Facebook: Die Abzocker und ihre „Greater Fools“

23.05.2012 | 18:15 |  von Josef Urschitz (Die Presse)

Mit den kleinen und großen Gaunereien rund um den gefloppten „Börsengang des Jahrhunderts“, haben die US-Emissionsbanken dem Börsengedanken einen schlechten Dienst erwiesen.

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Drei Tage nach dem Börsengang schon auf Verlusten zwischen 18,4 und 31,1 Prozent zu sitzen (je nachdem, ob man am Freitag zum Höchst- oder Tiefstkurs gekauft hat), das muss den Facebook-Neoaktionären erst einmal jemand nachmachen. Auch wenn es gestern erstmals nach einer Kursgegenbewegung aussah – der Börsengang des „Social Networks“ kann vorerst einmal den Wanderpokal für den „Börsenflop des Jahrtausends“ für sich beanspruchen.

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„Presse“-Leser waren ja hoffentlich nicht dabei. In der „Presse am Sonntag“ war schon am 6. Mai folgende Empfehlung zu lesen gewesen: „...bedeutet nicht, dass Facebook-Aktien ihren Haltern mittelfristig nicht Freude machen können. Aber vorerst werden sie wohl nur eine Gruppe von Altaktionären um Firmengründer Mark Zuckerberg reich machen. Die Empfehlung lautet in diesem Fall also: den Anfangshype abwarten und erst zuschlagen, wenn sich nach dem Platzen der üblichen IPO-Blase ein sichtbarer Aufwärtstrend etabliert.“

Basis dieser Einschätzung war eine simple Schlussrechnung, die jeder anstellen kann: Vergleicht man die Basis-Fundamentaldaten (Umsatz, Gewinn, Wachstumserwartungen, Stellung im Markt etc.) mit denen von Tech-Unternehmen in derselben Liga (Google, Apple etc.) und setzt die in Relation zu den aktuell in dieser Liga gängigen Börsenbewertungen, dann kommt man auf einen „Wert“ von rund zehn Dollar je Facebook-Aktie. Das ist doch ein wenig entfernt von den 38 Dollar, die die Emissionsbanken der Zuckerberg-Partie beim IPO zugeschoben haben.

Bei hochgehypten Unternehmen wie Facebook kommt natürlich noch ein gewisser Glamour-Faktor dazu. Und das Faktum, dass es sich noch nicht um ein etabliertes Unternehmen in einem satten Markt (wie etwa Microsoft), sondern um ein aggressiv wachsendes mit noch reichlich Wachstumspotenzial handelt, gibt natürlich ordentlich zusätzliche Kursfantasie. Die erste Ziffer des Emissionspreises hätte seriöserweise also durchaus ein „Zweier“ sein können. Mehr aber nicht.

 

Allerdings: Die Börsen ticken anders. In einem Hype, wie er um Facebook entfacht wurde, zählt Fundamentales nicht. Da wirkt die von John Maynard Keynes beschriebene „Beauty Contest Theorie“: Aktien werden von Anlegern demnach nicht nach ihren fundamentalen Werten „gepreist“, sondern danach, wie sie glauben, dass andere diese Aktien bewerten würden. Die Vulgärvariante dieses Aktien-Keynesianismus an der Börse heißt Greater-Fool-Prinzip. In einem Satz zusammengefasst: Man kauft objektiv völlig überteuerte Aktien in der Hoffnung, einen noch größeren Idioten zu finden, der sie einem noch teurer abkauft.

Das ist exakt das, was die Emissionsbanken (also die Crème der amerikanischen Investmentbanken) bei Facebook praktiziert haben. Zumindest versucht. Denn geklappt hat nur der erste Teil. Den Altaktionären wurden Aktien um 38 Dollar je Stück abgenommen. Ein, wie schon ausgeführt, mehr als ambitionierter Preis, der ihnen 16 Mrd. Dollar beschert hat.

Beim Weiterverkauf an die „Greater Fools“ haben die Banker und ihre „zugeteilten“ Freunde dann aber gepatzt: Wohl im Wissen um den wahren Wert der Papiere haben sie diese am ersten Tag offenbar nach dem Motto „rette sich, wer kann“ an der Nasdaq abgeladen. Immerhin wurden am ersten Tag mehr Stücke gehandelt, als überhaupt auf dem Markt sind, was auf gewisse Panik schließen lässt.

Die potenziellen „Greater Fools“, also kleinere „Institutionelle“ und vor allem Privatinvestoren, haben da, anders als bei früheren Tech-Börsengängen, nicht ausreichend, vor allem aber nicht zu ausreichenden Preisen zugegriffen. Ein hoffnungsvolles Zeichen, das für ihre Reife spricht.

Dumm gelaufen, liebe Investmentbanker, könnte man da sagen. Wenn jetzt nicht noch eine Reihe von unschönen Dingen bekannt geworden wäre. Die Investmentbanken, allen voran Morgan Stanley, haben nämlich nicht nur die übliche „Greater Fool“-Abzocke versucht, sondern offenbar ausgewachsene Investmentbanker-Gaunereien begangen. Etwa im Vorfeld bekannt gewordene schlechtere Prognosen für Facebook nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt oder realistische Einschätzungen der Aktie nur einem ausgesuchten Kreis von Freunden und Großkunden zugänglich gemacht.

Das ist das genaue Gegenteil von Börsenethik – und wird hoffentlich zu rechtlichen Konsequenzen führen. Erste Klagen von sich geprellt fühlenden Anlegern gibt es ja schon.

Der Sache, nämlich der wichtigen Kapitalaufbringung durch Aktien, hat das jedenfalls den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen. Wer immer noch Facebook-Aktionär werden will: Langfristig sind die Chancen gut. Und Einstiegskurse um oder unter 30 könnten durchaus profitabel werden. Aber der Lehrsatz, sich als Privatanleger vom eigentlichen Börsengang fernzuhalten, hat sich bestätigt.

Den sollte man übrigens im Hinterkopf behalten: Noch im Juni gibt es den nächsten Glamour-IPO, wenn die Formel 1 an die Börse geht. In Singapur, wo die Transparenzbestimmungen für börsenotierte Unternehmen besonders lasch sind. Vollgas-Greis Bernie Ecclestone und seine Equity-Fonds-Kumpels werden sich bei dieser Wahl etwas gedacht haben. Also Vorsicht!


E-Mails: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.05.2012)

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39 Kommentare
 
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Was heißt schlechter Dienst?

Sie haben die Wahrheit ans Licht gebracht:
Alles Abzocker, Gauner und Spekulanten = eine geordnete Räuberbande.

Facebook: Investoren wetten auf weiteren Absturz

Investoren setzen auf einen heftigen Kursrutsch der Facebook-Aktie. Bis Jahresende sollen Kurse unter 22 Dollar erreicht werden.

http://bit.ly/JrdmPI

Gast: fb33
24.05.2012 23:21
0 0

was hier jemand glaubt ist uninteressant

Nur handelnden Personen zählen.
Käufer und Verkäufer machen den Kurs und sonst niemand.

Zählen würde, wenn ein Poster hier schreibt. Ich bin der festen Überzeugung, dass Facebook wertlos ist.
Deshalb bin ich heute zur Bank gegangen und habe facebook geshortet.

Übrigens Verkäufer waren heute nur bereit ihre Facebook Aktien zu höheren Preisen (33,03 plus 3,22%) den Käufern anzudienen.

Gast: sdg
24.05.2012 20:19
0 0

Sehr informativ

Der Bericht über den Hype NACH dem Hype und dem Schaden für die Unerfahrenen die zum wer weiß wievielten Mal gelinkt wurden,
ein Schelm wer schlechtes dabei denkt dass es da immer ein Zusammenspiel zwischen dem Wirtschafts"journalisten" in den Medien und Unternehmen geben muss um so einen gewinnbringenden Hype völlig selbstlos zu erzeugen.
Da "Die Presse" davon ja weit entfernt ist wird sie natürlich ihre StarjournalistInnen in Gang setzen die investigativ diese Mechanismen des Kapitals aufdecken und zum Wohle des Kleinanlegers ans Tageslicht bringen, oder ?

Gast: Max54789245
24.05.2012 17:27
1 0

Wert des Unternehmens

Ich gehe davon aus, dass der Wert des Unternehmens darin besteht, dass Facebook persönlich(st)e Daten seiner Nutzer zu gutem Geld machen kann. Dass dem Unternehmen diese Daten gar nicht gehören und diese nur illegal zu Geld gemacht werden können, scheint irgendwo untergegangen zu sein. Grundrechtsverletzungen, selbst wenn das so charmant durch das Klicken auf "I like" geschieht, scheinen bei der Performance Analyse keine Rolle zu spielen.

Antworten Gast: R3alist
24.05.2012 20:57
0 0

Re: Wert des Unternehmens

Naja, sobald jemand auf den like-Button klickt, gibt er offiziell seine Daten an Facebook. Derjenige ist dann auch wirklich selber schuld. Es ist ja kein Geheimnis, was Facebook mit den Daten macht.

Problematisch finde ich aber vor allem, dass Facebook auch die Daten aller anderen Besucher der Seite speichert, die KEINEN Facebook-Account haben und die Geschäftsbedingungen NICHT akzeptiert haben.

Gast: gast73
24.05.2012 12:28
0 0

So macht man Geld . . .

. . . Geld geht bekanntlich nicht verloren, es wechselt nur den Besitzer (siehe auch Flöttl).
Im Fall Facebook ist das ganz einfach: Die sog. Altaktionäre verkaufen um einen Höchstpreis und kaufen nun langsam bei gesunkenem Kurs wieder zurück . . .
Von der rund dreißigprozentigen Differenz lebt es sich bereits hervorragend! Da ist sogar die Aussteuer für die junge Braut drin . . .

Gast: trader1
24.05.2012 11:09
0 0

auf den punkt gebracht ...

es gibt allerdings jeden tag eine neue runde, und guttrainierte und nervenstarke boxer, gewinnen auf dauer eben ..)
wie es so schön zur kampferöffnung heist :
gentlemen, geht in eure ecken und kommt kämpfend daraus hervor ...

0 0

Und die Investmentbanken sind schon

beim Staat um Hilfe angestellt?

Eine systemrelevante Bank darf doch keine Verluste machen.

Ist nur traurig für "richtige" Aktiengesellschaften, die WIRKLICH etwas produzieren oder ECHTE Dienstleistungen anbieten, die werden jetzt schwerer an Geld kommen.

Und der Österreicher ist wieder einmal bestätigt, dass das Bausparen noch immer am besten ist....

Gast: trade12
24.05.2012 08:26
1 1

beim Grasser

seinen Meinl Produkten war es ähnlich.

Gast: smilefile
24.05.2012 07:46
3 4

Fundamental,....



so Facebook Aktien. Es genügt den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Und Facebook war,......ein Wert!


4 1

Re: Fundamental,....

Sehr geistreich. Wenn es ein weltweites Fahrverbot gibt, dann werden auch alle Aktien von Autoherstellern wertlos sein.

Re: Fundamental,....

Ich wusste gar nicht, dass das gesamte Internet von einem einzigen Stecker abhängt. Ausser in China vielleicht.

Jetzt im Ernst: Das Internet ist ein dezentrales, überwiegend freies Netz und höchstens durch die immer riguroseren Gesetze (Vorratsdatenspeicherung etc.) bedroht. Man kann das Internet nicht mit Ihrem Client-Server-Heimnetzwerk vergleichen.

0 2

Re: Re: Fundamental,....

Wenn man die Nameserver abschaltet, dann wird das Internet jedenfalls kompliziert zu nutzen. Und das ist schon möglich.

Naturgesetze

Der so schön und verführerisch wirkende "Apfel" Facebook mit Mark Zuckerberg als Haupteigner hat bei der Auswahl der Emissionsbanken bewiesen:
"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!"

3 0

Re: Naturgesetze

Gibt es überhaupt eine Bank abseits vom selben Stamm, die als Emissionsbank in Frage käme? Mir fällt jedenfalls keine ein.

chapeau!

Bei Goldman Sachs hätten schon die Alarmglocken läuten müssen.... ich sage nur Griechenland und Euro.
Morgan Stanley ist da auch nicht viel besser...die mussten wegen einer Falschdarstellung von LVMH (zu schlecht bewertet) und Gucci(zu gut bewertet)Strafe zahlen.

Da hat sich FB nicht gerade die vertrauenserweckendsten Banken genommen.

2 0

Re: chapeau!

Goldman Sachs wollte offenbar der EU mit Griechenland ein Ei legen. Den Euro sollte es ja nach deren Wünschen längst nicht mehr geben. Greenspan hatte 10 Jahre für den Euro veranschlagt gehabt. Fast ist es gelungen.

8 0

Kompliment

mein Kompliment zu dieser Analyse.

Ich bin kein Börsenfachmann, aber ich würde schätzen, dass 15 Euro für jetzt ein realistischer Kurs wären. Ich denke, dorhin wird er auch fallen. Die jetzige Bewertung geht noch von einer gewaltigen Geschäftssteigerung aus, die zwar nicht unmöglich ist, aber auch erfordert, dass alles so optimal läuft wie es möglich wäre.

Die vielfach vertretene Meinung, dass Facebook ja keine großartigen Realwerte habe teile ich nicht. Es geht ja nur darum ob alle Betriebsmittel vorhanden sind um das Geschäft weiterzuentwickeln. Und die gibt es ja, ansonsten würde Facebook ja jetzt auch nicht laufen.

Einen realen Wert haben ja beispielsweise die Werke von VW auch nciht, die will wohl keiner haben, wenn man sie versilbern wollte. Die sind nur nötig um die Autos zu bauen.

Im Grunde geht es überall nur um die Geschäftsidee und das Können, ein Produkt attraktiv zu machen und zu vermarkten. Das ist der reale Wert eines Unternehmens. Bei Coca Cola ist das nur das Rezept für Coca Cola und wie dieses vermarktet wird. Detto bei Red Bull, die ja nicht einmal eigene Abfüllanlagen haben. Oder Apple, die ja auch kaum etwas selbst produzieren.

Ich für mich glaube nicht, dass sich Facebook halten wird. Ich glaube eher, dass es ein Hype ist, der - so wie bei Hypes üblich - einmal vorbei sein wird, was sehr schnell sein kann. Oder es wird eben sozusagen ein Alltagsprodukt wie das Handy. Google oder E-Bay hatten ja auch Vorgänger, die nicht erfolgreich waren.

Re: Kompliment

mit verlaub, das ist ein blödsinn.

Antworten Gast: Halbwissen
24.05.2012 10:19
0 0

Re: Kompliment

Sie kennen sich schon aus !

Aber Auskennen ist die eine Sache.
Verantwortung übernehmen und handeln eine andere.
( Normalerweise müssten Sie jetzt bei fb Leerverkäufe tätigen, oder ? )
Das Geld aufs Sparbuch zu legen und sich beschweren wenn die Bank pleite geht ist ein leichtes. Die Anderen werden den Verlust schon ersetzen.

Dies ist keine Handlungsaufforderung, denn dann ist das schöne Leben vorbei !!!
Es ist lediglich eine Feststellung wie es sein müsste.

Re: Kompliment

An sich sehr gut geschrieben und richtig: der einzige Punkt, wo ich nicht zustimme, ist bezüglich Ihrer Einschätzung zum Hype. Ich glaube, Facebook wird uns noch sehr lange erhalten bleiben (es sei denn die Datenschutzvernunft setzt sich doch noch durch).

Der Grund dafür ist, dass Facebook eigentlich DAS neue Lehrbuchbeispiel für "Netzwerkeffekte" ist. Viel mehr noch als zB bei Telekommunikationsnetzen leben soziale Netzwerke davon, dass möglichst viele dort dabei sind. Das hat zur Folge, dass Konkurrenz faktisch auszuschließen ist. Google+ wird maximal eine Nischenrolle einnehmen, denn 2 soziale Netzwerke parallel "verwalten" wird niemand wollen. Warum auch? Es gibt - im Gegensatz zu Telefon & Co - auch keine Möglichkeit "Netzwerkübergreifend" zu kommunizieren. Letztlich ist Facebook ökonomisch betrachtet nichts anderes als DAS Musterbeispiel eines natürlichen Monopols bedingt durch irrwitzige Netzwerkeffekte. "Unbundling"/etc. kann nicht, wie bei Strom/Elektro/Telefon funktionieren weil niemand Facebook dazu zwingen kann, andere soziale Netzwerke in ihren Kreislauf einzuspeisen.

Und ich bin nicht bei Facebook, ich kann diesen Sozialexhibitionismus nicht leiden.

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Re: Re: Kompliment

Ja, ich glaube auch, dass es nur ein sehr großes Soziales Netzwerk geben kann und evtl. nur ein paar sehr deutlich kleinere für eher geschlossene Gruppen.

Wenn, dann könnte es wohl nur eine Ablöse für Facebook geben. So wie einmal eine Disco in ist und dort alle hingehen und ein paar Wochen später diese leer bleibt und dafür die selben Leute in einer anderen Disco sind.

Das geht bei SNs nicht so leicht, weil man ja alle seine Daten nicht so einfach übertragen kann, die man evtl. dann schon jahrelang gesammelt hat - inklusive der "Freunde".

Was ich gemeint hatte ist mehr, dass ich glaube, dass das Interesse an SNs generell vielleicht wieder verschwindet. Dass es sich also auf die reinen Hardcore-Teilnehmer beschränkt und damit auch seine Charakterisik als Breiten-Kommunikationsmedium verliert, von der man heute offenbar allgemein ausgeht.

Ich bin selbst auch nicht dabei, aber ich kenne etliche, die das sehr intensiv betrieben hatten eine Zeit lang. Die meisten davon haben damit bereits aufgehört, weil es schlicht zu viel Arbeit ist und es letztlich doch nichts bringt.

Wenn nur die Hardcore-User bleiben, dann wird das auch für die Industrie als Werbeplattform weniger interessant sein.

Es ist freilich nur mein persönliches Gefühl, dass das einfach für die meisten nur ein vorübergehendes Interesse bleibt und sich eben nicht wie Telefon oder Fernsehen durchsetzt. Wissen kann das freilich niemand.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
24.05.2012 09:57
0 0

Re: Re: Kompliment

Müssen wirklich möglichst viele dabei sein ?

Wird nicht in Gruppen komuniziert ?
Und bilden sich nicht im laufe des Lebens neue Gruppen wo man die alten Gruppenmitglieder nicht dabeihaben will ?

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die bösen Banker...

FB hat vor dem Börsengang ein revised s-1 filing (Zulassungsantrag) mit nach unten revidierten Umsatzprognosen veröffentlicht. Das S1 ist für alle auf der homepage von SEC zugänglich, also waren die schwächeren Prognosen keineswegs "insiderinformationen" von einem erlauchten bankerkreis.
Blöd war halt, dass das Platzierungsvolumen (Volumen der ausgegebenen Aktien) trotz schwächerer Prognosen erweitert wurde, was nicht nachvollziehbar war. Überangebot und das Schlamassel beim NASDAQ der überfordert war mit den trades hat dann zur Panik am ersten Tag und zur schwachen Performance danach geführt.
Ob der Ausgabepreis zu hoch war, darüber kann diskutiert werden, aber darüber kann (sollte sich jeder Investor) seine eigene Meinung machen.

Gast: Argesauge
23.05.2012 23:59
0 0

600mio Nutzer?

alles klar - drum löscht fb die accounts nicht!

werden wohl eher 200mio sein, der Rest sind Zombie Accounts für die werbefuzzis --> dh noch viiiiiel Wachstumspotential :-))

 
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