Sechs Stunden lang verteilte Christoph Lengauer diesen Winter in Linz Flyer zur Vorratsdatenspeicherung: „Es war eiskalt, aber großartig“, sagt er. Für Politik hatte er sich zwar schon davor irgendwie interessiert, aber damals ging er erstmals für ein politisches Anliegen auf die Straße. Vergangene Woche hatte er wieder zu tun: Demo in Linz anmelden, Workshop organisieren. Denn auch gestern, Samstag, wurde gegen das Regelwerk für die sechsmonatige Speicherung von Kommunikationsdaten (z. B. wer wann wem E-Mails schickt) protestiert. Heute, Sonntag, tritt es in Kraft.
Lengauer ist vermutlich einer von jenen, die später über sich sagen werden: Die Debatte zur Vorratsdatenspeicherung hat mich politisiert. Was das Kernkraftwerk Zwentendorf und die Hainburger Au für die (späteren) Grünen waren, sind internetaffine Themen wie die Vorratsdatenspeicherung oder das Anti-Produktpiraterie-Abkommen Acta für eine neue Generation: „Gerade politisch mäßig oder kaum Interessierte springen auf das Thema an“, sagt Jugendforscher Philipp Ikrath. Auch die Politik springt auf den Zug auf – jedoch verspätet und oft ungelenk. Lange haben die Parteien das Thema mehrheitlich ignoriert. Erst jetzt, aufgeschreckt durch Demos und deutsche Piratenpartei-Erfolge, beginnt das Interesse. Bloß: Warum hat das so lange gedauert?
Kluft im Web. Eine Antwort gibt Sonja Ablinger. Die SPÖ-Kultursprecherin ist zugleich die inoffizielle rote Sprecherin für Netzpolitik. Den Stellenwert, den das Thema in der SPÖ derzeit hat, bewertet sie auf einer Skala von eins bis zehn mit vier. „Acht sollte es sein“, sagt sie. Dass dem nicht so sei, liege daran, „dass die Mehrheit der Entscheidungsträger nicht im Web 2.0 sind“. Aber Ablinger ist optimistisch: Der Triumph der deutschen Piraten sei für die Genossen ein „Aha-Erlebnis“ gewesen.
So etwas wie einen Netzpolitiksprecher hat auch die ÖVP nicht. Das Thema ist irgendwo zwischen Parteizentrale und Telekommunikationssprecher (der Posten ist seit Karin Hakls Ablöse allerdings vakant) angesiedelt. Auch Acta, sagt Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, sei „eine Querschnittsmaterie“. Dabei verhehlt der Chef der Jungen ÖVP nicht, dass das Internet in der Partei höchst unterschiedlich bewertet werde. Was auch eine Frage des Alters sei: „Die JVP ist natürlich stärker darauf fokussiert als der Seniorenbund.“
Die Vorratsdatenspeicherung im Speziellen war der ÖVP jedoch stets ein Anliegen. Dabei galt die Vorrangregel: Im Zweifelsfall ist die Sicherheit wichtiger als der Datenschutz. In ihrer Zeit als Innenministerin wollte Maria Fekter sogar eine Speicherzeit von neun Monaten durchsetzen. Doch die SPÖ weigerte sich – es wurde ein halbes Jahr.
Digitale Grundrechte. „Ich bin kein Fan“, sagt Ablinger über die Vorratsdatenspeicherung. Aber: Man hätte die teuren Strafzahlungen nach Brüssel im Fall der Nichtumsetzung bedenken müssen. Tatsächlich überrascht war Ablinger hingegen vom positiven Ministerratsbeschluss zu Acta (derzeit auf dem EU-Prüfstand). Die inoffizielle Netzpolitiksprecherin wurde davor von der SPÖ nicht konsultiert: „Ich glaube, sie haben die Bedeutung dessen, was da gerade passiert, falsch eingeschätzt“, sagt Ablinger. Insgesamt 30 SPÖ-Abgeordnete verfassten danach einen offenen Brief an die Bundesregierung. Im eigenen Positionspapier zur Netzpolitik wird zwar keine Abschaffung des Urheberrechts, aber doch eine Neudefinition verlangt. „Fair use“, die Verwendung von geschütztem Material, wenn es einem angemessenen Zweck dient (etwa Bildung), ist eine Richtung, in die man denkt. Im Papier finden sich auch andere grundsätzliche Überlegungen wie die „Netzneutralität“. Diese verlangt, dass Telekomfirmen keine Internetdienste oder Daten diskriminieren dürfen.
Dennoch: Trotz der roten Bemühungen bleibt die Partei, die die meisten mit dem Thema Internet assoziieren, die Grünen. Netzpolitiksprecher ist Viel-Twitterer Marco Schreuder. Aber auch das BZÖ ist zuletzt aufgefallen, konkret Stefan Petzner, der das Internet mit der Erfindung des Buchdrucks vergleicht. Sowohl Grüne als auch BZÖ arbeiten aktuell an einem Grundsatzprogramm.
Grüne, BZÖ und FPÖ stimmten gegen Acta und Vorratsdatenspeicherung – wobei die FPÖ etwas aus dem Rahmen fällt: Abgesehen von sicherheitstechnischen (Cyberkriminalität) und Überwachungsaspekten spielt das Netz für sie nur als Kommunikationsmittel eine Rolle: „Netzpolitik ist für die Jungen nicht primär“, sagt Mediensprecher Harald Vilimsky. Wichtiger seien ein Job oder ein Auto. „Alles andere ist nice to have.“ Für Schreuder ist das ein klassischer Politikerfehler: Internet werde als reines IT-Experten-Thema missverstanden. Oder als Plattform zur Selbstvermarktung, könnte man hinzufügen. „Internet = Facebook-Auftritt“, ist eine Formel, die man von Politikern oft hört.
Überhaupt scheint die Reduktion des Themas auf einzelne Aspekte üblich zu sein: „Die Politik nimmt Acta-Proteste überwiegend nur in Zusammenhang mit der Copyright-Debatte wahr“, sagt Stefan Strauß, Wirtschaftsinformatiker am Institut für Technikfolgenabschätzung der Akademie der Wissenschaften. „Doch in Wahrheit geht es bei Acta um sehr viel mehr, und diese Proteste sind auch ein Kanal für den wachsenden Widerstand gegen die Aushöhlung digitaler Grundrechte.“ In Deutschland ist man sich dieses Grundkonflikts bewusster: Im Bundestag wurde eine „Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft“ eingerichtet.
Zu riskant? Dass das Einlassen auf das Internet für die Parteien auch Risiken birgt, ist vielleicht ein weiterer Grund für deren Zögern. Denn wer offensiv Ja zum Netz sagt, sagt auch Ja zu mehr Transparenz und Partizipation. Schon jetzt verliert die Politik ab und zu die Themenführerschaft. Eine Facebook-Kampagne ist schnell organisiert. Das weiß auch Kurz: „Früher musste ich zuerst einen Abgeordneten von meinem Anliegen überzeugen. Wenn ich Glück hatte, brachte er es im Parlament vor – und dann wurde es vielleicht einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.“ Heute könne jeder eine Facebook-Gruppe gründen, „die innerhalb kürzester Zeit zum Fliegen beginnt, wenn sie gut ist“.
Mehr Bürgernähe dank Internet? Das findet Ablinger schon gut und E-Government wichtig. Beim E-Voting ist die SPÖ aber nach dem ÖH-Wahl-Desaster anderer Meinung als die ÖVP, und auch sonst hat Ablinger ein paar Bedenken: Man müsse aufpassen, dass man die digitale Revolution demokratisch gestalte und niemanden ausschließe: „Nicht alle haben Zugang zum Internet, nicht alle drücken sich gern durch dieses Medium aus.“ Strauß ortet noch andere Bedenken bei der Politik: Das hierarchische Machtverhältnis Politik–Bürger könnte sich durch elektronische Partizipation relativieren. „Die Politik hat oftmals Angst, dass bei Bürgerbeteiligung etwas Unerwartetes herauskommt.“
Die Angst der Politiker vor der Generation Netz
31.03.2012 | 17:41 | von Magdalena Liedl, Thomas Prior und Ulrike Weiser (Die Presse)
Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung, Zorn auf Anti-Produktpiraterie-Abkommen Acta: Internetthemen politisieren eine Generation, doch die Politik reagiert zögerlich und ungelenk. Warum hat man verschlafen?
246 Kommentare
Wer genau hat keinen Zugang zum Internet?
Ablinger: Man müsse aufpassen, dass man die digitale Revolution demokratisch gestalte und niemanden ausschließe: „Nicht alle haben Zugang zum Internet, nicht alle drücken sich gern durch dieses Medium aus.“Also ich würde das folgendermaßen übersetzen: JEDER Jugendliche hat Zugang zum Internet, das weiß auch die Politik. Ich kennen keinen Teenager, der nicht auf facebook ist! AUßER unsere muslimischen Mitbürger, da dürfte die Rate deutlich geringer sein. Nachdem die SPÖ diese Zielgruppe besonders bemuttert, wird darin mehr Energie investiert als in die technik-affine, breiter gebildete Jungend.
Macht sich bei den künftigen Wahlen dann sicher bezahlt!
Die möchtegern EUdSSR ...
mit ihren KGB, FSB, GRU oder/und Stasi Methoden gehört sofort abgeschafft und die Verantwortlichen erbarmung.slos zur Rechenschaft gezogen. Mit der ultimativen Strafe wie es so schön auf russisch heißt.Und
da dieses Überwachen irgendwann nicht reicht bekommen wir dann in absehbarer Zukunft einen Chip eingesetzt welcher einen Server mit unseren Gedanken speist.Alles worüber wir noch vor 20 Jahren bei Science Fiction Filmen gelacht habe wird Realität.
Re: Und
Leider keine Utopie. Die Ausstattung von Menschen mit RFID Chips wird schon lange diskutiert - auch einen Bericht auf einem amerikanischen Fernsehsender hats gegeben. Da gings dann um die Sicherheit von Babys, wegen Diebstahl und so weiter.Ziel soll auf jeden Fall sein, dass dann sämtliche Daten über Personen auf den Chip kommen und über diesen dann auch bezahlt wird. Sie sind ein Dissident? Kein Problem, ihr Chip wird dann einfach an den Kassen nicht mehr akzeptiert.
Re: Und
...jetzt überschätzten sie die Intelligenz und Phantasie unserer Politiker aber gehörig - nachdem die meisten vor dem Netz kapitulieren (siehe Faymann), würden sie die ganze techn. Revolution am liebsten abdrehen und ihre potenziellen Wähler wieder bei Stammtischen und Betriebsbesichtigungen heimsuchen.Da muss man nix können außer Händeschütteln, und das haben sie in der Parteiakademie oft geübt.
Re: Re: Und
"Da muss man nix können außer Händeschütteln, und das haben sie in der Parteiakademie oft geübt."Nicht nur das, am Übungsprogramm stand u.a. auch:
Den richtigen (zustimmenden) Stammtisch / Betrieb aussuchen; den ORF dazu organisieren; Versprechungen grinsend zu ignorieren; ... und, last but not least, die Partei und deren Machterhalt steht über allem.
Re: Re: Und
Tja,nur wird der ganze Überwachungswahnsinn nicht in erster Linie von unseren Politikern erfunden sondern von anderen Politikern und Leuten welche wirklich was zu reden haben und zig Legislaturperioden mit ihren Zirkeln überdauern.Das unsere Politiker nur Marionetten und Werkzeug für diese Leute sind ist ja eh klar.
Ich wäre eigentlich nie auf die Idee gekommen,dass unsere Politiker mit diesen Vorgängen und Denkmustern auch nur irgendwas zu tun haben.
in einer demokratie müssen politiker, die mit
dem volk nicht klarkommen, sich SCHLEICHEN,
nicht die grundrechte abschaffen !
wenn der schwanz mit dem hund wedelt, stimmt etwas nicht.
Gewählte Volksvertreter fürchten sich vor jenen Steuerzahlern, die sie vertreten. Eigenartige Auswüchse der indirekten Demokratie
Es scheint also tatsächlich so, dass die gewählten Volksvertreter (mit allen Nachteilen, die die indirekte Demokratie mit sich bringt, man vergleiche nur AT und CH) ANgst vor jenen steuerzahlenden Bürgern haben, die sie vertreten sollen und zu deren Grunsten sie sich einsetzen soll(t)en.Wenn das nicht Bände spricht......
Gerade die
welche immer die DDR als einen menschenunwürdigen Überwachungsstaat bezeichnet haben, die Blockwarte im III. Reich verächtlich gemacht haben. Gerade sie sind es, die jetzt im totalen Überwachungsstaat ihr politisches Überleben glauben finden zu können.Nur wollen sie es nicht wahrhaben wie gerade diese Regime geendet haben. Aber die Geschichte wird auch sie eines besseren belehren.Mit vertreten im Web 2.0?
Wollen sie einen Monolog mit dem Bürger, wie es Frau Merkeln derzeit macht.Die Vorratsdatenspeicherung dürfte ja nur zu Anklagezwecken zu gebrauchen sein, wie die Kameras. Außerdem sind wir in Ö und hier weiß der gelernte Österreicher, dass ohnehin zig-tausende Daten von Beamten bzw. Parteisoldaten aufgezeichnet bzw. abgefragt werden.
Gutes Beispiel Telekom.
Ich packs nicht
Trotz allem was uns unsere Politiker samt ihrer EUDSSR bisher eingebrockt haben, gibt es immer noch Leute, die dieses für Gut befinden. Ist aber die Minderheit, oder solche, die davon profitieren.Ich seh´s schon kommen, wenn der Bundespräsi und Andere nach der nächsten Wahl "Gott schütze dieses Österreich" ins Micro flennen. Sie meinen aber wieder nicht Österreich und seine Bürger, sondern sich selber und ihren Machtverlust.
Also für mich stehts fest wen ich wähle, denn schlimmer kann es trotz Sanktionen, Vernaderung im Ausland und den 3 Weisen nicht kommen.
Durch die Vorratsspeicherung wird die Diktatur nicht eingeleitet, sondern die bisherige Diktatur wird beträchtlich gestärkt. Auch bisher konnte die Stapo auf alle beliebigen Daten von Österreichern zugreifen. ACTA ist also nicht notwendig und wie es weiter unten jemand richtig beschrieben hat, eine Terrorismusbekämpfungslüge
Re: Ich packs nicht
Wen Sie wählen, würde ich auch gerne wissen; denn ich kenne keine Partei (außer vielleicht die Grünen - aber auch nur teilweise und halbherzig), die sich vehement gegen diese Totalüberwachung der Bürger ausspricht, gegen die die Stasi- und Nazimethoden ja richtig freundlich aussehen.Anonymous Eigendefinition:
Das Folgende steht so auf der Homepage von Anonymus Austria. Genau das Gleiche könnten auch Neonazis über sich meinen: "Ist Anonymous illegal? Anonymous ist eine Idee und kann daher nicht illegal sein. Wer im Namen von Anonymous illegale Aktivitäten betreibt tut dies aus eigener Motiviation und auf eigene Verantwortung."Ab heute
ein weiterer Schritt zu neokommunistischen EUDSSR!Die Regierenden
wollen nicht begreifen, daß ihre Art, Politik zu machen, zu Ende geht. Zu viel Filz und Korruption und die ständig zunehmende finanzielle Belastung der Bevölkerung bei gleichzetigen Milliardenzahlungen in Richtung EU und Banken haben die Bürger wütend gemacht - eine Wende bahnt sich an.Die verschämt Vorratsdatenspeicherung genannte Rundumüberwachung hat das Faß jetzt zum Überlaufen gebracht!
Die Regierenden
wollen nicht begreifen, daß ihre Art, Politik zu machen, zu Ende geht. Zu viel Filz und Korruption und die ständig zunehmende finanzielle Belastung der Bevölkerung bei gleichzetigen Milliardenzahlungen in Richtung EU und Banken haben die Bürger wütend gemacht - eine Wende bahnt sich an.Die verschämt Vorratsdatenspeicherung genannte Rundumüberwachung hat das Faß jetzt zum Überlaufen gebracht!
Zum Artikel: Daten: Der überwachte Staatsbürger
Überwachungsstaat Ösi
Was bitte ist neu daran?Jeder, der schon einmal Überwacht wurde, kann ein Lied davon singen.
Die Polizei verschaffte sich auch bisher vollen Zugriff auf Telefone, Internet.
Hat manipuliert.
Kommt das grosse Einsperren?
Imminent Televised Event: Mass Arrests of 10,000 Global Cabal Members - 2012http://www.youtube.com/watch?v=6eKhTUU35X4
Gast: Wenn ein Funktionär sich am 1. April das Herz ausschüttet: Ja glaubt diese junge Bagage, das war alles so einfach?
01.04.2012 08:27
01.04.2012 08:27
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Vor jeder O.. Wahl geh das aufs neue los. Nächtelange Treffen mit Leuten, die man eigentlich nicht leiden kann. Feilschen, Absprachen mit schmierigen Typen, denen man am Tag nicht einmal die Hand geben würde. Aber man nimmt das auf sich. Für die Partei. Betriebsrat hier, Herr W. da - das ist alles nicht lustig. Aber man tut es trotzdem. Um seinen Mann an die Spitze des Österreichischen Leitmediums zu bringen.
Denn erst dann winken Versorgungsposten für verdiente Parteigenossen. Und die helfen dann, an den richtigen Stellen im Unternehmen platziert, die nächste Wahl zu gewinnen. Wodurch man noch mehr Genossen versorgen kann.
Und jetzt soll das anders werden? Nur weil diese jungen Rotzlöffel im Internet sich ihre eigenen Spielregeln zurechtzimmern? Am Ende noch unerkannt, damit man ihnen das Leben nicht schwer machen kann?
Wozu hat man sich eine Funktionärslaufbahn für die Partei den Allerwertesten aufgerissen, wenn die Rotzpipen dann im Netz tun und machen können was sie wollen? Das kann es ja nicht sein!
Aber jetzt schlägt die Generation Korrupt zurück. Auf ihre natürlichen Feinde. Das sogenannte freie Netz. Braucht doch niemand. Sogar die Wiener Vizebürgermeisterin weiß das schon. Ja nie die Bürger mitbestimmen lassen. Kommt eh nur Unsinn heraus.
Deshalb Vorratsdatenspeicherung sofort. Mit einer Standleitung in die Parteizentrale. Im Namen von Marx, Che Guevara und unserer neuen Heiligen, der Vasiliaku.
http://www.verfassungsklage.at/
Re: http://www.verfassungsklage.at/
Dort können Sie auch gleich den Newsletter der Grünen abonnieren. Wie praktisch.Re: Re: http://www.verfassungsklage.at/
Newsletter!? Wie Sie richtig schreiben "können", nicht "müssen".Re: Re: http://www.verfassungsklage.at/
@pfefferstreuerWenn es sich um so essentielle Angelegenheiten handelt, sollte das parteipolitische Kasteldenken aufhören.
Meinetwegen könnten auch die lila-grün-rot-Getupften auf der Webseite stehen.
So lange wir diese Denken nicht ablegen, werden wir nie eine Chance gegen die "Eliten"(?) haben !!
Re: Re: http://www.verfassungsklage.at/
da gehts um größeres als darum ob jemand rot, grün, schwarz, blau, orange oder lila ist!aber immer gleich der beißreflex. oh gott das kommt von den grünen, blauen usw.
Re: Re: http://www.verfassungsklage.at/
Niemand zwingt Sie dazu. Die Betonung liegt auf können!die alten parteien sind kaputt, das gilt auch für grüne und bzö.
da hat sich ne funktionärsschicht auf mandaten und sesseln festgekrallt und lallt nur mehr phrasen und von ghostwritern vorgesagtes.unser land hat kreative geister und intelligente hausmasta. jede/r von diesen wird uns besser vertreten.
daher werden wir 2013 die derzeitigen abwählen. eine selbsterneuerung schaffen die alten nicht.
Ist es notwendig?
dass ein Land mit einer Gestapo/NS Vergangenheit mit solchen Geschützen gegen alle Bürger auffährt?Wie kommt es, dass die meisten europäischen Staaten gar nicht erst mitmachen weil diese Methoden gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre verstößt und Österreich's Regierung sowas unterschreibt?
Wie will man denn den Datenaustausch über verschlüsselte Verbindungen überwachen? Das ist aus technischer Sicht nämlich nicht unmöglich.
Wir müssen leider alle Register ziehen, geht nicht anders.
Re: Ist es notwendig?
Diese Scheinheiligkeit ist ja besonders abstoßend: einerseits gibt es das Gesetz gegen "Wiederbetätigung", das ja teilweise besonders streng und unsinnig angewendet wird, immer mit der Begründung, dass ein Staat mit Nazi/Gestapo-Vergangenheit (sic!) hier ganz besonders genau sein muss, andererseits werden Überwachungsmethoden eingeführt, gegen die die Gestapo ja wie ein harmloses Kinderspiel wirkt.Re: Ist es notwendig?
die gestapo sitzt in bruesselRe: Re: Ist es notwendig?
"Brüssel" ist die Summe der Mitgliedstaaten.ein paar Minuten noch Privatsphäre......
....dann kommt der 1. April, DER TAG, WO man den Österreichern ihre Privatsphäre geklaut hat und sie zu GLÄSERNE MENSCHEN machte....der Tag wird in den Geschichtsbüchern Österreichs, MINDESTENS den Stellenwert ALLER vorangegangen Diktatoren einnehmen......WAHNSINN!schnell noch ein Witz, bevor die Uhr Zwölfe schlägt, SO MUSS SICH UNGEFÄHR SYLVESTER IN RUMÄNIEN IN DEN 70iger- JAHREN ANGEFÜHLT HABEN;-((.................................Eine ältere betagte Dame stürzt und bleibt auf dem Rücken liegen. Verzweifelt versucht sie wieder aufzustehen. Zufällig kommt Spindelegger vorbei und hilft der Dame auf.
Die Dame bedankt sich bei ihm.
Daraufhin sagt Spindelegger zu der Dame: "Sie wissen aber schon wo sie das Kreuzchen bei der nächsten Wahl machen, darf ich mit ihrer Stimme rechnen?"
Die Dame antwortet: "Entschuldigung, Herr Spindelegger, ich bin auf den Rücken gefallen und nicht auf den Kopf;-))
und tschüss!
terrorismusbekämpfungslüge
einfach in den medien nachzulesen - wie beim aktuellen fall in toulouse sind die irren den behörden eh schon bekannt - inklusive ihrer radikalen ansichten usw. trotzdem wird von denen nichts gtan bis es tote gibt - wo liegt da der antiterror - sinn der vorratsdatenspeicherungabgesehen davon dass ichs mir für 2013 merke
die Zukunft der Überwachung
in USA, bzw. schon Realität:http://youtu.be/Oj3X5BlvAbk
google, facebook, twitter sind Überwachungsmaschinen
Zum Artikel: Daten: Der überwachte Staatsbürger
Einem Österreicher wird sein iPhone gesperrt.
Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet.""Ich? Inwiefern?"
"Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"
die angst der politiker?- kein wunder, dass die SPÖ so schnell als möglich eine bezahlte profiarmee haben will- orwells visionen waren ein schmarrn- gegen die heutige bankenzocker- u.sozialabbauentwicklung in europa
Zum Artikel: Daten: Der überwachte Staatsbürger
For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
As of tomorrow April 1st Austria too is officially becoming a Banana Republic!If you want to remain anonymous and on the safe side of things here is how:
1. Install TOR and use it. Remember to give access to others on and to the network! (it took 2 minutes to do that!)
https://www.torproject.org/
2. Get FIREFOX as your standard browser and configure it to work with TOR (it took another 2 minutes to do that!)
http://www.mozilla.org/en-US/firefox/fx/
3. Get Thunderbird as your Email program and configure it to work with TOR (it took another 2 minutes to do that!)
http://www.mozilla.org/en-US/thunderbird/all-older.html
4. Get yourself a TORMAIL account for your emails. (it took 2 more minutes to do that!) Important: You can only access TORMAIL once you are running TOR (!)
www.tormail.net/
5. Educate yourself about your rights and responsibilities, as well as the possibilities and technical capabilities that are out there to help you regain control of YOUR privacy!
Re: For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
A branch of the U.S. Navy uses Tor for open source intelligence gathering....das soll ich mir runterladen????
Re: For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
leute, die das benutzen machen schon per definition verdaechtig - gerade sowas ist angriffsziel um von den regierung infiltriert zu werden.am wenigsten machen sich die verdaechtig, die das ganz normale internet wie normale user benutzen
Re: Re: For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
und schon haben wir alle Angst das Falsche zu tunschön stillhalten und nix sagen
wenn ich also heute was runterlade bin ich "ein Angrifffsziel der Regierung"
super
ich geh sicher noch in den Häfn....
Re: For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
Wenn Sie sich schon an einem österreichischen Forum beteiligen, dann lernen Sie bitte deutsch.Danke !
Re: Re: For the ones that DISAGREE with this new world order crap! (the rest of you you dumb comformist ones get lost! yes, the one that say: "oh well... if you haven't done anything wrong you shouldn't fear anything" morons!!! lolol)
Ach du feiner Popo! Du bist offensichtlich der typische "aufgeklärte" -wenn nicht gleich weltmännische FACHkundige "eh ois" wissender mir-san-mir Österreicher oder? 100% Tolerant... weltoffen... großkariert... und vor allem eines: IGNORANT!!!Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung ...
Re: Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung ...
gegen Datenklau ja, aber deswegen muss ich nicht gleich alles überwachen. für rechtmäßigen Besitz gibts andere Möglichkeiten!Demokratie ist ein katastrophe - aber mir fällt nichts Besseres ein....
Mir schon.es nicht die angst vor der generation internet
sondern vor den bürgern selbstdenn diese wachen zwar sehr langsam, aber doch auf und spielen immer weniger mit sich von korrupten politikern ihren willen auf zu zwingen
Re: es nicht die angst vor der generation internet
ein bisschen viel...http://www.youtube.com/watch?v=G-yyASqA8bY
Wenn ich Tag für Tag soviele Leute belügen und hinter s´Licht führen würde, hätte ich auch Angst...
Nüchtern betrachtet,
dient die Vorratsdatenspeicherung lediglich der oberen Kaste um den Bürger absolut transparent zu halten und rechtzeitig zu unterdrücken. Denn niemals wird ein Terrorist seine kritischen Daten über ein einfaches Email senden oder am Telefon darüber diskutieren. Also ist die Terrorbekämpfung ein vorgeschobenes Argument. Die Grundrechte auf freie, auch kritische Meinungsäusserung gibt es nicht mehr.Es sollten sich sehr viele Menschen den Verfassungsklagen anschliessen. In meinen Augen gibt es kein anderes Gesetz, welches eindeutiger gegen wesentliche Grundrechte verstösst!!
Wenn wir uns diesen Eingriff gefallen lassen, machen diese EU/Politiker immer weiter - das hört nicht auf!!
Wir sind mündig und zeigen wir der Politik unseren Protest
Setzen wir ein Zeichen für Bürgermitbestimmung:http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/446198_Macht-bzw.-Ohnmacht-der-Waehler.html
http://www.krone.at/forum/board11-nachrichten/board15-österreich/1083684-macht-bzw-ohnmacht-der-wähler-oder-wie-wir-den-machthabern-eins-auswischen-können/
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