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Google und Adobe lassen Windows XP links liegen

17.09.2012 | 10:12 |   (DiePresse.com)

Googles Online-Dienste werden nicht mehr für den älteren Internet Explorer 8 optimiert. Neuere Versionen gibt es nicht für Windows XP. Adobe Photoshop wird das alte Microsoft-System nicht mehr unterstützen.

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Ab 15. November wird Google seine Online-Dienste nicht mehr für den Internet Explorer 8 optimieren. Das bedeutet, dass Nutzer, die immer noch das elf Jahre alte Widnows XP nutzen, auf einen Browser eines anderen Herstellers umsteigen müssen. Google begründet seinen Schritt damit, dass mit jeder Veröffentlichung eines neuen Browser-Updates nur noch die Vorgänger-Version unterstützt wird. Microsofts Internet Explorer 10 soll am 26. Oktober erscheinen. Mit Mitte November wird Google dann nur noch den IE9 und IE10 unterstützen. Diese Browser gibt es aber nicht für Windows XP.

Kein Photoshop mehr für Windows XP

Auch Adobe will einen Schlussstrich unter das veraltete Windows-Betriebssystem ziehen. In einem Blogeintrag erklärt das Unternehmen, dass die Bildbearbeitungssoftware Photoshop ab der nächsten Version Windows XP nicht mehr unterstützen wird. Der aktuelle Photoshop CS6 wird die letzte Version sein, die XP-Nutzer verwenden können. Pikanterweise unterstützt die Software zwar Windows 7 und Windows XP, aber nicht das dazwischen veröffentlichte Windows Vista. Es darf erwartet werden, dass der nächste Photoshop abseits der Mac-Systeme nur noch für Windows 7 und Windows 8 auf den Markt kommen wird.

(db)

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11 Kommentare
Gast: Verbrechen an der Umwelt!
18.09.2012 06:52
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Dieser Strafbestand sollte endlich im internationalen Strafgerichtshof einklang finden!

Schließlich werden Benutzer durch diese Politik gezwungen voll funktionsfähige Geräte zu entsorgen um weiterhin derartige Dienste und Software benützen zu können!

Neu Geräte bedeuten weiter Rohstoff, Energie, das Argument der Wiederverwertung, jeder der mit 5 Finger rechnen kann weis das mehr als Mangelhaft funktioniert und obendrein detto Energie benötigt und auch die Umwelt massiv belastet.

M$, ist XP mehr als ein Dorn im Auge, ist es doch das letzte Betriebssystem in dem der Benutzer vollständig in das Betriebssystem eingreifen konnte, und jede Überwachung des Benutzers unmöglich ist.

Im übrigen hatte ich erst im Juni das Vergnügen 40 Rechner von Windows 7 auf XP umstellen zu dürfen, die verdammte depperte Software wollte das Betriebssystem nicht, und die Software steuert eine Hardware deren Austausch die Firma direkt in den Konkurs getrieben hätte...

Irgendwie wird man auch bei Windows 9 oder 10 noch zur Kenntnis nehmen müssen XP ist nicht zu zerstören, alles was danach gekommen ist führte zu keiner Verbesserung für den Benutzer, von ein paar Spielereien abgesehen mit denen man selbst Kinder im Kindergarten nicht vom warmen Ofen hätte hervorlocken können!

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Es geht nicht um XP sondern um den IE8.

Es gibt auch auf XP genug Möglichkeiten, einen alternativen Browser zu verwenden.

Gast: Altkater1
17.09.2012 11:58
5 1

Folgen?

Was würde das jetzt bitte genau bedeuten?

Auf meinen alten Panasonic Panzerschlepptops läuft überall XP zu meiner vollsten Zufriedenheit. Im Dreck, im Staub, bei Regen und Schnee.

Kann ich dann die Google-Suche nicht mehr nutzen?

Antworten Gast: hmmm
17.09.2012 15:08
5 1

Re: Folgen?

Wenn sie anstatt des IE, lieber Firefox oder einen anderen Browser benutzen, dann betrifft sie Google's Entscheidung nicht.

Es gibt ohnehin genug Gründe den IE nicht zu benutzen. (Sicherheitsmängel, schlechte/falsche Seitendarstellung, etc.)


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Re: Re: Folgen?

Google scheint einfach Größenwahnsinnig zu werden. Jede vernünftige Website wird so gemacht, dass sie mit allen einigermaßen relevanten Browsern funktioniert.

Die Updates von Adobe-Produkten werden wohl kaum jemandem abgehen. Die Produkte sind eh schon ausgereift und in spätestens fünf Jahren - tippe ich - wird kaum noch jemand Windows XP verwenden. Jene die ein optimal starkes System brauchen und auch immer updaten, haben schon heute kein Windows XP mehr.

Ich verwende nach wie vor IE6 für manche Seiten. Mit dem funktioniert alles und er ist schnell, aber freilich nciht sonderlich komfortabel nach aktuellen Maßstäben. IE6 ist bei etlichen Firmen in Verwendung, die ein Intranet haben, das auf IE6 abgestimmt ist und die daher nicht wechseln wollen. Vor allem in den USA soll das nicht selten der Fall sein.

Antworten Antworten Antworten Gast: Leichti
17.09.2012 22:18
0 3

Re: Re: Re: Folgen?

Bitte lesen lernen

"Ab 15. November wird Google seine Online-Dienste nicht mehr für den Internet Explorer 8 optimieren"

Da steht optimieren. Es werden die meisten Google-Services auch weiterhin mit dem IE8 funktionieren, wer aber online Fotos/Dokumente bearbeitet könnte Darstellungsprobleme bekommen

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Re: Re: Re: Re: Folgen?

Ich weiß schon dass das nicht bedeutet, dass man dann garnichts sieht. Ich habe aber auch kein Verständnis dafür, dass ein Milliardenunternehmen nicht einen Programmierer ein paar Stunden damit beschäftigen kann, das für alle Browser brauchbar zu machen.

Die wollen einfach ihren eigenen Browser durchsetzen.

Und Microsoft will durchsetzen, dass alle von XP weggehen indem neuere IEs als IE8 unter Windows XP nicht mehr installiert werden können. Nur das Ergebnis davon ist, dass sich viele schon von IE verabschiedet haben. Für Google wird sich das wohl auch nicht wunschgemäß auswirken.

Gast: Johan C.
17.09.2012 11:00
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Who cares?

Die alte Software wird dadurch auf Ebay höchstens eine Spur teurer - wer braucht schon die Updates, meistens ist es eh nur irgendein Unsinn.

Wer braucht schon Updates?

Mit alten Sicherheitslücken macht das Internet gleich viel mehr Spaß.

Die einen Lassen SETI@home oä laufen, die anderen stellen ihren Rechner lieber einem Botnetzbetreiber zur Verfügung - jedem das seine...

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Re: Wer braucht schon Updates?

Das ist ein Unsinn. Ich habe meine Rechner schon seit Erfindung des Internet fast ständig mit dem Internet verbunden und hatte nur einmal vor ein paar Jahren ein Problem mit einem Virus, das aber schnell behoben war.

Ich habe keine Firewall, keinen ständig mitlaufenden Virenscanner, aber ich habe auch alle kritischen Funktionen abgeschaltet.

Einmal im Jahr mache ich einen Virenscan und es ist nichts. Firewalls und ständig mitlaufende Virenscanner scheinen das alles erst anzuziehen.

Diese "Sicherheits-Industrie" ist einfach ein Bombengeschäft.