Indien löst USA als größter Spam-Versender ab

23.04.2012 | 14:39 |   (DiePresse.com)

Mehr als neun Prozent aller unerwünschen Webe-E-Mails kommt aus Indien. Österreich liegt auf Platz 55. Die USA waren bisher der Spitzenreiter beim Spam-Versand.

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Da in Indien die Zahl der Internetnutzer schnell ansteigt und Schutzmaßnahmen oft nicht existieren, hat das Land die weltweite Führung beim Versenden von Spam-Mails übernommen. Laut einer vom Sicherheits-Anbieter Sophos veröffentlichten Statistik wurden die USA in den ersten drei Monaten des Jahres vom ersten Platz verdrängt. Sophos hat das führende Dutzend jener Länder identifiziert, die für knapp 60 Prozent des gesamten Spamvolumens verantwortlich sind. Aus Indien kommen alleine mehr als neun Prozent des gesamten einschlägigen Datenverkehrs weltweit. Österreich hält mit 0,21 Prozent Platz 55.

Der Großteil der unerwünschen Werbenachrichten, die ungefragt Potenzmittel, gefälschte Uhren und sonstige Produkte anbieten, wird von Computern verschickt, die von Hackern zu einem Botnetz zusammengeschlossen wurden. Das bedeutet, das Angreifer eine Sicherheitslücke genutzt haben, um so fremde Computer ohne Kenntnis der rechtmäßigen Eigentümer unter ihre Kontrolle zu bringen. Die so vernetzten Geräte werden dann zum Spam-Versand genutzt, ohne dass der Besitzer es merkt.

Spam-Könige Q1 2012
1. Indien 9,3%
2. USA 8,3%
3. Südkorea 5,7%
4. Indonesien 5,0%
4. Russland 5,0%
6. Italien 4,9%
7. Brasilien 4,3%
8. Polen 3,9%
9. Pakistan 3,3%
10. Vietnam 3,2%
11. Taiwan 2,9%
12. Peru 2,5%
Rest 47,7%

 

 

(APA)

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1 Kommentare

bisserl mehr hätte es sein dürfen,

als nur eine Übersetzung des angebotenen externen Link.

wie große die Spamwirtschaft in Zahlen ist
wie groß Botnetze sind
was ein Spamer "verdient"
wie sieht ein "typisches" Spamerprofil aus
welche Großkonzerne mitunter hinter Spam stehen
Gibt es hieratische Strukturen bei Spamern.

aber das sind nur einige wenige Fragen die mit dazu einfallen die ein solchen Artikel vielleicht lesenswert gemacht hätten, so gesehen bleibt das oben angebotenes Geschreibsel eben Spam.


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