A1-Kombi künftig auch mit Smartphone-Tarifen

13.06.2012 | 11:06 |   (DiePresse.com)

Zum teuersten Smartphone-Tarif schenkt A1 künftig das Festnetz-Internet quasi dazu. Der Glasfaser-Ausbau für schnelles Internet geht gut voran.

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A1 rüstet seine Kombi-Tarife aus Festnetz und Mobilfunk auf. Bisher gab es nur die fixen Kombination aus Festnetz, Internet und einem Basis-Mobilfunktarif. Künftig sollen alle A1-Produkte individuell kombinierbar sein. In der Möglichkeit alles aus einer Hand anbieten zu können liege schließlich die große Stärke von A1, sagte Chef Hannes Ametsreiter bei der Präsentation der neuen Kombinationspakete. Neu ist vor allem, dass ein beliebiger Smartphone-Tarif gemeinsam mit Festnetz-Internet günstiger erhältlich sein wird. 

Rabatt je nach Smartphone-Tarif

Als Bestandskunde im teuersten Smartphone-Tarif von A1 (rund 60 Euro) erhalte man quasi Festnetz-Internet kostenlos dazu und der Mobilfunktarif werde auch günstiger, erklärte Marketing-Vorstand Alexander Sperl. Wieviel Rabatt A1 neuen Mobilfunk-Kunden biete, die bereits Festnetz-Internet haben, hängt vom Smartphone-Tarif ab. 

Millionen für Glasfaser- und LTE-Ausbau

Das geschickte Kombinieren bescherte A1 vergangenes Jahr ein Plus an 20.000 Festnetzkunden. Damit sei der Konzern der einzige Anbieter in Europa, der im Festnetzbereich gewachsen ist, sagte Ametsreiter. Derzeit sorge man auch mit Investitionen im mehrstelligen Millionenbereich für einen flotteren Anschluss über Glasfaser. 2,1 Millionen Anschlüsse seien bereits versorgt. Zuletzt wurden etwa Graz, Korneuburg und Hallein flächendeckend ausgebaut und derzeit sei man dabei die Randbezirke von Wien zu versorgen. Auch der Ausbau der nächsten Mobilfunkgeneration LTE, die für schnelleres mobiles Internet sorgt, schreite gut voran, erklärte Ametsreiter. Mit 500 LTE-Stationen habe A1 derzeit die meisten in Österreich und bis Ende des Jahres sollen noch mehrere hundert Stationen hinzu kommen. 

 

(sg)

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1 Kommentare
Gast: Christian Wachter
13.06.2012 22:46
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Jubelmeldung à la Nordkorea

Ametsreiter sagt dies, Sperl meint jenes. Ist es eigentlich Aufgabe der (digitalen) Presse, als verlängertes PR-Sprachrohr von Unternehmen zu dienen? Gibt's da einen kritischen Geist? Gegenrecherche, oder einen Blick hinter die PR-Fassade? Wurde hier nur gedankenlos eine A!-Presseaussendung abgedruckt oder ist das ein Bericht von einer Pressekonferenz, bei der es kein Reporter geschafft hat, eine kritische Frage zu stellen?

Wie sieht es mit der Grundversorgung abseits der lukrativen Ballungszentren aus? Warum muss man in Randgebieten ein halbes Jahr und länger auf einen Festnetzanschluss warten? Warum beteiligt sich A1 an der Abzocke, wenn bei Mobile-Zugängen das Download-Limit überschritten wird? Warum? - Auch deshalb, weil manche Redakteure sich auf das unkritische Abschreiben von Jubelmeldungen beschränken. - Und weil der CvD offenbar schläft.

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