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YouTube Deutschland: Es wird eng für Musikvideos

02.11.2009 | 08:43 |   (DiePresse.com)

In Deutschland tobt ein Streit zwischen dem Rechteverwerter Gema und Googles Videoplattform YouTube. Die Gema fordert eine "angemessene Vergütung" für Musikvideos.

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Der deutsche Musikrechteverwerter Gema will von der Videoplattform YouTube eine "angemessene Vergütung" für Musikvideos. Die Forderung steht seit März. Bis Ende Oktober wollte man sich eigentlich einigen. Trotz "konstruktiver und angenehmer Gespräche" konnte aber keine Lösung gefunden werden, berichtet der "Spiegel".

Nun werde es weitere Verhandlungen geben. Seit Ende März der Lizenzvertrag ausgelaufen ist, sind einige Musikvideos, wie etwa von der Band Silbermond, in Deutschland nicht mehr abrufbar.

Google hat der Gema eine Pauschalzahlung vorgeschlagen, die die Gema jedoch ablehnte. Sie wünscht sich eine Berücksichtigung der Zugriffszahlen auf einzelne Videos. Erst im September ist sich Google mit der britischen Verwertungsgesellschaft PRS einig geworden - sie akzeptierte eine Pauschalabgeltung bis Mitte 2012.

(Red. )

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10 Kommentare
Gast: systemix
08.11.2009 09:09
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Gema Geld scheffeln, was uns nicht zusteht

Diese Gesellschaft betreibt Straßenräuberei und Wegelagerei. Mittlerweile werden die Kirchen ausgepresst, wenn im Gottesdienst geistliche Werke längerer Aufführungsdauer aufgeführt werden. Das ist bei einer Bach-Kantate der Fall. J.S. Bach hat diese Kantaten für den gottesdienstlichen Gebrauch geschrieben.
Als Komponist muss ich selbst erst Gebühren bezahlen, bis ich dann in weiter Ferne einmal etwas zurück bekomme. Das ist keine Interessenvertretung für Kreative - höchstens eine Lobby für Schlagerfuzzis und Schnulzenheinis vom Schlage Siegel.

Gast: peter
03.11.2009 19:15
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GEMA - hebt die Ausbeuter aus ihren Ledersesseln

Es wird langsam Zeit...
Die musikalische Verblödungsindustrie lassen zusammen mit der GEMA die echten Künstler verhundern.
Die Jugend kennt keine Gitarrensoli, keine Arrangements, keine echte Aufruhr mehr - nur das seichte durch den Pitchcorrector geschleuste Barbiequitschen, das eigentlich nur sexuellen Einfluss auf unsere Hormone hat - kann ich echt nicht mehr hören.

Gast: GastA
03.11.2009 08:03
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Gast: Sposinger
02.11.2009 21:28
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Gemma ist gleich GEZ

Dieser Haufen von Sesselfurzern macht uns Musikern das Leben eh schon schwer genug und jetzt wollen die auch noch nach zugriffszahlen abrechnen. Diese und andere Vereine wie die GEZ bekommen einfach den Hals nicht voll genug. Denken die auch daran das die Bildqualitäten nicht die besten sind und wenn einer interessiert an Videos ist oder Live Concerts derjenige kauft sich so oder so die DVD seiner Favoriten.

Das Wort
02.11.2009 16:03
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Die Inkassanten, die mehr selber verbraten als die Urheber bekommen?

Bei Google kann die Antwort sein, gut, bei uns Auftrittsverbot oder nur gegen Bares.

Wäre den Künstlern sicher nicht recht!

cuniculus
02.11.2009 13:44
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Sollen sie doch

Soll YouTube doch die Videos entfernen. Und ganz schnell werden Download- und Verkaufszahlen den Bach runter gehen. Was nicht gesehen (bzw. gehört) wird, ist nicht im Gedächtnis und wird nicht gekauft.
Zudem nutze ich YouTube kaum noch zum Raufladen, einfach weil ich keine Lust habe mir bei einem Kurzfilm, wo ein kurzes Schnippsel eines Liedes vorkommt, die ganze Tonspur sperren zu lassen.
Bei MyVideo gibt es das Problem z. B. nicht (vimeo habe ich dahingehend noch nicht probiert).

Gast: donald
02.11.2009 11:44
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armes Deutschland

Die Amis, die dieses Youtube leiten, müssen glauben, wir Deutschen hätten zu viel Geld !
Wenn alle anderen Länder keine Notwendigkeit für diese Zahlungen sehen, finde ich diese Anfrage der GEMA ganz schön dubios... wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn wir für alle Aufrufe der betroffenen Videos zahlen müssen, andere aber nicht? Mich würde nicht wundern, wenn wir auch noch für den Rest der Welt mitbezahlen müssten.
Wenn wirklich nur 0,2% der "Vergütung" and die Musiker selbst gehen, läuft was schief! Niemand würde bei dieser "Zahlungseffizienz" Geld an Hungernde in Afrika spenden, weil dies schlicht als "Betrug" aufgefasst werden würde. Ich sag nur: Youtube, weiter so !
Solche Geldinstitutionen, die Geld einziehen, aber keines herausgeben, können wir nicht brauchen. Wir haben doch Bad Banks, oder nicht?

Antworten Gast: otto
02.11.2009 18:08
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Re: armes Deutschland

hmm versteh die argumentation hier
von donald nicht..?!
die amis von you tube wollen kein geld von uns. Dei gema will geld von youtube,
eine deutsche behörde......
konsequenz irgendwann ist youtube dann nicht mehr kostenlos!

Gast: blabla
02.11.2009 11:31
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nationale rechteverwerter funktionieren nicht in der globalen welt

sondern die veralterten strukturen behindern die ausbreitung von neuen technologien. wozu eigentlich eine organisation, die das meiste eingesammelte geld eigentlich selbst verbraucht? was ist da zum wohle der kuenstler?

Gast: MS Deutschland
02.11.2009 10:06
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Nein zu weiteren Schutzgeldzahlungen an die (Musik)mafia!

Die GEMA will eine angemessene "Entschädigung". Also Null! Damit wäre die Diskussion ja schon mal vom Tisch, aber die Mafia will tatsächlich weiterhin Geld für¿s Nichtstun erpressen! Wofür? Wenn ihr etwas nicht passt, werden Musikvideos eben aus freien Staaten, wo es keine Unterdrückung und Ausbeutung des Volkes durch die Musikmafia gibt, aus hochgeladen.

Die Musiker bekommen übrigens pro Verkaufter CD im Durchschnitt 0,2 % des Verkaufserlöses. 99,8 % streifen Produzenten, Handel und der Staat via Steuern ein.

Offen gesagt braucht heutzutage niemand mehr eine Plattenfabrik, da jeder seine eigene Plattenfabrik im Handy dank Blauzahn integriert hat, die noch dazu bessere Qualität in besseren Formaten als die Musikmafia liefern.

Packt doch die CD¿s und Videos als Draufgabe zu Heizdecken oder Haftcreme dazu. Diese Kundenschicht ist NOCH zu ungeschickt um sich Musik in besserer Qualität mafiafrei zu besorgen.

Es muss endlich scharf gegen die Musikmafia vorgegangen werden. Der Staat muss sich endlich auf die Seite der Bürger stellen, die völlig ungerechtfertigt für nichts und wieder nichts sogenannte Schutzgelder bzw. Schutzgebühren an mafios wirkende Erpresser zahlen sollen.