26.05.2012 16:01 | Meine Presse Merkliste 0

Datenschutz: Deutsche Behörde warnt vor Google Wave

15.09.2009 | 12:18 |   (DiePresse.com)

Der Kommunikationsdienst sei aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert, heißt es in einem Bericht. Generell sollte man Google-Dienste meiden. Lob gibt es für Googles offene Architektur bei "Wave".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt auf Seite 17 in seinem aktuellen Lagebericht vor dem Einsatz von Googles geplantem Kollaborations-Dienst "Wave". Wie schon bei anderen Google-Diensten warnt das BSI dafür, dass eine Nutzung aus IT-Sicherheitsgründen und auch aufgrund des Datenschutzes nicht empfehlenswert ist.

Kritik an Googles Datenschutz

Gleichzeitig lobt das BSI aber die offene Architektur von Wave. Allerdings kann sie "die negative Gesamteinschätzung nicht ändern." In dem Bericht wird eine gesicherte und kontrollierbare Speicherung der Benutzerdaten verlangt. Solange Google die alleinige Herrschaft über die Kontodaten hat, seien keine Google-Dienste zu empfehlen.

Gemeinsam auf einer Welle

Googles neuer Dienst verbindet E-Mail, Chats, Sofortnachrichten und auch Dokumente. Mehrere Benutzer können an einer sogenannten Wave beteiligt sein. Durch Plugins kann die Plattform auch für Google Maps und YouTube-Videos erweitert werden. Für Entwickler stellt Google diverse Schnittstellen zur Verfügung. Noch befindet sich Wave im Beta-Stadium.

(Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

2 Kommentare
Gast: gast
19.09.2009 18:54
0 0

Weil die Bundestrojaner....

..... in der Cloud schlicht Pause haben, rät BSI von Google-Diensten generell ab. Man kann ja auch ZOHOs Dienste in Anspruch nehmen.

1 0

Etwas einseitig, die Presse-Berichterstattung...

In dem Bericht wird nicht nur Google Wave kritisch beleuchtet, wie die Überschrift suggeriert.

Da wird auch davon erzählt, dass PDF mittlerweile MS Word den ersten Rang als mit Schädlingen infiziertem Dateiformat abgelaufen hat.

Oder das gefälschte Virenschutzprogramme vermehrt im Umlauf sind, eine Information, die ich für viel wichtiger halte als eine Warnung vor dem noch nicht verfügbaren Google Wave.

Aber Google-Bashing hat offenbar Priorität.