Die US-Polizei FBI kann Telefone abhören und seit 2004 sind auch US-Internet-Provider dazu verpflichtet, Daten ihrer Kunden herauszugeben. Kommunikation über soziale Netzwerke oder Internettelefonie entzieht sich der polizeilichen Neugierde nach wie vor. Das FBI startete daher einen erneuten Versuch, das zu ändern. Vertreter der Behörde hätten sich nun mit Facebook, Google, Yahoo und anderen Anbietern getroffen, berichtet Cnet. Der Wunsch sind spezielle Schnittstellen, die als eine Art Hintertüre zum raschen Abhören der Nutzer dienen sollen.
Um solche Hintertüren gesetzlich zu verankern, müsste der Communications Assistance for Law Enforcement Act (CALEA) entsprechend angepasst werden. Dort sind bisher nur Internet-Provider erfasst. Das FBI forderte bereits 2008, dass die Bestimmungen auch auf Dienste wie Facebook, Skype oder Xbox Live ausgeweitet würden. Das Anliegen wird unter anderem auch von der Drogenfahndungsbehörde Drug Enforcement Administration (DEA) und dem United States Departement of Justice (DOJ) unterstützt.
(Red. )
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