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Street View: Google fotografiert entlegenes Arktis-Dorf

23.08.2012 | 13:56 |   (DiePresse.com)

Cambridge Bay und die arktische Tundra ist für das Street-View-Team eine der bisher größten Herausforderungen.

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Mit Bildern der kanadischen Tundra will der Internetkonzern Google seinen Nutzern künftig auch einen Rundumblick in der Arktis ermöglichen. "Ziel ist es, die Schönheit der kanadischen Arktis und die Kultur der Inuit, die hier leben, mit Online-Nutzern weltweit zu teilen", sagte ein Google-Teammitglied am Mittwoch (Ortszeit) in Cambridge Bay in der kanadischen Nordwestpassage.

Dort will eine Gruppe des Straßenbilderdienstes Street View eines der bisher abgelegensten Google-Projekte in Angriff nehmen. Kanadas Regierungschef Stephen Harper machte sich vor Ort ein Bild vom Projekt.

An dem Vorhaben sind auch Mitglieder der örtlichen Inuit-Gemeinde beteiligt. "Die Leute fragen immer, wie wir leben, wie wir überleben", sagte die Stammesälteste Anna Nahogaloak in einem Interview mit der Kitikmeot Heritage Society. Das Projekt werde den Menschen helfen, mehr über das Leben im Nunavut-Territorium im Norden Kanadas zu erfahren.

Das Street-View-Team will am Donnerstag und Freitag mit der typischen Ausrüstung mit Kamera und Satelliten-Gerät von Cambridge Bay aus in die Tundra starten. Das Wetter und die Abgeschiedenheit stellen dabei laut Google die größten Herausforderungen dar. In einem Blog beschreibt der Konzern das Projekt. 

 

(APA/AFP)

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1 Kommentare

Die sollten

den Lance fahren lassen, dann wären die schon längst fertig.