Die britische Datenschutzorganisation Privacy International warnt vor einer Sicherheitslücke in Google Latitude. Google Latitude ist eigentlich dazu da, sich die aktuelle Position von befreundeten Handy-Nutzern in "Maps" anzeigen zu lassen. Laut Privacy International könnten einzelne Nutzer aber auch ohne deren Wissen verfolgt werden. Schuld sind Funktionen, die eigentlich die Sicherheit gewährleisten sollten.
Ist Google Latitude auf einem Mobiltelefon aktiv, sendet Google in regelmäßigen Abständen Nachrichten an den Handybesitzer, damit dieser weiß, dass er sichtbar ist. Laut einer Supportseite von Google funktioniert das jedoch derzeit nur auf Blackberrys. Stalker bräuchten nun nur noch ein solches Handy verschenken, auf dem zuvor Latitude aktiviert wurde. Der Beschenke würde nie erfahren, dass er heimlich verfolgt wird. Besonders einfach wäre das etwa im familiären Bereich, oder bei Firmenhandys.
Ein Sprecher von Google hat gegenüber BBC angekündigt, dass der Benachrichtigungsdienst bald auf andere Handytypen ausgeweitet wird.
(Red. )
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