte nach Angaben der Ankläger 2010 eine der auch in Europa weit verbreiteten E-Mails nigerianischer Betrüger erhalten mit der Bitte, ihr Konto für eine größere Geldtransaktion nutzen zu dürfen. Die Betrüger wollten darüber ohne Wissen der Frau illegale Autogeschäfte abwickeln. Sie sollte acht Prozent der Summe behalten dürfen. Die Frau willigte ein, räumte das Konto dann aber ab und behielt die gesamte Summe.

Zwei Australier, die Autos bezahlt aber nie erhalten hatten, erstatteten Anzeige. So kamen die Machenschaften ans Licht.

(Ag. )

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1 Kommentare
freeman
23.02.2012 10:41
1 1

Vielleicht betrog sie den Betrüger am Ende,

aber zuvor machte sie sich zu seiner Komplizin.

Den eigentlichen Opfern ist es egal, wer ihr Geld am Ende hat.

In Deutschland gabs auch schon ähnliches - dort stellten "gewiefte" Leute Betrügern ihr Konto für die Abwicklung ihrer Geschäfte gegen Provision zur Verfügung, und sendeten das einlangende Geld umgehend via Western Union & Co nach Russland.

Am Ende waren die Hintermänner natürlich nicht zu erreichen und so konnten sich die Opfer nur an den Mittelsmännern schadlos halten - zu Recht.