In dieser Zeit sei dieser Film mehr als 400.000 mal angeklickt worden, hieß es. Ein anderer Clip zeige, nachdem von einem abgebrannten Asylantenwohnheim gesungen wird, eine Sprechblase: "Alle töten".
Mahnung der Zentralstelle für Jugendschutz
"Jugendschutz.net", die zentrale deutsche Stelle für die Einhaltung des Jugendschutzes im Internet, hatte dem Bericht zufolge in den vergangenen Monaten in mehr als hundert Fällen wegen indiziertet Videos bei "YouTube", die zum Hass aufstacheln, Ermahnungen ausgesprochen, ohne dass die Firma diese Filme aus ihrem Angebot herausgenommen hätte. Vielmehr habe es keine Reaktion gegeben.
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Samuel Korn, sagte dazu der ARD: "Ich erwarte, dass die Staatsanwaltschaft, dass die Behörden, dass auch die Bundesregierung gegebenenfalls dagegen eintritt und dagegen vorgeht." Auch der Zentralrat erwägt demnach eine Strafanzeige gegen "YouTube".
Auf dem Videotauschportal YouTube, das dem US-Unternehmen Google gehört, können Nutzer weltweit Videos ins Netz stellen. Das können sowohl Ausschnitte aus TV-Sendungen oder Filmen als auch selbstgedrehte Videos sein. Sie sind für alle Internetnutzer zugänglich. (Ag.)

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