Google hat eine bisher nur in Nordamerika verfügbare Funktion nun auch in Europa freigeschaltete. Wer Google Maps als Routenplaner nutzt, kann das jetzt auch per Fahrrad machen. Österreich zählt zu den 15 europäischen Ländern, bei denen der Webkonzern Radwege als zusätzliche Schicht in seinem Dienst integriert hat. Die Routenfindung ist allerdings noch in der Betaphase, wie das Unternehmen in einem Blogeintrag schreibt.
Neben der Routenplanung gibt es noch eine erweiterte Funktion für Google Maps. Der Map Maker, der seit Mitte Juni auch für Österreich freigeschaltet wurde, ermöglicht es Nutzern, selbst Radwege einzutragen oder weitere Informationen hinzufügen. In einem kurzen YouTube-Video erklärt Google, wie das funktioniert.
Wiener Linien haben Angst vor Google
Weiterhin nicht möglich ist es, Echtzeit-Daten von öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhalten. Weder ÖBB noch Wiener Linien ermöglichen es Google, auf ihre Fahrplan-Daten zuzugreifen. Das einzige, was möglich ist, sind die Anzeige von Haltestellen und ein grobes Schema der U-Bahn-Linien. Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter erklärte im DiePresse.com-Chat, dass man aus Sicherheitsgründen keinen Zugriff gewähre. "Wir wollen vermeiden, dass unsere Echtzeitdaten ungefiltert abrufbar werden, da es dann durchaus möglich sein kann, sich auf unserem Server einzuloggen. Da haben wir die Befürchtung, dass hier möglicherweise kriminelle Energie frei werden könnte - zum Schaden unserer Fahrgäste", sagte Winter.
(db)
E3 2013Alles über das wichtigste Event der Branche
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
iOS 6Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad
Wii UNintendo präsentiert Gamepad und Miiverse
Angry-Birds-FrustAlternativen für iPhone und Android