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Google Latitude: Lücke ermöglicht heimliche Überwachung

06.02.2009 | 08:49 |   (DiePresse.com)

Datenschützer haben eine Sicherheits-Lücke in Googles Ortungssystem für Handys entdeckt. Einige Nutzer könnten Opfer von Stalkern werden, ohne dass sie es selbst bemerken.

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Die britische Datenschutzorganisation Privacy International warnt vor einer Sicherheitslücke in Google Latitude. Google Latitude ist eigentlich dazu da, sich die aktuelle Position von befreundeten Handy-Nutzern in "Maps" anzeigen zu lassen. Laut Privacy International könnten einzelne Nutzer aber auch ohne deren Wissen verfolgt werden. Schuld sind Funktionen, die eigentlich die Sicherheit gewährleisten sollten.

Ist Google Latitude auf einem Mobiltelefon aktiv, sendet Google in regelmäßigen Abständen Nachrichten an den Handybesitzer, damit dieser weiß, dass er sichtbar ist. Laut einer Supportseite von Google funktioniert das jedoch derzeit nur auf Blackberrys. Stalker bräuchten nun nur noch ein solches Handy verschenken, auf dem zuvor Latitude aktiviert wurde. Der Beschenke würde nie erfahren, dass er heimlich verfolgt wird. Besonders einfach wäre das etwa im familiären Bereich, oder bei Firmenhandys.

Ein Sprecher von Google hat gegenüber BBC angekündigt, dass der Benachrichtigungsdienst bald auf andere Handytypen ausgeweitet wird.

 

(Red. )

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1 Kommentare
Gast: Matthias
09.02.2009 09:51
0 0

Bild Journalismus

Das ist doch einmal mehr typische unprofessionelle Hetze gegen einen Marktführer.
Wenn ich das lese "Datenschützer haben eine SICHERHEITS-LÜCKE in Googles Ortungssystem für Handys entdeckt." und dann 2 Absätze weiter erfahre, dass es sich bei dieser Sicherheitslücke um das verschenken eingerichteter Handys handelt muss ich automatisch an eine große namenhafte Tageszeitung denken, die mit ähnlich überzogenen Überschriften versucht Leser zu beeinflussen.
Es gibt Ferngläser mit denen man durchaus andere Leute ausspionieren kann und trotzdem spricht keiner von einer SICHERHEITSLÜCKE bei Ferngläsern. Eine Sicherheitslücke wäre es wenn Google ihr System so schlecht programmiert hätte, dass es Hackern möglich wäre die Positionsdaten anderer Nutzer herauszufinden. Aber soetwas Sicherheitslücke zu nennen.......

Gruß,
Matthias