Der deutsche Musikrechteverwerter Gema will von der Videoplattform YouTube eine "angemessene Vergütung" für Musikvideos. Die Forderung steht seit März. Bis Ende Oktober wollte man sich eigentlich einigen. Trotz "konstruktiver und angenehmer Gespräche" konnte aber keine Lösung gefunden werden, berichtet der "Spiegel".
Nun werde es weitere Verhandlungen geben. Seit Ende März der Lizenzvertrag ausgelaufen ist, sind einige Musikvideos, wie etwa von der Band Silbermond, in Deutschland nicht mehr abrufbar.
Google hat der Gema eine Pauschalzahlung vorgeschlagen, die die Gema jedoch ablehnte. Sie wünscht sich eine Berücksichtigung der Zugriffszahlen auf einzelne Videos. Erst im September ist sich Google mit der britischen Verwertungsgesellschaft PRS einig geworden - sie akzeptierte eine Pauschalabgeltung bis Mitte 2012.
(Red. )

YouTube am TV: Der Fernseher als Surfbrett
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