Musikdienst Google Play Music startet in fünf EU-Ländern

13.11.2012 | 15:00 |   (DiePresse.com)

Wie so oft ist Österreich wieder nicht dabei. Google bietet Online-Speicher für 20.000 Songs und Musik-Kauf.

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Ein Jahr nach den USA ist der Internetkonzern mit seinem Online-Musikdienst, bei dem rund 20.000 Songs kostenlos online gespeichert werden können, am Dienstag auch in fünf ausgewählten europäischen Ländern an den Start gegangen. Österreich ist noch nicht dabei. Neben Deutschland erfolgte der Startschuss heute in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien.

Ziel sei es, den Musikdienst in so vielen europäischen Ländern als möglich anzubieten, sagte Google-Österreich-Sprecher Wolfgang Fasching-Kapfenberger. Ein konkreten Zeitplan für Österreich und die anderen Länder gebe es aber nicht. Hürden, die Google dabei überwinden muss, dürften dabei hauptsächlich bei den Nutzungsrechten liegen.

20.000 Songs pro Nutzer im Netz

Der Online-Musikdienst von Google funktioniert nach dem sogenannten Cloud-Prinzip, bei dem das Internet als eine Art externe Festplatte für die Musiksammlung dient. Die Nutzer können bis zu 20.000 Songs auf Google-Servern hochladen. Die zuletzt gespielten Lieder würden jeweils automatisch auf dem Abspielgerät gespeichert und seien damit auch offline zugänglich. Außerdem könnten Nutzer Listen mit ihren Lieblingsliedern erstellen, um diese ohne Internetverbindung anzuhören.

Bei Google Play Music kosten aktuelle Hits ähnlich wie bei Konkurrenten wie Apple oder Amazon 99 Cent bis 1,29 Euro, aktuelle Alben sind mit Preisen ab 6,99 Euro zum Teil günstiger, berichtet die deutsche Nachrichtenagentur dpa. Gleich bei der Anmeldung fordert Google Zahlungsinformationen ein. Google will mit dem Dienst das Musik-Angebot auf den Smartphones und Tablets mit seinem Betriebssystem Android verbessern.

Der Internet-Konzern bietet als Erster den großen Online-Speicher für Musik kostenlos an. Bei Amazon kann man gratis bis zu 250 Titel zusätzlich zu den beim Online-Händler gekauften MP3-Songs im Netz lagern. Für eine Jahresgebühr von knapp 25 Euro gibt es dann Platz für 250.000 Lieder. Das zahlt man bei Apple schon für 25.000 Songs in der Cloud.

(APA)

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7 Kommentare

Zusammenfassend lässt sich sagen....

....dass Google wieder Apples Zeug kopiert und die österreichische Lizenzvertretung, auch AKM genannt, zu blöd ist um so ein Verfahren halbwegs vernünftig über die Bühne zu bekommen.

Re: Zusammenfassend lässt sich sagen....

Diese Cloud-Funktion hatten andere schon vorher. Z.B. Tunesbag, stammt aus Wien.

Zusammenfassend lässt sich sagen....

....dass Google wieder Apples Zeug kopiert und die österreichische Lizenzvertretung, auch AKM genannt, zu blöd ist um so ein Verfahren halbwegs vernünftig über die Bühne zu bekommen.

Warum gibt es solche neuen Sachen nie in...

...Österreich?!?!?

Re: Warum gibt es solche neuen Sachen nie in...

Suchen Sie mal nach Tunesbag.

Re: Warum gibt es solche neuen Sachen nie in...

http://www.tunesbag.com/

Re: Warum gibt es solche neuen Sachen nie in...

Interessiert mich auch. Welche Institution, welche Unternehmen müssten da bearbeitet werden? Vielleicht weiss hier jemand Bescheid.

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