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Google muss Werbung von Abtreibungs-Gegnern zulassen

18.09.2008 | 10:24 |   (DiePresse.com)

Eine Christen-Organisation hat Google geklagt, weil die Suchmaschine keine Werbung gegen Schwangerschafts-Abbruch schalten wollte. Mit Erfolg.

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Abtreibungs-Gegner dürfen seit gestern über Google werben. Das "Christian Institute" hat dieses Recht vor Gericht erwirkt. Zuvor hatte sich Google geweigert Werbung gegen Schwangerschafts-Abbruch neben Suchergebnisse für Begriffe wie "Abtreibung Hilfe" und "Abreibung Institut" zu schalten.

"Google hat auch Werbung von Abtreibungs-Befürwortern genommen", meint Mike Judge von der Organisation "Christian Institute". Es wäre also im Sinne der freien Meinungsäußerung und des Gleichstellungsgesetzes, wenn auch Abtreibungs-Gegner werben dürften. Das "Christian Institute" klagte im Frühjahr und hat nun Recht bekommen.

Ob die Organisation auch mit Bildern von ungeborenen Kindern werben wird, ist noch nicht bekannt. Jedenfalls will man keinen 24 Wochen alten Fötus zeigen und behaupten er sei erst 12 Wochen alt, meint eine Sprecherin gegenüber der "Times". "Wir werden unsere Position auf einem sensiblen Weg deutlich machen", meint Mike Judge vom "Christian Institute".

Das "Christian Institute" ist eine britische Interessensgruppe, die für äußerst konservative christliche Standpunkte bekannt ist.

 

(Red.)

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17 Kommentare
leonidas
18.09.2008 23:06
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Scheinheilig

Die Scheinheiligkeit der Linken wird deutlich, wenn man sie zur Todesstrafe befragt. Diese lehnen sie nämlich ab, während sie das Dahinmetzeln ungeborener Kinder als heiliges Recht der Frau ansehen.

Warum ein verurteilter Gewaltverbrecher bei denen in höherer Gunst steht, als ein ungeborenes Kind, das noch gar nicht die Möglichkeit hatte, ein gutes oder schlechtes Leben zu führen, bleibt mir unerschlossen.

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Re: Scheinheilig

es IST auch das recht der frau, weil es um ihren körper geht und sie eine schwangerschaft sowieso niemandem aufzwingen können

Antworten Antworten Gast: Kritiker
22.09.2008 09:48
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Scheinheilig sind Sie selber...

WARUM ist Abtreibung ein alleiniges Recht der Frau?!?!

Schließlich ist die Konsequenz die Tötung eines Menschen (der zu dem Zeitpunkt noch ungeboren aber dennoch "da" ist).

Noch dazu hat der Mann nicht die Möglichkeit, ein Veto dagegen auszusprechen. Das ist sowieso absolut pervers: Will frau ein Kind, muß mann Alimente zahlen, egal ob das Kind von ihm gewollt ist oder nicht.

Will der Mann das Kind und die Frau treibt ab, weil sie es nicht will, kann er baden gehen.

Ein Vorschlag: Wenn der Mann zu Beginn der Schwangerschaft nicht zum Kind steht, soll er auch keine Alimente zahlen. Dann ist der Nachwuchs der alleinige Wunsch der Frau (Mann kann ja nix entscheiden) und sie soll dafür auch finanziell gerade stehen. Dafür gibt es auch kein Besuchsrecht für den biologischen Vater.

Falls doch, hat er regelmäßig sein Kind zu sehen, ob die Mutter will oder nicht. Bei mehrmaliger Umgangsverweigerunggibt es für sie eine saftige Strafe.

Ich sage: Gleiche Rechte, gleiche Pflichte

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Re: Scheinheilig sind Sie selber...

gleiche rechte für männer - sofort, wenn das gemeinsame kind einmal da ist

davor bleibt es aber nun mal allein der körper der frau und auch wenn es manchen männern nicht passt, haben sie dabei im ernstfall nichts mitzureden (immerhin werden ja auch frauen von männern sitzengelassen, die erst nachdem das kind da ist, draufkommen, es ist zu viel aufwand)

und ganz sicher soll nicht ein mensch für etwas gerade stehen, das BEIDE fabriziert haben, denn jeder mann ist eingeladen zu verhüten, wenn er absolut sicher sein will nicht vater zu werden (sollte sowieso sein wg übertragung von std's)
insofern passt der schluss "Will frau ein Kind, muß mann Alimente zahlen, egal ob das Kind von ihm gewollt ist oder nicht" nicht, denn männer können genauso wie frauen verhüten und damit über sich selbst bestimmen

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kritiker
25.09.2008 07:11
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Re: Re: Scheinheilig sind Sie selber...

Aber wir Männer verhüten ja eh! ;- )

Nur wenns schiefgeht, haben wir halt nix mitzureden...

Fazit: Wenn frau schwanger ist, ist es IHR Bauch. Ist das Kind erstmal geboren, ist es UNSER Kind.

Eine Schieflage, wie mir scheint...

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Re: Scheinheilig

Sind sie somit für Todesstrafe und bezeichnen sich als rechts?

Ich dachte Linke haben nur ein Problem mit AKW's und Hundefutter aus Walfleisch...

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Re: Re: Scheinheilig

wenn mehr 15 jährige Mütter im Unterricht sitzen werden sich die ungewollten Schwangerschaften schon bald wieder normalisieren - "was Du hast Dich schwängern lassen" od. "wie Du hast Dir ein Kind andrehen lassen" "- man ist das uncool -"
auf die Art wird auch die pädagogische Last vom Unterricht genommen ...
Falls jemand mit 18 drauf kommt das Sex echt geil ist und noch nicht überrissen hat das Kinder davon kommen - dann hat ers/sie es ja bald begriffen... für Männer oft die einzige Möglichkeit den Zusammenhang nachzuvollziehen...
Also ich bin auch dagegen aber ich würds niemanden verbieten. Bin aber auch gegen die Todesstrafe -
Bin ich nun rinks oder lechts...

Halka
18.09.2008 15:11
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Komisch? Wo sind die ganzen Abtreibungsbefürworter hin? Muss irgendwo ein Kongress der VSSTÖ sein.


Gast: Beobachter
18.09.2008 13:39
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Kampf gegen die Abtreibung und ihre Proponenten

Die Verhinderung einer Abtreibung ist NOTWEHR, und erlaubt daher alle adequaten Mittel, um eine Toetung zu verhindern.

Antworten Halka
18.09.2008 13:56
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Re: Kampf gegen die Abtreibung und ihre Proponenten

Nothilfe, Ja. Aber wie?

Für mich als Christ stellt sich die Frage was Jesus tun würde. Liebt er die Opfer und die Täter der Abtreibung? Ja. Würde er es auf sich nehmen sich im Kampf gegen die Abtreibung lächerlich zu machen? Ja. Würde er dafür seinen Beruf riskieren? Ja. Würde er dafür ins Gefängnis gehen? Ja. Würde er dafür sterben, auch wenn es sinnlos scheint? Ja! Würde er dafür Gewalt anwenden? Nein.

"Seid klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben"

Die Klugheit sagt uns, dass außerdem Gewalt hier nichts bringen würde. Man muss die Herzen der Menschen erreichen, sie auf das ungeheure Ausmaß des Verbrechens aufmerksam machen. Jeder normale Mensch empfindet eune Abschei gegen Abtreibung. Das Problem ist, dass sie glauben, dass es eine private Entscheidung sei. Ist es aber nicht. Mord ist nie eine private Angelegenheit, es muss ins Licht der Öffentlichkeit getragen werden.

Antworten Antworten Gast: bildungsbürger
22.09.2008 15:12
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Re: Re: Kampf gegen die Abtreibung und ihre Proponenten

Nur: Jesus würde der Abtreibenden von Haus aus Verzeihen. Dafür wurde er gekreuzigt. Er nahm die Schuld der Welt auf sich. Somit würde er nie eine Frau in ihrer Entscheidung behindern, allerhöchstens zum denken anregen.

Ich denke allerdings, dass keine Frau diese Entscheidung auf die leichte Schulter nimmt.

Halka
18.09.2008 11:24
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Warum?

Ich verstehe diese öffentliche Ächtung von Abtreibungsgegner nicht. Ist ihre Position, dass Ungeborene auch Menschen sind und Rechte haben so absurd, so unehrenhaft? Wieso wird überhaupt nicht unterschieden zwischen den wenigen militanten Abtreibungsgegnern in den USA und den weitgehnd friedlichen im Rest der Welt? Warum werden Bilder von Föten als anstößig empfunden?

Antworten Gast: plebs potus
18.09.2008 14:40
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Re: Warum?

Sie wollen ja keine Alternative bieten, sondern einfach nur ein Recht der Frauen zu einem Verbot umwandeln, dass natürlich bei nichtbeachtung Sanktionen erfährt.

Hier geht es einfach um das Aufzwingen einer veralteten Weltsicht.

Was ist mit vergewaltigten Frauen oder Frauen die Gefahr laufen ihr Leben bei der Entbindung zu verlieren, haben die kein Recht auf freie Entscheidung, ohne dass ihnen ein paar aufgehetzte radikale Kirchenomas irgendwelche beleidigenden Schilder ins Gesicht halten, wenn die Frau nach so einer prägenden Erfahrung aus der Klinik kommt??? Wo ist das Recht der Frau? Was soll als nächstes daran glauben? Analverkehr ? Des Teufels! Vibratoren? Ein heidnisches Werk! Pornofilme? Sodom und Gomorha!

Freiheit? Nicht in diesem Christentum.

Nehmt euch lieber ernsthafter Themen an, wie z.b.: korruption (du sollst nicht lügen/stehlen), Waffenhandel und Krieg (du sollst nicht töten) und vor allem brav die andere Wange hinhalten, also Gusch.

Antworten Antworten Gast: res mater
19.09.2008 00:37
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Re: Re: Warum?

Ich weiß schon, dass 99,9 % der Kommentare die emotionale Müllkippe des Schreibers sind.
Aber bitte nicht persönlich werden.
und Zweitens bitte weniger Emotion. Ich teile zwar die ähnliche Ansicht wie du, aber versuche mehr auf den Gedanken der anderen einzugehen.
Weil sonst bringt du die Gruppe der ähnlich Denkenden in eine Schublade, in die keiner hinein will.
Die Provokation stärkt deinen Gegner!

Antworten Antworten Gast: Bösewicht
18.09.2008 15:20
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Re: Re: Warum?

"Hier geht es einfach um das Aufzwingen einer veralteten Weltsicht .... also Gusch. "

Also spricht der Totalitarist.

Antworten epek
18.09.2008 12:29
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Re: Warum?

das ist Folge der Werteumkehr, die basiernd auf marxistischen Grundsätzen seit den 68ern die Gesellschaft umkrempelt.
Erreicht wird das durch ständige Differenzierung unter Berufung auf die Behauptung angeblicher Menschenrechte, durch die in Wahrheit die Menschenwürde negiert wird.
Inländerdiskriminierung ist somit direkte Folge des Kampfes gegen Ausländerdiskriminierung.
Pille und Pornographie dienen im Feminismus der sexuellen Selbstbestimmung, während Pornographie im Feminismus - Stichwort: Sexismus - die Frauenwürde verletzt.
Die Pille ihrerseits schafft Freiheit vom "Mutterzwang", der eben erst durch menschliches Leben entsteht.

Christliche Werte sind dieser Ideologie aus dem Grund ein Dorn im Auge, weil sie absolute, unabdingbare Werte sind. Solche Werte widersprechen der Willkür, die ein ausgeprägter Wertrelativismus fordert. Der "moderne" Relativismus ist der wahre Triebfaktor hinter sämtlichen Christianophobien in der westlichen Welt.

Antworten Antworten Gast: plebs potus
22.09.2008 15:09
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Re: Re: Warum?

Nur, Recht und Moral sind Dinge, die sich mit dem Menschen ändern. Es sind Begriffe, die zeitlichem Wandel unterworfen sind. Diese Begriffe gehören ebenso reformiert wie die Gesellschaft, wenn man nicht will, dass diese nicht mehr zeitgemäß sind und bei unserer Jugend daher nicht greifen.

Das Christentum legt keine absoluten Regeln fest, das tun nur dessen Vertreter. Ich glaube Haderer war an Jesus näher dran als jeder Vertreter des Katholischen Glaubens, die dürfen das nicht zugeben, sonst würden sie ihren Status als Systemintegre Staatstragende Religion und somit ihren Machtanspruch verlieren. Die Kirche hat sich doch schon längst zum staatsgelenkten Dompteur des Volkes erhoben. Glaubensanliegen sind eine persönliche, keine Demographische Sache. Wer anderen ihren Willen aufzwängen will handelt gegen seine Religion. Wer sich dann auf die Religion b.z.w. Gott beruft kann gar nicht anders als Blasphemie zu betreiben, denn niemand darf von sich behaupten in Gottes Namen zu handeln.