Die Wettbewerbshüter der EU ziehen bei Google die Daumenschrauben an. In dem Verfahren um die Reihung von Suchergebnissen bei Google soll der Konzern nun auch bei seinen mobilen Diensten Zugeständnisse machen, berichtet die Financial Times. Ursprünglich hatten die geforderten Änderungen nur die Web-Suche des Konzerns betroffen. Die EU-Kommission wirft Google vor, die Angebote von Konkurrenten in der Suchmaschine nicht fair anzuzeigen.
Milliarden-Strafe droht
Nicht klar ist, was Google an seinen mobilen Angeboten genau ändern muss und ob die Forderungen der Kommission nur die mobile Version der Web-Suche im Visier haben oder die gesamte Suchfunktion des Betriebssystems Android. Wenn Google nicht einlenkt, droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Umsatzes und damit bis zu 3 Milliarden Euro. Der zuständige EU-Kommissar Joaquin Almunia hat derzeit auch Microsoft in der Mangel. Der Software-Konzern hatte eigentlich bereits eingelenkt und auch alternative Browser für sein Betriebssystem Windows angeboten. Konkurrenten beschwerten sich nun aber, dass Microsoft die Vorgaben mittlerweile nicht mehr umsetze.
(Red. )
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