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Bericht: Iran verbietet Firmen Nutzung ausländischer Server

12.05.2012 | 18:52 |   (DiePresse.com)

Nach Angaben einer Zeitung sollen Unternehmen nur noch Online-Dienstleister nutzen dürfen, die sich im Iran befinden. Seit einiger Zeit gibt es die Absicht, ein rein iranisches Netz aufzubauen.

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Die iranische Regierung hat Banken, Versicherungen und Telefongesellschaften des Landes einem Medienbericht zufolge die Nutzung ausländischer Anbieter von Internetdienstleistungen verboten. Die Unternehmen dürften ab sofort nur noch im Inland registrierte Provider nutzen, berichtete die iranische Wochenzeitung "Asr Ertebatat" am Samstag. Ähnliche Regelungen sollen demnach für die öffentliche Verwaltung und die Universitäten gelten.

Die Regierung hatte bereits angekündigt, bis Mai ein Datennetz nur für den Iran aufbauen zu wollen. Zur Begründung nannte sie Sicherheitsbedenken bei über ausländische Server laufenden Datenströmen. Bereits im Dezember sollen nach offiziellen Angaben fast alle Internetseiten der Regierung bei inländischen Providern registriert gewesen sein.

Der Iran war bereits mehrfach Opfer massiver Hackerangriffe geworden. Unter anderem drang im Jahr 2010 der Computerwurm Stuxnet in Rechner des Atomprogramms ein und legte einen Teil der Zentrifugen zur Urananreicherung still. Der Iran warf damals den USA und Israel vor, hinter der Attacke zu stecken. Die beiden Länder vermuten hinter dem iranischen Atomprogramm das Streben nach einer Bombe.

 

(Ag.)

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8 Kommentare

kabel

die kabel des iran-netz werden alle nach mekka ausgerichtet

USA

Verbieten ihrem Volk,die Wahrheit über,9/11 (Alles dasselbe)
Die Sieger schreiben die Geschichte !

Gast: ecoNomics
13.05.2012 12:48
6 2

der Freie Markt und das Internet, der Sieg des Kapitalismus

. . . die Reichen werden reicher und die Armen werden mehr und ärmer.
Volkswirtschaftlich taugt das Netz praktisch nur englischsprachigen Länder.
Unverständlich, dass man kein deutsches Internet erwägt, dass der deutschsprachige Kulturkreis auch ein gemeinsames Medium für Sprache, Kommunikation und die Wissenschaften, etc. hätte.

Gast: Bärenfalle...
12.05.2012 20:45
9 2

Dieses böse, undemokratische

Regime wird wahrscheinlich noch dazu übergehen jede Bewegung seiner Bevölkerung im Internet, jede Telefonverbindung und jede SMS gnadenlos zu speichern und die Daten 6 Monate aufbewahren.

Der Aufschrei in der westlichen Welt wird enorm sein ob dieser drastischen Eingriffe in die Freiheitsrechte der iranischen Bevölkerung.


Antworten Gast: Konservativer
13.05.2012 14:58
2 1

Re: Dieses böse, undemokratische

Es ist typisch für linke Nestbeschmutzer, dass sie sich den islamistischen Theokratien unterwerfen, während sie an der westlichen Welt, die ihnen die Sozialhilfe finanziert um Kritik niemals verlegen sind.

Re: Dieses böse, undemokratische

Du meinst, der Iran wird noch zu einer Art demokratischen EU?

Wenn man bedenkt, wo unsere und EU-Politiker sich in der Welt für Freiheit, Bürgerrechte usw einsetzen, nur im eigenen Land nicht. Schon komisch, nicht?
Und, wenn man die Grundrechtecharta der EU liest, glaubt man ja noch an unantastbare Rechte, die jedoch von jenen, die sie beschlossen haben, mit Füßen getreten werden.

Antworten Antworten Gast: R3alist
13.05.2012 11:29
0 0

Re: Re: Dieses böse, undemokratische

Welcher EU-Politiker hat den Iran in diesem Kontext kritisiert?

Die EU hat sicher gewaltige Demokratiedefizite, aber der Vergleich mit dem Iran hinkt gewaltig. Bei uns gibt es immerhin keine Folter und keine Todesstrafe. Oder wäre das ein Fortschritt?

Antworten Gast: LAchsack
12.05.2012 23:08
1 1

Re: Dieses böse, undemokratische

LOL

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