Google fotografiert zurzeit in Deutschland Straßenzuüge und Häuser. Die Bilder sollen das Kartenmaterial "Maps" um Realansichten der Umgebung in 3D ergänzen. Bisher wurden vor allem in Amerika Aufnahmen gemacht. In Europa sträuben sich Städte und Gemeinden, weil sie den Datenschutz gefährdet sehen. Laut demm Datenschutzbeauftragten in Hamburg, gibt es rechtlich jedoch keine Möglichkeit, Google an den Aufnahmen zu hindern. Das berichtet das Magazin Focus.
Um Fotografien für Street View zu erstellen, fahren zurzeit Autos von Google mit Spezialkameras durch deutsche Städte. Im Sekundentakt werden Straßenzüge und Häuser aufgenommen. Schleswig-Holstein konnte Anfang Oktober erwirken, dass Google zumindest 2008 keine weiteren Bilder machen darf. Da es kein Gesetz gegen die Erhebung von Geodaten gibt, werden die Bilder wohl spätestens nächstes Jahr online gehen. "Zur Aufgabe des Dienstes können wir Google nicht zwingen", meint Hamburgs Datenschutzbeauftragter Hartmut Lubomierski gegenüber Focus.
Wie in Amerika sollen in Deutschland allerdings Gesichter unkenntlich gemacht werden. Zusätzlich dürfen laut Focus-Bericht auch Autokennzeichen und Hausnummern nicht erkennbar sein. In Deutschland ist der Widerstand dennoch ungebrochen. Ein Anwalt aus Oberursel will Google nun klagen, weil sich der Konzern weigerte, Fotos von seinem Eigenheim zu löschen.
(Red. )

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