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Vorratsdatenspeicherung startet ohne Datenschutz-Prüfung

02.04.2012 | 11:11 |  von Daniel Breuss (DiePresse.com)

Viele Provider haben erst zwei Tage vor Inkrafttreten der neuen Regeln eine Meldung bei der Datenschutzkommission getätigt. Grund für die Verzögerung ist eine Regelungslücke.

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Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung ist in Österreich bereits verpflichtend durchzuführen, obwohl in vielen Fällen eine Datenschutz-Prüfung durch die zuständige Behörde noch fehlt. Auf Anfrage von DiePresse.com bestätigten sowohl der Verband der Internetprovider Österreichs (ISPA) als auch die Datenschutzkommission (DSK), dass viele Meldungen erst am Freitag eingegangen sind. Das bedeutet, dass die Speicherung aller Verkehrsdaten (also wer wann mit wem telefoniert hat oder SMS bzw. E-Mails geschrieben hat) zwar bereits geschieht, es aber noch nicht klar ist, ob das bei manchen Providern überhaupt datenschutzrechtlich erlaubt ist. Gesetzlich trat die Vorratsdatenspeicherung mit 1. April in Kraft.

VDS muss vorab gemeldet werden

Wie Gerald König, stellvertretendes geschäftsführendes Mitglied der DSK erklärt, bedarf die Vorratsdatenspeicherung einer Vorabprüfung durch die Behörde. Dies sei durch den Umfang der Überwachungsmaßnahme begründet. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) würde auch genau regeln, was ein Provider darf und was nicht. Dementsprechend hätten sowohl Provider als auch DSK "wenig Spielraum" bei der Umsetzung beziehungsweise Prüfung des Datenschutzes bei der Vorratsdatenspeicherung.

Durchlaufstelle nicht komplett geregelt

Wie kam es zu der Verzögerung, wenn die Vorgaben so eng definiert sind? ISPA-Generalsekretär Maximilian Schubert hat eine Erklärung dafür. Seit 13. Jänner 2011 gebe es ihm zufolge eine offene rechtliche Frage, nämlich, wann Provider Vorratsdaten an die Durchlaufstelle im Bundesrechenzentrum (BRZ) schicken dürfen. Über diese werden alle Beauskunftungen von Providern an Behörden zentral und verschlüsselt abgewickelt. Unklar war aber bis zuletzt, ob die Anbieter im Vorhinein eine Erlaubnis der DSK benötigen, oder ob sie diese erst im Nachhinein einholen müssen. Eine allgemeine Vorlage, die entwickelt hätte werden sollen, kam nicht zustande, berichtet Schubert.

Daher habe man erst am Freitag, zwei Tage vor Start der Vorratsdatenspeicherung, die ISPA-Mitglieder noch informiert, dass sie nun individuell die DSK kontaktieren müssen. Wieviele das genau sind, verschweigen beide Organisationen. Informationen von DiePresse.com zufolge wurden die Anbieter erst um 20.00 Uhr aufgefordert, sich bei der DSK zu melden.

142 Provider müssen Vorratsdaten speichern

Behauptungen der ARGE Daten, nach denen etliche Provider noch überhaupt nicht wissen würden, ob sie Vorratsdaten speichern müssen oder nicht, weist Schubert zurück. Sowohl der Telekomregulator RTR als auch das BRZ hätten die 142 Provider, die die Voraussetzungen für die Vorratsdatenspeicherung erfüllen, bereits vorab informiert, dass sie sie umsetzen müssen. Betroffen sind Anbieter mit einem geplanten Jahresumsatz für 2012 in Höhe von 277.000 Euro oder mehr, beziehungsweise Unternehmen, die bei der RTR beitragspflichtig sind.

Providern drohen Strafen

Den Providern, bei denen das Meldeverfahren noch nicht abgeschlossen ist, droht jetzt eine Verwaltungsstrafe. DSK-Mitglied König sagt aber, dass die Speicherung an sich zulässig sei. "Es ist wie wenn sie einen gültigen Führerschein haben, ihn aber zuhause vergessen", sagt der Jurist. Die verspätete Meldung sei aber eine Verletzung der Nebenpflichten. Ob allerdings Strafen ausgesprochen werden, müssten andere Behörden entscheiden.

Untersagung im Nachhinein möglich

Im schlimmsten Fall kann es aber passieren, dass einem Provider die Datenspeicherung untersagt wird. "Wenn der Auftraggeber über das gesetzliche Ziel hinausschießt", sagt König, müsse diese Maßnahme gesetzt werden. Da die Provider allerdings aus Kostengründen nur das absolute gesetzliche Minimum umsetzen, was auch Schubert bestätigt, hält König das für "unwahrscheinlich". Bis feststeht, ob einem Anbieter die Vorratsdatenspeicherung doch untersagt wird, kann es aber noch dauern. Die DSK würde "hunderte Meldungen mit nur zehn Mitarbeitern" bearbeiten, gibt König zu Bedenken.

R.I.P. Privatsphäre: Proteste gegen die Vorratsdatenspeicherung

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Ob ein Provider Vorratsdaten speichert und in welchem Ausmaß, kann jeder Bürger über die Datenschutzkommission erfragen. Eine entsprechende Auskunft wird über das Datenverarbeitungsregister erteilt. Diese erfolgt derzeit noch schriftlich oder telefonisch, eine elektronische Variante sei in Arbeit, sagt König.

IP-Adressen als Hauptauskunft

In den meisten Fällen werden Strafverfolger und Polizei wohl auf IP-Adressen zugreifen, ist Schubert überzeugt. Für eine derartige Abfrage gebe es die geringsten Anforderungen. Während Telefonverbindungen, SMS und Standortinformationen nur mit richterlicher Genehmigung ausgeforscht werden dürfen, schreibt § 76a Absatz 2 der Strafprozessordnung (StPO) vor, dass IP- und E-Mail-Adressen auch nur durch einen Staatsanwalt angefragt werden dürfen. Für Schubert stellt das aber sogar eine Verbesserung dar. Bisher hatten die Provider und Ermittler immer streiten müssen, ob und wie IP-Adressen abgefragt werden dürfen. Dennoch stellt Schubert klar: "Die ISPA ist strikt gegen die Vorratsdatenspeicherung."

(db)

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70 Kommentare
 
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Gast: Gustl
04.04.2012 13:34
0 0

Da hilft wohl nur anoym surfen und Profilbildung verhindern so gut es geht

Zweiter PC und dann mit TOR, Proxy usw.
Guter Lesestoff zum Thema ist die Webseite http://anondat.com

Gast: Tacitus1963
03.04.2012 14:18
0 0

Wahnsinn

Daß unsere Regierung wahnsinnig geworden ist, ist zweifellos schlimm.
Bei weitem schlimmer aber ist, daß sich dieser Wahnsinn der Obrigkeit auch in die Unterigkeit (und das sind wir, das Volk, der Souverän) hineinfrißt.
Ich zum Beispiel gehe seit Monaten mit dem Ölofen einkaufen.
Ich sage Euch, noch nie habe ich mich so sehr über den Frühling gefreut als in diesem Jahr ...

Gast: MT
03.04.2012 13:19
2 1

Warum sind diese Artikel nicht auf der Titelseite

Es ist eine Frechheit, dass die Presse jegliches zum Thema Vorratsdatenspeicherung in den Untiefen der Seite versteckt.

Ist das Thema nicht interessant genug für die Titelseite? Keiner der dortigen Artikel scheint auch nur annähernd so sehr das Interesse der User zu wecken.

Ich bin ehrlich enttäuscht von der Presse.

Re: Warum sind diese Artikel nicht auf der Titelseite

Dieser Artikel und das dazugehörige Infopaket waren gestern den ganzen Tag auf der Homepage die Aufmachergeschichte und heute Vormittag ebenfalls sehr prominent auf der Homepage platziert.

Gast: Austrian Hobbits
03.04.2012 13:02
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Im Lande Euro, wo die Schatten drohn

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Gast: Datenspion007
03.04.2012 11:33
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Salamitaktik

1) "Es werden ja keine Inhalte gespeichert"

gar nicht nötig, wird doch in den USA zur Zeit das größte Rechenzentrum der Welt errichtet um den gesamten weltweiten Datenverkehr zu filtern.

die EU, als Ableger des US-Establishments, liefert nur mehr die Verbindungsdaten. Und 1 + 1 = 2!

2) "wird ja nur für ein halbes Jahr gespeichert"

nach einer gewissen "Abkühlphase" kommt dann eine Durchführungsverordnung (beschlossen im Parlament als Pkt. 458 der Tagesordnung um 23:50 Uhr) und wird der Zeitraum somit auf 5 Jahre verlängert. Und schwupps ...

Die Schlinge um unseren Hals wird immer enger gezogen, aber so langsam, dass man es erst merkt, wenn man keine Luft mehr bekommt. Dann ist es zu spät.

Gast: Hermann vom Gipfel
03.04.2012 10:21
0 0

Wieder typisch ÖVP

Die Datenschutzkommission will sich wieder einmal über das Gesetz stellen. Sie soll zurücktreten.

Schöne neue Zeit

Endlich Transparenz für die Parteienfinanzierung?
Fehlanzeige! Das wäre ja Wirtschaftspornographie!

Ergebnisse im Korruptionssumpf?
Wie, wenn die Kommission korrupt ist?

Anfütterungsverbot für Politiker?
Was sollen die denn essen wenn nicht Kaviarbrötchen im VIP Bereich?

Steuern auf Kapitalerträge?
Na geh bitte! Nur Geld arbeitet steuerfrei!

Vorratsdatenspeicherung?
Ein Muss in einer Zeit täglicher Terrorangriffe!

Kameras mit Gesichtsscanning auf öffentlichen Plätzen?
Die Briten machen vor wie es geht!

Reisedaten als Geschnk an US Homeland Security?
Na klar! Damit uns Jack Bauer raushauen kann!

Persönliche Daten für alle per Facebook?
Machen wir alle ja gerne mit!

Was für eine schöne, neue Zeit in der wir ganz langsam in die Diktatur schlittern und es uns nicht mal stört weil wir fett und satt und träge und faul und dumm sind!
Ich hoffe unsere Kinder werden uns nicht zum Teufel jagen.

Gast: lästig ist die Geschichte schon
03.04.2012 09:01
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Anfragen

Aus http://diepresse.com/home/techscience/internet/745023/Vorratsdaten_Wer-ab-1-April-was-wann-wie-wissen-darf:
" target="_blank">http://diepresse.com/home/techscience/internet/745023/Vorratsdaten_Wer-ab-1-April-was-wann-wie-wissen-darf:

>Jeder Bürger hat aber das Recht, jederzeit bei den Behörden anzufragen, ob und welche Daten über ihn abgefragt wurden.<
Wenn nun jeden Tag einige tausend Anfragen einlangen, haben die Herrschaften genug zu tun um ein paar Überstunden zu machen. Also los, anfragen, anfragen, anfragen !

Antworten Gast: Versalzene Suppe
03.04.2012 10:03
1 0

Re: Anfragen

Ja genau, und damit ist Ihr Recht verbunden eine unbrauchbare Antwort zu bekommen oder an das Salzamt verwiesen zu werden. Eigene Erfahrung.
Die Öffentlichkeitswirksamkeit macht das Recht bzw. Unrecht.

es wird mal Zeit zuzugeben,

dass Österreich in keiner Weise mehr souverän ist und nur begrenzt über seine eigenen Gesetze entscheiden kann. Zu verdanken haben wir diesen Schwachsinn den Think Tanks in den USA die diese globale Agenda über den europäischen Ableger EU und dann in die Nationalstaaten quasi automatisch implementieren. Ist doch sehr praktisch dieses System. Schlussendlich kann auch kein Politiker im Nachhinein für irgendwas verantwortlich gemacht werden...keiner wars keiner hat was gewusst...sowie bei ESM - eine juristische Person die komplett immun ist!

Gast: Abersicherdoch
03.04.2012 07:43
0 0

Dazu fällt mir nur ein:

www.hidemyass.com

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Proxyserver verwenden

Und was sollen die IP Adressen aussagen?
Kann man darin sehen WER vor dem PC saß oder wo sich das notebook gerade befand?

Man sollte in Zukunft anonyme Proxies verwenden. Dann sehen sie immer nur eine IP Adresse. Der Vorteil ist auch, dass die Verbindung verschlüsslet ist, also die übertragenen Daten nicht ausgehorcht werden können.

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Re: Proxyserver verwenden

Handyvertrag abmelden und ein Wertkartenhandy verwenden! Die Wertkarte kann man anonym kaufen.

Auch beim Internetsurfen kann man eine prepaid Verbindung verwenden.

Das alles ist umständlicher und wird Europa in der Kommunikation gegenüber der weltweiten Konkurrenz zurückwerfen. Aber welchen Politiker interessiert das schon?
Die wollen nur ihre "super gefährlichen" Terroristen und Geldwäscher (DAS ewige Totschlagargument) schnappen.
Wieviele haben sie in der EU in den letzten Jahren eigentlich dadurch geschnappt?
Den Meischberger? Nein, dem passiert nichts.


Antworten Antworten Gast: sodale
03.04.2012 11:08
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Re: Re: Proxyserver verwenden

da es diese datenbank ja bereits seit langem in österreich gibt ist mir jetzt auch klar, wieso manche exminister auf diese wertkartenhandys abgefahren sind^^.

Re: Re: Proxyserver verwenden

Vergessen'S die Kinderschänder nicht. Denn all diese Gesetze sollen ja nicht unbescholtene Menschen ausspionieren oder das Web zensieren sondern Pädophile aufspüren.

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Re: Re: Re: Proxyserver verwenden

Unbescholtene Menschen werden generalverdächtigt, Kinderschänder, Terroristen, Geldwäscher, etc. zu sein, so lange sie nicht das Gegenteil bewiesen haben. SO ist das jetzt leider.

Eine falsche IP Adresse im Voratsspeicher und sie sind jetzt dran!
Das Ganze dient einzig und alleine zur Einschüchterung des Volkes. JEDER soll denken er wird zu jeder Zeit überall überwacht.

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Re: Re: Proxyserver verwenden

Internetverbindung und Handyvertrag NIEMALS bei selben Provider!

Denn der kann so ein sehr gutes Profil erzeugen und das untersteht kaum einer Kontrolle.

Gast: Tacitus1963
03.04.2012 03:05
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Suche

Ich würde bitte für meinen Film über die Vorratsdatenspeicherung noch Darsteller suchen, und zwar:
Einen Hitler
Zwei Himmler
(3,5 Mill. Statisten als Anhimmler)
Acht Göbbels
Neunundsiebzig Görings
sowie
Tausendvierhunderteinunddreißig Freislers

Melden Sie sich bitte entsprechend zahlreich!

Wie?
Hmmm ... telefonisch wäre nicht gut ... sms, auch zu vergessen ... Internet geht gar nicht ...
vielleicht Brieftaube?
Außer Sie wären passenderweise Terrorist - dann wissen Sie ja bestens Bescheid über die Wege, ungespeichert mit mir in Kontakt treten zu können.
(Besonders freuen würde ich mich, wenn sich auch jener Terrorist melden würde, der in den letzten Jahren die zahlreichen Anschläge in Österreich verübt und damit das Land in Angst und Schrecken versetzt und die Republik an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat.

wand besprühen

"Nach den Terroranschlägen in New York, London und Madrid wurde diese Gesetzesidee europaweit als "Anti-Terror-Maßnahme“ geboren, mittlerweile ist davon keine Rede mehr, weil mit den nun in Kraft getretenen Bestimmungen auch Personen verfolgt werden können, die in einem Internet-Chat ankündigen, eine Mauer bunt zu besprühen. Diese "Sachbeschädigung“ ist mit mehr als einem Jahr Haft bedroht."

http://www.profil.at/articles/1214/560/323729/vds-vorratsdatenspeicherung

wird immer alles mit dem argument terror oder kinderporno legitimiert.

terror ist abscheulich und kinderporno absolut noch noch noch abscheulicher.

WIR sind der staat, WIR wollen nicht, dass wir als diese gelten!
WIR besitzen die republik.
WIR wollen über änderungen gefragt werden.
WIR wollen nicht fremdbestimmt werden.

WIR sind DU und ICH!

http://www.verfassungsklage.at/

JETZT!!!!

Vorratsdatenspeicherung

Liebe Politiker der EU . Ich meine alle, die diese Vorratsspeicherung befürwortet haben !!!
Ihr seid wie eine Seuche, die man dringend los werden muss. Einfach Abschaum !!

Antworten Gast: rusterol
03.04.2012 11:12
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Re: Vorratsdatenspeicherung

lol, österreich hat schon seit langem so einen vorratsdatenspeicher...laut aussage fekters (letztes jahr?) würde die geplante version sogar weniger lange datenspeicherzeiten verlangen....

also nix mit eu oder den usa...wir haben das vorauseilend schon seit langem....

Gast: Jack D.
02.04.2012 22:29
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Frechheit!!!

Dass die Amerikaner seit dem 2. Weltkrieg unsere gesamte Komunikation überwachen ist ja schon schlimm genug und allseits bekannt... Aber, dass wir jetzt von unserer eigenen Regierung alle als potentielle Verbrecher angesehen werden, bringt das Fass echt zum überlaufen. Wer glaubt, es bleibt bei den wenigen Überwachungspunkten , ist einfach nur naiv. Es wird systematisch versucht die Bevölkerung langsam an immer mehr Einschränkungen zu gewöhnen, bis jeder einen Chip, zur rund um die Uhr Ortung/Überwachung, implantiert bekommt und das Auto Strafzettel in Echtzeit ausdruckt... 1984 lässt grüßen!
Ich hoffe echt, das nicht miterleben zu müssen.

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Re: Frechheit!!!

Bei Hunden wir dieser Chip bereits angewendet. Das ist das Versuchsstadium, bevor es beim Bürger verpflichtetnd wird, keine Sorge, wir leben bereits in einem fasc.histischen Staat, nur die Entwicklung geht so langsam, dass es kaum jemand bemerkt.

Das ist wie der Frosch im Topf, in dem die Wassertemperatur immer weiter ansteigt. Er wird niemals herausspringen, sondern sterben.

Antworten Gast: Jack D.
02.04.2012 23:12
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Re: Frechheit!!!

ach ja, wer aktiv gegen diesen Verstoß gegen die Menschenrechte vorgehen will, kann hier mitmachen: http://www.verfassungsklage.at/

Gast: Kantiger Bürger
02.04.2012 22:19
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ZIB 2 Interview

von Funk an der Grenze der Lächerlichkeit. Der hält wohl die Bürger für unmündig und denkunfähig. "Es konnte noch niemand die Uneffizienz des Überwachungssystems beweisen" und damit ist seine Existenz gerechtfertigt. Da kann man nur den Kopf schütteln über soviel Unsinn.

 
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