Deutsche Musikindustrie streitet weiterhin mit YouTube

11.01.2013 | 08:34 |   (DiePresse.com)

Urheberrecht. Die Verhandlungen zwischen der Gema und Google sind gescheitert. Seit 2009 sind in Deutschland viele Musik-Clips nicht zu sehen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Gema hat die Verhandlungen mit Google um die Vergütung von Urhebern bei der Videoplattform YouTube für gescheitert erklärt. Jetzt zieht die Verwertungsgesellschaft vor die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt. Sie solle die Angemessenheit der von ihr geforderten Mindestvergütung neutral prüfen, teilte die Gema am Donnerstag mit. Zugleich forderte die Gema Google in einer Abmahnung auf, bei Videos, die als Folge des Streits gesperrt sind, nicht mehr auf sie zu verweisen.

Google und die Gema, die in Deutschland die Urheberrechte etwa von Komponisten oder Textautoren vertritt, können sich schon seit 2009 nicht über eine Mindestvergütung für Videos bei YouTube einigen. Als Folge des Streits können in Deutschland viele Clips - vor allem mit Musik - nicht bei YouTube angesehen werden.

 

(APA/dpa)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

1 Kommentare

Geht's noch?

Erstens umgeht doch eh jeder, der ein klein wneig Ahnung hat die IP-Sperre auf YouTube und sieht sich die Videos über Services wie Proxtube oder hidemyass.com.
Ud wieso will die Gema erwzingen, dass YouTube nicht darauf hinweist, dass die Videos von der Gema gesperrt wurden und deshalb nicht gezeigt werden können?

Einfach krank.

Smartphone aus Österreich

AnmeldenAnmelden