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Google-Chef: Blöde Fotos auf Facebook? Name ändern!

17.08.2010 | 14:07 |   (DiePresse.com)

Der CEO schlägt allen Ernstes vor, dass man sich von Internet-Jugendsünden mit einem neuen Namen loslösen können soll. Beim Thema Social Networks sieht er nur wenige Unternehmen langfristig überleben.

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Offenbar mit vollem Ernst schlägt Google-CEO Eric Schmidt vor, dass Jugendliche ihren Namen ändern dürfen, sobald sie volljährig sind. Auf die Weise soll vorgebeugt werden, dass dämliche Jugendfotos auf Facebook sich etwa bei der Jobsuche negativ auswirken, erklärt Schmidt in einem Interview mit dem Wall Street Journal. "Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft versteht, was passiert, wenn alles verfügbar, kenntlich und von jedem jederzeit aufgezeichnet wird", sagt der Google-Chef. "Ich meine, wir müssen über diese Dinge als Gesellschaft wirklich nachdenken."

Gesichtserkennung nicht eingerechnet

Dabei übersieht Schmidt allerdings einen wichtigen Punkt. Bereits jetzt ist es möglich, anhand von Gesichtserkennung Personen herauszufiltern. Facebook hat bereits eine derartige Funktion im Programm. Aber auch Googles eigener Dienst Picasa kann ab Version 3.5 Gesichter erkennen. Sofern Schmidt nicht auch noch eine kosmetische Operation für Jugendliche vorschlägt, wäre die Namensänderung auch nicht die Lösung des Problems. Die Tatsache, dass Teenager zu sorglos mit ihren privaten Daten umgehen, wird sich dadurch nicht ändern. Und sobald jemand dumme Fotos mit dem alten Namen eines neu benannten Kollegen oder Freundes findet, beginnt ohnehin wieder alles von vorne.

Viel heiße Luft bei Social Networks

Facebook selbst betrachtet Schmidt sehr positiv und nennt das Portal ein "konsequentes Unternehmen". Zwar würde es derzeit eine Menge heiße Luft rund um das Thema Social Networks geben, im Endeffekt würden aber einige wenige "konsequente Unternehmen" bestehen bleiben. Ob Google auch dazu gehören will, sagt Schmidt nicht. Gerüchten nach plant das Unternehmen aber selbst eine Art Gegenpol zu Facebook.

(db)

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8 Kommentare
Gast: black magic
17.12.2010 11:07
0 0

Facebook

Arme Teufel, die Facebook brauchen.

Gast: D. Wenger
19.08.2010 06:40
0 0

Googles Art Gegenpol zu Facebook

Wie blöd seit ihr? Noch nie was von Orkut gehört? Ziemlich das gleiche wie Facebook und mit einem plugin kann man aus Orkut sogar sein Facebook Profil aktualiesieren....

Ihr solltet besser recherchieren!

Saskatoon
18.08.2010 22:19
0 0

bitte, bitte nicht nur jugendliche

ich war bis vor 2 wochen strikter gegner von diesem facebook
aber was ich da jetzt erfahren kann über all mögliche idioten, manager, lagerarbeiter
und und und ist eine reine gaudi

wie deppert die menschen sind, das mitzulesen
macht spaß

Gast: DasGewissen
18.08.2010 11:15
0 0

ääääääähhhhhhhhhhhh???????????

TROTTEL, ALS OB MAN SICH MIT EINEM NEUEN NAMEN REINWASCHEN KÖNNTE.

JUGENDSÜNDEN oder SÜNDEN IM ALLGEMEINEN MUSS MAN MIT SEINEM EIGENEN GEWISSEN KLÄREN.

UND NICHT VERDRÄNGEN!
WIE DIESER TROTTEL...

ANSCHEINEND HAT ER KEIN GEWISSEN... ODER ER VERDRÄNGT ES...

Darabimo
18.08.2010 08:30
0 0

Fast schon eine religiöse Komponente.

Das ist fast schon so eine Art Sündenvergebung durch eine Internetbeichte. Wenn das ganze kostenpflichtig wird, kann man es als "Sünden - freikaufen" bzw. Ablasshandel bezeichnen. In der Kirche ist dieses Verhalten verboten. Dort erhält man die Sündenvergebung gratis ;-)

Gast: guglovatz
17.08.2010 18:52
0 0

2010

Unseren täglichen Tollvrottel gib uns heute!
Danke schön.

Gast: gast
17.08.2010 17:15
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also das nenn' ich chuzpe!



für DEN vorschlag sollte man ihm was deutliches sagen!

Gast: Wiesel
17.08.2010 14:56
0 0

Dummer Google CEO

Das ist echt der dümmste Vorschlag den ich je zu diesem Thema gehört habe. Ich meine wieso sollte man seinen eigenen Namen ändern, wenn man sich z.B. bei Facebook sowieso jederzeit umbenennen kann? Somit kann der zukünftige Chef mittels dieser Methode das eigene Profil nicht finden.

Und für Leute die das ganze mit den Privatsphäreeinstellungen ernst nehmen, sollte es auch kein Problem sein welche Fotos auf dein Profil verlinkt sind