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Google: Handys als Problem fürs Geschäft?

22.10.2012 | 16:57 |   (Die Presse)

Analyst und Fondsmanager Eric Jackson sagte in einem Interview den baldigen Untergang des Google-Giganten voraus. Jackson vermisst bei Google einen Plan für mobile Geräte – Apple stehe besser da.

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Wien/red. „In eurem Alter haben wir noch gegoogelt.“ So oder so ähnlich könnten sich in nicht allzu ferner Zukunft sentimentale Kommentare anhören. Dann jedenfalls, wenn der Analyst und Fondsmanager Eric Jackson recht behält. Er sagte in einem viel beachteten Interview mit dem US-Finanzsender CNBC kürzlich den baldigen Untergang des Google-Giganten voraus.

Jackson kann bei Google keine Ideen dafür erkennen, wie man mit einer Suchmaschine auf Smartphones Geld verdienen kann. Platzierte Werbung auf den Displays kleinerer Mobilgeräte verärgere die Nutzer. Deswegen sagt Jackson Google das Schicksal von Yahoo und Altavista voraus und glaubt, dass „in fünf bis sieben“ Jahren eine neue Suchmaschine den Markt übernimmt. Als Kandidaten Nummer eins sieht er Googles Konkurrent Nummer eins: Apple. Er glaubt, dass es sich bei Apples Sprachsteuerungssoftware „Siri“ um einen ersten Feldversuch für die mobile Suchmaschine der Zukunft handelt.

Argumentation mit Tücken

Google hat zuletzt überraschend schwache Zahlen vorgelegt. Die Wachstumsrate bei „bezahlten Klicks“ (also jenen, mit denen Google Geld verdient) flacht weiter ab. Jackson erwartet in „wenigen Jahren“ auch einen Rückgang bei Suchanfragen generell.

Seine Argumentation weist aber einige Tücken auf: Anders als bei Yahoo und Altavista basiert Googles Erfolg keineswegs nur auf der Suchmaschine. Das mobile Betriebssystem Android wächst schneller als Apples iOS – und warum sollte Google einer Apple-Suchmaschine auf Android eine Chance geben? Auch die Zahlen für das mobile Geschäft sehen gar nicht so schlecht aus. 2012 erwartet Google einen Anstieg der mobilen Einnahmen von 2,5 auf acht Mrd. Dollar. Hier zählen zwar auch die Einnahmen aus dem App-Store von Android dazu. Der Großteil komme aber aus mobiler Werbung, so der Konzern.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2012)

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10 Kommentare

Wie viel Apple Aktien hat denn Herr Jackson?


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Analyst und Fondsmanager Eric Jackson

hat sicher einen großen Aktienanteil von Apple, anders sind solche Aussagen nicht zu verstehen.


sie lasen eine bezahlte anzeige von apple

google maps, google glass, google cars sind die zukunft. da sehe ich bei apple noch deutlich weniger, im gegenteil apple gräbt sich mit der konzentration auf mobile devices immer mehr die benutzer ab die ein gesamtpaket bevorzugen

die suchmaschine interssiert in zwei jahren niemanden mehr.

Gast: GASuc3rjjwv
23.10.2012 15:55
4 0

APPLE Propaganda

Wenn man das immense Marketing-Budget betrachtet , wundert man sich nicht über solche Meldungen über den Mitbewerb.
Gentlemen ade

3 2

Nyo,..

"Das mobile Betriebssystem Android wächst schneller als Apples iOS – und warum sollte Google einer Apple-Suchmaschine auf Android eine Chance geben?"

Google verdient aber nichts bzw fast nichts an Android, Android kann kaum ohne Google überleben, also falls Google theoretisch straucheln würde könnte man davon ausgehen das Android verschwindet.

Dennoch halte ich das eher für Wunschdenken einiger Apple funktionäre.

"Er glaubt, dass es sich bei Apples Sprachsteuerungssoftware „Siri“ um einen ersten Feldversuch für die mobile Suchmaschine der Zukunft handelt."

A: Google bzw Android hat auch eine Sprachsuche, diese gibt es übrigends schon Länger als Siri, ja eine Google eigene - kein 3rd Party Anbieter.
Falls aber man das "Assistenten" feeling haben möchte finden sich auch dafür ZAHLREICHE Apps im Play Store.

B: Die Ergebnisse die Siri teilweise liefers sind katastrophal.

narr !

ich denke, dass gerade ein dynamisches unternehmen wie google immer wege finden wird, auf dem markt vertreten zu bleiben. Abgesehn davon, wieso sollten Nutzer auf eine andere Suchmaschine ausweichen ?! Google kostet nichts und funktioniert einwandfrei. Man hat ja gesehn, wie Konkurrenten wie Bing beim Versuch, Google konkurrenz zu machen, klanglos gescheitert sind.

Nein nein, mein lieber. Um ein solch gigantisches Unternehmen wie Google ins straucheln zu bringen bedarf es an viel mehr als ein paar zurückgehender klicks!

Gast: irgendwas
23.10.2012 09:09
4 0

Selten so einen Blödsinn gelesen...

nur weil die Gewinnkurve einmal abflacht gleich das Ende prophezeien? Hierbei kann es sich nur um einen Apple-Fan-Boy handeln.
Auf der Androidplattform gibt es massenweise Apps, welche werbefinanziert sind. Und die Konsumenten schauen (und klicken versehentlich) sich oftmals gerne Werbung an, im Gegenzug dafür, dass sie keine 50 cent für das Programm ausgeben müssen.
Was ist mit Googles-Sprachassistenz bzw. dem neuen Google Now? Vor allem bei Google Now sehe ich zumindest großes Potential (leider auch für Werbung). Vermutlich hat der Herr davon noch nie etwas gehört.
Mit Motorola könnte Google auch Handys produzieren, welche nur noch auf einem schnick-schnack-freien Android bauen (größter Kritikpunkt der Updatepolitik wäre damit behoben). Dafür gibt es definitiv einen großen Markt. Die Nexus-Modelle verkaufen sich ja auch gut. Ich würde mir hier mehr Vielfalt wünschen.
Vom Projekt Google Glasses und autonom fahrenden Autos und dessen Potential möchte ich erst gar nicht anfangen...

Ich glaube, der Herr sollte sich erstmal mit Unternehmen (außer Apple) beschäftigen und über den Tellerrand blicken ;) Aus dem Artikel hört es sich so an, als würde Google nur eine Suchmaschine mit Werbung bereitstellen und sonst nichts... In dessen Fonds möchte ich mein Geld sicher nicht stecken ^^ Naja. Seis drum. Totgesagte leben bekanntlich länger ;)

Eigentlich

sollte auf dem Artikel "Bezahlte Anzeige" stehen.
Objektiv ist anders. Damit ist weniger die Presse gemeint, als vielmehr Eric Jackson. Klingt, als würde er sagen, was sein Kunde hören wollte.

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Warum nicht wie immer

Wieso macht man es nicht genauso wie am Computer die gelben Balken auf der oberen und unteren Zeile.

Die Kaffeesudleser sind wieder unterwegs