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Datenschutzklage: Google angeblich zu Millionenstrafe bereit

11.07.2012 | 10:05 |   (DiePresse.com)

Berichten zufolge soll der Anbieter 22,5 Millionen US-Dollar zahlen. Google hatte die Datenschutz-Einstellungen von Apples Safari-Browser umgangen.

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Google entledigt sich Insidern zufolge durch die Zahlung einer Millionenstrafe von einem Verfahren der US-Behörden wegen der Verletzung von Datenschutzrechten. Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag berichteten, wird der Suchmaschinen-Spezialist 22,5 Millionen Dollar (18,3 Millionen Euro) wegen der Vorwürfe zahlen, er habe mit einem Trick die Datenschutz-Einstellungen des Apple-Browsers Safari umschifft. Laut Wall Street Journal handelt es sich dabei um die größte Strafe, die die US-Behörde Federal Trade Commission jemals einem einzelnen Unternehmen aufgebrummt hat.

Die Aufsicht wirft Google vor, das Surf-Verhalten von Nutzern gegen deren Willen aufgezeichnet zu haben. Über Werbeanzeigen soll Code in Safari eingeschleust worden sein, der die Datenschutz-Einstellungen von Safari umging. Google zufolge geschah dies jedoch unabsichtlich. Zudem seien keine persönlichen Daten wie Namen, Adressen oder Kreditkarten-Details gespeichert worden, erklärte der Webkonzern. Google verdient einen Großteil seines Milliardenumsatzes mit Werbeanzeigen.

(APA/Reuters)

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