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Google hat nicht alle privaten WLAN-Daten gelöscht

30.07.2012 | 08:46 |   (DiePresse.com)

Googles Kamera-Autos hatten nicht nur Aufnahmen für Street View gemacht, sondern auch E-Mails und andere Daten aus offenen WLANs gesammelt.

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Der Internetanbieter Google hat entgegen seinen Zusicherungen nicht alle Daten gelöscht, die von seinen Street-View-Fahrzeugen in mehreren Ländern unerlaubt gesammelt worden waren. Das US-Unternehmen hatte im Mai 2010 eingeräumt, dass die Kamerafahrzeuge in 30 Ländern versehentlich auch Daten von ungesicherten WLAN-Netzen gespeichert haben - darunter etwa private E-Mails. Google versprach damals, diese Daten alle zu löschen.

Die jetzt noch vorhandene kleine Menge Daten sei gefunden worden, als die Street-View-Aufzeichnungen aus Großbritannien per Hand durchsucht worden seien. "Google entschuldigt sich für diesen Fehler", erklärte der Datenschutzbeauftragte von Google, Peter Fleischer, in einem Schreiben an die britische Datenschutzbehörde ICO. Auch die zuständigen Einrichtungen anderer Länder würden darüber informiert.

In einer Stellungnahme der ICO dazu hieß es, schon die Sammlung der Daten hätte nie geschehen dürfen. Das Nichteinhalten des Versprechens, diese Daten umgehend zu löschen, gebe Anlass zu großer Sorge.

 

(APA/Reuters)

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3 Kommentare
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Strafe?

man muss sich ja schon überlegen ob man gegen google überhaupt was Posten darf!
ich Versuchs mal, eine Frechheit die Daten zu speichern, danach zu Versprechen und zu löschen dies wieder nicht vollständig zu machen, da muss man sich schon fragen was dieser Konzern im Schilde führt. fuer mich sieht sauberes business anders aus!

Re: Strafe?

Was der Konzern im Schilde führt? Ist doch klar: Sammlung personenbezogener Daten, um die Werbung (=Kerngeschäft!) noch zielbringender an den Mann/die Frau bringen zu können. Da macht Google auch vor Ortsdaten nicht Halt.

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Re: Strafe?

Beispiele für sauberes Business?