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Hacker-Angriff: Google droht mit Rückzug aus China

13.01.2010 | 15:23 |   (DiePresse.com)

Chinesische Internet-Spione haben laut Google versucht, E-Mail-Konten von Menschenrechtsaktivisten zu hacken. Der Konzern will jetzt die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine in China nicht mehr zensieren.

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Web-Links:

  • "The Connection has been reset" - Analyse von Chinas Zensurmechanismen
  • Freegate - Software zur Zensurumgehung

Der US-Internetkonzern Google will sich nicht länger der chinesischen Zensur beugen und nimmt dafür sogar einen Abzug aus dem größten und am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt in Kauf. Auslöser der Kehrtwende sind nach Angaben von Google massive Hacker-Angriffe aus China, der Diebstahl von Programminformationen sowie die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit im chinesischen Internet. Internationale Menschenrechtsgruppen begrüßten die Entscheidung am Mittwoch als einen mutigen Schritt zum Schutz der Internetfreiheit und der Menschenrechte. Chinesische Google-Benutzer legten Blumen vor dem Firmensitz in Peking nieder. Viele baten Google, China nicht zu verlassen.

USA fordern Erklärung von chinesischer Regierung

Die USA erwarten Aufklärung über die Hacker-Angriffe aus China auf Google. Die Vorwürfe des Unternehmens "wecken sehr ernste Sorgen und Fragen", sagte Außenministerin Hillary Clinton. Google habe die US-Regierung über die Vorgänge unterrichtet. "Wir erwarten eine Erklärung der chinesischen Regierung", sagte Clinton. Die Außenministerin hob die Bedeutung der Zuverlässigkeit und Freiheit des Internets für eine moderne Gesellschaft und Wirtschaft hervor. Das chinesische Außenministerium in Peking hatte auf Anfrage zunächst keine Reaktion auf die Vorwürfe wegen des Hacker-Angriffs und die Entscheidung von Google, sich künftig nicht mehr der Zensur in China unterwerfen zu wollen.

Web-Imperium: Alle Google-Anwendungen im Überblick

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Experten zweifeln an Ernsthaftigkeit

Chinesische Internet-Experten haben die Rückzugsdrohung als nachteilig für den Internetkonzern bewertet. "Sich aus China zu verabschieden, wäre die dümmste Entscheidung von Google", sagte der frühere Chef von Microsoft China, Tang Jun, nach Angaben chinesischer Medien. Einige halten es auch für möglich, dass Google seine China-Geschäfte in die Hände einer einheimischen Firma legt, wie das bereits einige Internet-Konzerne zuvor getan haben. So hat Yahoo 2005 die Rechte an "Yahoo China" an die Alibaba Group abgetreten und eBay begab sich 2006 in die Hände eines lokalen Partners.

Tiananmen-Bilder plötzlich verfügbar

Berichten zufolge soll die Zensur auf Google.cn bereits deaktiviert sein. So bringt die Suche nach dem berühmten Bild einer Mannes, der sich vor anrollende Panzer stellt, sofort Ergebnisse. Das Bild, das bei Protesten auf dem Tiananmen-Platz zustande kam, gilt in China als Tabu, genauso wie das Thema an sich. Die Regierung hatte damals Proteste brutal niedergeschlagen, die Opferzahlen schwanken zwischen 300 und 2600. Auch andere, bisher nicht angezeigte Suchbegriffe liefern plötzlich Ergebnisse.

Google ist sich Konsequenzen bewusst

"Wir haben entschieden, dass wir nicht länger bereit sind, unsere Suchergebnisse auf Google.cn zu zensieren", schrieb Googles Chefjustiziar David Drummond im Firmenblog. Der Konzern wolle in Gesprächen mit den Behörden klären, ob die lokale Suchmaschine ohne Zensur betrieben werden kann. "Wir sind uns bewusst, dass dies bedeuten kann, dass wir die Website Google.cn und möglicherweise auch unsere Büros in China schließen müssen." Die Angriffe, die Überwachung und die Versuche im vergangenen Jahr, die freie Meinungsäußerung in Chinas Internet weiter zu begrenzen, veranlasse Google, sein China-Geschäft auf den Prüfstand zu stellen.

"Don't be evil"
Das informelle Firmenmotto von Google scheint angesichts der Entwicklung in China aktueller denn je. Es wird dem Schöpfer des E-Mail-Dienstes Gmail zugeschrieben. Mit dem Motto will Google andeuten, dass man Firmenentscheidung nicht allein daran knüpft, wie schnell Profit maximiert werden kann. Bei der Einführung von Google.cn und dessen Zensurmaßnahmen schien "Don't be evil" in eine Art "Do a little evil for the greater good" abgewandelt worden zu sein.

Gmail-Konten als Hauptangriffsziel

Bei den Hacker-Angriffen sind nach einem Bericht des Wall Street Journal wichtige Quellcodes gestohlen worden, mit denen potenziell Zugang zu anderen Daten gewonnen und Sicherheitsmängel identifiziert werden können. Google sprach nur vage vom "Diebstahl geistigen Eigentums" und einem "hoch raffinierten und gezielten Angriff auf unsere Unternehmensstruktur, der aus China kam". Es seien ähnliche Angriffe auf mindestens 20 weitere große Unternehmen in den Bereichen Internet, Finanzen, Technologie, Medien und Chemie entdeckt worden. Vorrangiges Ziel des Angriffs seien E-Mail-Konten des Google-Dienstes Gmail gewesen, die von chinesischen Menschenrechtsaktivisten genutzt wurden. Zwar konnten die Hacker auf zwei Konten zugreifen, mehr als das Erstellungsdatum konnten sie aber nicht abfragen, berichtet Google. Unabhängig davon sei entdeckt worden, dass Dutzende Gmail-Konten von Nutzern, die sich für eine Verbesserung der Menschenrechte in China einsetzen, von außen regelmäßig überwacht worden seien. Dafür seien höchstwahrscheinlich Passwörter ausgespäht oder bösartige Programme benutzt worden. Ein Eindringen bei Gmail selbst sei laut Google in diesen Fällen nicht entdeckt worden.

Bürgerrechtler: "Mutiger Schritt Googles"

(c) AP (Vincent Thian) | Ein chinesischer Google-Benutzer legt Blumen vor dem Firmensitz in Peking ab.

(c) AP (Vincent Thian) | Ein chinesischer Google-Benutzer legt Blumen vor dem Firmensitz in Peking ab.

Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch (HRW) begrüßte Googles Vorgehen als "großen Schritt zum Schutz der Menschenrechte online". Chinas Regierung setze "massive finanzielle und personelle Ressourcen ein, um das Internet zu zensieren und Internetnutzer zu jagen und zu bestrafen, die Ansichten vertreten, mit denen die chinesische Kommunistische Partei nicht einverstanden ist". Das amerikanische Center für Democracy and Technology (CDT), das sich für Bürgerrechte einsetzt, meinte: "Google hat einen mutigen und schwierigen Schritt für die Internetfreiheit zur Unterstützung fundamentaler Menschenrechte getan."

Google hatte Kritik ursprünglich zugestimmt

Vor vier Jahren hatte Google beim Start der  chinesischen Version Suchmaschine massive Kritik einstecken müssen, weil es sich - wie andere Internet-Unternehmen - bereiterklärt hatte, seine Ergebnisse selbst zu filtern. Suchergebnisse zu politisch heiklen Themen wie die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 oder Informationen rund um die Sekte Falun Gong werden gefiltert. Auch stimmte Google zu, diverse Adressen aus seiner Datenbank zu entfernen, um eine .cn-Domain erhalten zu dürfen.

Milliardenmarkt China-Suche

China gilt mit rund 340 Millionen Nutzern als wichtiger Zukunftsmarkt, auch im Kerngeschäft von Google, der Internet-Werbung. Die chinesischen Behörden weiten die Internet-Zensur kontinuierlich aus. Google ist auch an der chinesischen Suchmaschine Baidu beteiligt, die derzeit mit rund 64 Prozent Marktanteil die beliebteste Suchmaschine Chinas ist. Insgesamt werden die Umsätze durch Suchmaschinen in China auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Es stellt sich weiterhin die Frage, ob Google auf dieses Geschäft langfristig verzichten will.

(Ag./Red.)

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36 Kommentare
 
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Gast: GuanYu
13.01.2010 21:43
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Wenn man in china eine search engine nutzt dann

ist das normalerweise Baidu und selten google..

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Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

Wenn Baidu immer verwendet wird, wie kommt dann Google auf einen Marktanteil von ca. einem Drittel?!

Antworten Antworten Gast: GuanYu
14.01.2010 14:28
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Re: Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

nach 6jahren in china sag ich nur was ich sehe und dass ist nun mal dass die meisten leute hier baidu benutzen..marktanteil von baidu liegt in china nun mal bei 76%...

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Re: Re: Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

Ja, nach EIGENEN Angaben hat Baidu 76%, andere sehen Google bei 35%. Und selbst wenn, 24% würde ich nicht als "selten" bezeichnen...

Weiters sagen Sie ganz richtig: "was ich sehe". Ich würde schätzen, die meisten Chinesen verwenden Baidu, sobald ihnen jemand dabei zuschaut. Nur um sicher zu gehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: GuanYu
14.01.2010 18:07
0 0

Re: Re: Re: Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

das mit den 76-77% marktanteil kann schon stimmen, es hat sich hier einfach etabliert baidu zu benutzen... baidu bietet den leuten hier hald lokale news informationen an zu den events und der jugend bietens hald an haufen applications, popstars und weiß der teufel was noch alles an, die jugend interessiert sich hier hald auch eher weniger für politik...wikipedia zu öffnen usw is auch kein problem nur youtube funktioniert ohne proxy net...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: derinformatiker
15.01.2010 11:06
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

da muss Ich Ihnen recht geben, google hat bis jetzt sehr wenig für den chin. markt getan und die "Suchmaschine" Baidu die sich mittlerweile auch in japan und korea heimisch fühlt, besitzt sehr viele features die von dem chin. ottonormalverbraucher gerne genutzt werden siehe dazu -> http://en.wikipedia.org/wiki/Baidu

Antworten Gast: gast
13.01.2010 22:51
0 1

Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

danke für den hinweis prokommunistischer linientreuer

Antworten Antworten Gast: GuanYu
14.01.2010 14:39
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Re: Re: Wenn man in china eine search engine nutzt dann

was hat mein statement mit kommunismus zu tun?

1 0

hm

ich sach ma, dass es nicht wirklich um freiheit geht, die google unterstützen will, das war ihnen bis heute wurscht.
ich vermute mal, dass die chinesen, wie immer, patente missachten, verträge auslaufen ließen usw und es für die google krake kein (so großes) geschäft mehr ist.

denen ist nur $ wichtig, moral kommt nach dem fressen.
drum=> in ost und west nichts neues


Antworten freeman
14.01.2010 13:40
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Und?

Warum bemüht man sich krampfhaft, die Absichten zu bewerten anstatt das Ergebnis?

Mir ist "ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und doch das Gute schafft" beim Teufel lieber als das Gegenteil - die klassische Gutmenschenphilosophie.


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Re: hm

Ein Drittel des Markts ist für Google nicht mehr interessant? Glaub ich nicht.

Und bisher war Google der Ansicht (meiner Meinung nach zu Recht), dass es besser und dem Freiheitsdenken förderlicher sei, den Chinesen 99,99% der Google-Datenbank zur Verfügung zu stellen statt 0%.

Gast: Fidel Gastro
13.01.2010 14:23
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"Google droht mit Rückzug aus China"

Möchte Google sich dann auch aus westlichen Ländern zurückziehen, wo solche Hackerangriffe an der Tagesordnung sind und sogar offiziell von Staatsorganen ausgeführt werden?

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Interessant: Google zensiert nicht mehr?!

Oder wie sonst kommen Bilder des Dalai Lama auf google.cn?!

http://bit.ly/5gvXsW

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Interessant: Google zensiert nicht mehr?!

Oder wie sonst kommen Bilder des Dalai Lama auf google.cn?!

http://bit.ly/5gvXsW

Antworten Gast: derinformatiker
14.01.2010 00:27
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Re: Google zensiert noch

wenns so einfach wär warum surft nicht jeder chinese einfach auf "google.com"?
ich kann gerade bestätigen dass man in china auch viva "google.at" suchen kann und es is trotzdem zensiert, bin nämlich grad in china. das ganze hat nix mit der endung ".cn" zu tun falls es sie interessiert.

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Re: Re: Google zensiert noch

Weil es da die Große Chinesische Feuermauer gibt, die genau kontrolliert, auf welche IP-Adressen ausserhalb Chinas zugegriffen werden kann.

Und wer sagt, dass google.at innerhalb Chinas nicht auf google.cn-IP-Adressen auflöst?

Aber nachdem Sie in einer Position sind, das Ganze zu verifizieren: wie sieht es denn aus mit einer Bildersuche nach "Tianamen"? Auf google.cn und auf google.at und auf google.com? Was liefern die?

Antworten Antworten Antworten Gast: der informatiker
14.01.2010 14:34
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Re: Re: Re: Google zensiert noch

natürlich wie sie schon sagen ist das ganze ein wenig komplizierter
die0 eingabe von "tiananmen" liefert zwar ergebnisse allerdings können die seiten und bilder nicht geöffnet werden, aber das war auch schon vor einem halben jahr so als ich das letzte mal hier war. es hat sich meiner ansicht nach nichts verändert o_O

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Re: Re: Re: Re: Google zensiert noch

Das liegt dann wohl nicht mehr an Google, sondern da wird wohl die Große Chinesische Feuerwand dazwischen funken und die Bilder und Seiten blockieren. Die Bilder im Google-Cache kann man anschauen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: derinformatiker
15.01.2010 10:42
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Re: Re: Re: Re: Re: Google zensiert noch

nein hat sich nichts verändert, ich hab gestern noch routing-protokolle gecheckt und die sehn aus wie das letzte mal im sommer 2009 und februar 2009. bilder sind bei google nachwievor im chache nicht sichtbar, das war aber auch schon immer so.

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Google scheint wirklich ernst zu machen!

Die Suche nach "Tianamen" liefert den Studenten vor dem Panzer: http://j.mp/7fRHTU http://j.mp/4CYBGl

Gast: gast
13.01.2010 10:58
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in china ist ein sack reis umgefallen

interessiert uns das wirklich?

Antworten AM
13.01.2010 12:19
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Re: in china ist ein sack reis umgefallen

bitte verschonens uns mit der "geht mich nix an" Philosophie. Das sollte Sie eigentlich brennend interessieren, wir reden hier von der künftigen Supermacht #1 auf unserer gemeinsamen Erde. Nur weil wir jetzt gerade außerhalb des Einflussbereiches Chinas liegen, heißt das noch lang nicht, das wir niemals deren Politik zu spüren bekommen werden.

Appesamentpolitik war der Grund für den größten Krieg der Geschichte und auch heute ist einfaches wegschauen der Grund für viel Elend auf dieser Welt.

Seien Sie mir also nicht böse wenn ich Ihren Kommentar zum erbrechen finde.

Antworten Antworten Gast: gast1
13.01.2010 22:53
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künftige supermacht 1

sie lesen wohl zu viele science fiction romane oder glauben alles was so im fernsehen erzählt wird

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Re: künftige supermacht 1

also ich lebe hier, glauben Sie mir
in 10 - 15 Jahren ist China die Supermacht #1

Antworten Antworten Antworten Antworten renmin
14.01.2010 11:38
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Re: Re: künftige supermacht 1

Warum? Was macht Sie da so sicher? Ich denke, dieses Land wird total ueberschaetzt. Die haben Null Fundament unter ihrem Wirtschaftswachstum, das zum Grossteil mit Bauprojekten erwirtschaftet wird. Wenn Sie in China sind, werden Ihnen sicher die leerstehenden Buerohaeuser und Einkaufszentren aufgefallen sein. Momentan gibt es in Peking eine Ueberkapazitaet von nahezu 40%!!
Und es wird weitergebaut. China vergleicht sich mit Amerika oder Europa? Laecherlich! Die Welt sollte sich nicht von den kommunistischen Politmumien blenden lassen. Ein grosser Teil des momentanen Glanzes in diesem Land ist Fassade. Lug und Trug. Das weiss die Regierung natuerlich. Darum sind die auch so nervoes.

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Re: Re: Re: künftige supermacht 1

Nun, zum einen einen Heimmarkt mit 1,54 Milliarden Menschen die konsumieren als obs morgen nichts meh gäbe, ein Grund warum die Wirtschaftkrise das Chinesische Wirtschftswachstum auf nur 6,8% gdrückt hat während Europa und Amerika sogar negative Zahlen aufweist. Zum anderen die Lern- und Wissbegierigkeit der Chinesen. Üblicherweise sehen wir in den Chinesen ja nur die keinen Arbeitsameisen die für uns für einen Hungerlohn die Bekleidung anfertigen, aber die Wirklichkeit ist eine Andere. Eine Armee von hochgebildeten und Motivierten Menschen steht auch dahinter. Mit Sicherheit wird die Bauboomblase in einiger Zeit zuschlagen wie auch @AM angemerkt wird aber da<s wird die wirtschaft nicht nachhaltig schädigen. Man kann vom Politischen System halten was an will, aber erst das System hat das Wachstum Chinas in diesem Ausmaß ermöglicht.

 
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