Ostern bei Google: Spaß mit "Easter Eggs"

27.03.2013 | 11:28 |   (DiePresse.com)

Schon lange ist "do a barrel roll" bekannt, in der Suchmaschine und anderen Google-Diensten verbergen sich aber noch weitere Scherze.

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Kurz vor Ostern hat der offizielle Google Produktblog eine Liste an "Easter Eggs" veröffentlicht. Diese versteckten Späße sind in Entwicklerkreisen keine Seltenheit, Googles Programmierer sind hier aber besonders aktiv. Die in dem Eintrag beschriebenen Scherze, die der Webkonzern in seine Produkte integriert hat sind bei weitem nicht alles, was Google zu bieten hat.

"Barrel Roll" und Schneefall

Bereits seit Jahren bekannt ist die Fassrolle. Gibt man in die Google-Suchmaske "Do a barrel roll" ein, beginnt die gesamte Seitenansicht zu rotieren. Auch die Eingabe von "askew", worauf sich die ganze Seite schief stellt, ist bereits länger eingebaut. Entfernt wurde offenbar der automatische schneefall beim Eintippen des Suchbegriffs "let it snow". Dafür greifen bei Eingabe von "zerg rush" lauter kleine "O"s die Suchergebnisse an. Mit der Maus kann man sie aber wegklicken.

(c) Google Ostern Google Spass Easter

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YouTube schüttelt sich

Schon seit ein paar Wochen hat Googles Videoportal YouTube den grassierenden "Harlem Shake"-Trend aufgegriffen. Ruft man die Website auf und gibt im Suchfeld "do the harlem shake" ein, beginnt zuerst das YouTube-Logo zu der Musik zu tanzen, bevor schließlich ein paar Sekunden später alle Elemente sich wie wild zu schütteln beginnen.

Osterei-Grafik

Tatsächlich ein Osterei zeichnen kann man mit Googles eingebauter mathematischer Graphenfunktion. Gibt man diese Formel ein: "1.2+(sqrt(1-(sqrt(x^2+y^2))^2) + 1 - x^2-y^2) * (sin (10 * (x*3+y/5+7))+1/4) from -1.6 to 1.6" zeichnet Google ein dreidimensionales buntes Ei, das sich per Maus von allen Seiten betrachten lässt. Die Darstellung funktioniert am Besten in Googles Chrome-Browser.

(c) Google Ostern Google Spass Easter

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Gefährliche Fußreise nach Mordor

Auch Google Maps hat in seinem Routenplaner ein paar Scherze versteckt. Gibt man etwa in der englischsprachigen Version als Startpunkt "The Shire" und als Endpunkt "Mordor" ein und will die Route für Fußgänger erfragen, erscheint ein Warnhinweis: "Use caution - One does not simply walk into Mordor." Das berühmte Zitat aus dem Fantasy-Klassiker "Herr der Ringe" dürfte bei Fans für Schmunzeln sorgen. Aber auch wenn man eine Route sucht, die über Ozeane führt, schlägt Google etwa vor "Segle über den pazifischen Ozean".

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Die Antwort auf alles

Der "Herr der Ringe" ist aber nicht das einzige literarische Zitat bei Google. Sucht man nach "the answer to life the universe and everything", startet Google seinen integrierten Taschenrechner und schreibt die Ziffer "42" hin - eine Hommage an den humorvollen Science-Fiction-Klassiker "A hitchhiker's guide to the galaxy" ("Per Anhalter durch die Galaxis") von Douglas Adams. In der Serie berechnet ein Supercomputer diese Zahl als die ultimative Antwort auf die Frage aller Fragen.

Google nutzt seine Startseite anlässlich diverser Jubiläen auch, um sein Logo zu verändern. So wurde es etwa einmal zu einer interaktiven PacMan-Simulation. Startet man die Google-Website und klickt einfach nur "Auf gut Glück!", ohne etwas in die Suchmaske einzutippen, erhält man eine Lister aller "Google Doodles", die zu speziellen Anlässen geschaffen wurden.

(db)

 
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6 Kommentare
salvatore1
28.03.2013 14:13
0

Man sollte auch erwähnen,

dass diese Eggs nur auf der .com Seite funktionieren.
Und mit meiner österr. IP-Adresse komme ich dort nicht hin, da man immer auf .at geleitet wird.
Oder schaffe nur ICH das nicht (ersuche aber um Erleuchtung)!

Antworten Betsi
28.03.2013 16:40
0

Re: Man sollte auch erwähnen,

Mal
www.google.com/ncr
probieren (ncr=No Country Redirect).

Antworten Antworten salvatore1
28.03.2013 16:57
0

Re: Re: Man sollte auch erwähnen,

Supi, das funzt tadellos.
Herzlichen Dank!

kritikus.at
27.03.2013 18:25
0

Die Googler sollen sich lieber um die Suchmaschine selber kümmern

Die Suche hakelt in letzter Zeit immer öfter gewaltig und die "Nachdenkpausen" werden auch zeitweise immer länger. Immer öfter erwische ich mich, dass ich, um den Blutdruck zu schonen, auf Bing ausweiche... ;-)

Antworten moosmayr
28.03.2013 07:34
0

Re: Die Googler sollen sich lieber um die Suchmaschine selber kümmern

dann arbeite doch mit Bing -> ein User weniger, der Google belasted! ;-)

Antworten Johann Doe
27.03.2013 19:45
4

Re: Die Googler sollen sich lieber um die Suchmaschine selber kümmern

Muss ein trauriges Leben sein, in dem man sich wegen einer Suchmaschine so aufregen kann.

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